Darum geht es: FLAUE KONJUNKTUR »
Ja und? Wen trifft es denn, welches Szenario sollen wir, die Bürger, uns ausmalen wenn vom “Schrumpfen der Wirtschaft” gesprochen wird?
Die Frage ist ernst gemeint.
Wir leben in einer kapitalistischen Marktwirtschaft in dem der Markt (der Mensch) eine Antwort auf all die Widrigkeiten einer schrumpfenden Wirtschaft bereit hält und Antworten darauf parat hat.
Wenn 200.000 oder 2.Mio ihren Job verlieren, dann werden diese Menschen sich nach etwas umschauen (einer Aktivität, einer Handlung und ähnlichem), dass ein anständiges eigenverantwortliches Leben garantiert.
Das kann alles mögliche sein. Kurz es entstehen neue Märkte.
Man merkt in diesen Schlagzeilen eigentlich nur die Angst davor, dass die hierachischen Strukturen wegbrechen könnten und die Nutznießer, dieses dezeitigen etablierten Marktgefüges, nicht mehr die Herrschenden sein könnten.
Für das Gesamtjahr gibt sich der DIHK jedoch weiter zuversichtlich. “Die Konjunktur bleibt robust, es besteht kein Grund zur Sorge”, sagte Treier der Zeitung.
Sorge!? Wer macht sich denn da Sorgen. Seien wir doch mal ehrlich. Etwa der Niedriglöhner der langsam spitz kriegen könnte, dass es ohne DIHK und Verflechtungen der Politik und Wirtschaft ihm sogar besser gehen könnte?
Nein, diese Sorgen sind die Sorgen der Funktionäre und Lobbyisten. Die anderen kommen alle gut so durch.
Ich sags nochmal anders: Das schrumpfen der Wirtschaft ist nicht das Ende des Kapitalismus sondern der Anfang neuer Märkte.
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