
Im Zuge der Kostenreduzierung und Kostenkontrolle darf Berichterstattung auch zukünftig auf standarisierte Instant-Nachrichten à la dpa zurückgreifen.
Klar, denn unter den Gesichtspunkten der “Kosten” ist das Verständnis bei so manchem Zeitgenosssen groß. :)
Auf jedenfall dort schon. Bei Kostenkontrollen der Konsumenten sind diese Personen dann aber weniger verständnisvoll, so wird schonmal die Beimischung von Gammelfleisch gerechtfertigt, mit den Verweis der Schuld der Konsumenten in der Hauptsache: “billig, billig, billig” einzukaufen.
Der nicht direkt sichtbare, körperlich schädliche Einfluss dieser Spam-Nachrichten lässt meist aber nicht weiter darüber nachdenken, dass die Menschen es hier mit “Gammelnachrichten” zu tun haben könnten.
Simpel per RSS-Feed bekommen, nur noch dem Anschein nach, seriöse und unabhängige Zeitungen ihre Textbausteine direkt von der “Deutschen Presse Agentur” auf die Seite geladen.
Ähnlich wie das “Presseamt beim Vorsitzenden des Ministerrats” einer ehemaligen DDR (deren Parallelen ja ständig wehement abgestritten werden) werden, wird die Presse hier, wenn wir davon überhaupt noch sprechen möchten, schlicht zugespamt.
Das hier eine Gleichmacherei im großen Stil, wie im Sozialismus einer DDR vorherrscht, wird geflissendlich übersehen, könnte doch das Weltbild so mancher Zeitgenossen wanken.
Denn diese “Presse” besteht technisch gesehen nur noch aus Internetseiten (aus leeren Hüllen), in verschiedenen Erscheinungsformen (Formen, Logos, etc.), in die jeweils immer und immer wieder der selbe Inhalt geladen wird.
Von Vielfalt kann also keine Rede sein. Das China (in der Art des Kommunismus) lässt grüßen.
Damit haben aber angeblich “liberale”… Opportunisten noch nie ein Problem gehabt.
Ihrem Gerede aus humaitären und mitfühlenden Gründen einem “Kommunismus” entgegenzustehen ist ohnehin nicht mehr als heuchlerisches Gewäsch.
Die neueste Instant-Nachricht direkt aus dem RSS-Newsfeed der dpa:
Zwei weitere US-Banken zusammengebrochen.


















