PolitikBasis

Kommentarblog zu den Systemnachrichten

Archiv für die Juni, 2009

Ausgegraben: Paul Simons Graceland (CD)

gepostet von PolitikBasis am 30 - Juni - 2009- 1 KOMMENTAR

Es wird an die 20 Jahre her sein, daß ich die CD in den Händen hielt. Paul Simons CD “Graceland” war populär zu der Zeit. Ja, das merkte man, denn irgendwie stand sie bei allen rum oder spielte in den neuen, zu der Zeit modernen CD-Playern.



Graceland

Es müssen die eingängigen Melodien sein, die diese CD unverbraucht und frisch wirken ließ, und mit der sie auch 1986 direkt in die Charts einstieg, inklusive anschließendem Grammy Award “Best Album of the Year”.
Es war irgendwann letzte Woche als sich die Erinnerung an diese CD nach oben in mein Bewusstsein schälte. Es waren aber weniger die Melodien und Texte, sondern das wohlige Gefühl einiger schöner Erinnerungen, die ich mit dieser CD verknüpfen darf. Die 80er, Hoch-Zeit des New Wave, Punks, und da kam dieses Album mit der Stilrichtung, die man unter Weltmusik verbuchen kann. Es schlug nicht ein, es war einfach da. Harmoniegesang mit starkem südafrikanischem Einfluß, einbettet in eingängigen Pop und mit stimmigen Gitarren-Arrangemants.
Schon das ersten Stück ließen alte, verschollene Textpassagen wieder hochkommen, und verwundert stellte ich mitsummend fest, wieviel davon noch übriggeblieben ist.
Oh ja, wir müssen dieses Album wirklich oft gehört haben. : )

Jedes Stück anders und nie langweilig. Und daran hat sich bis heute nichts geändert, auch nach dieser langen Zeit klingt dieses Album nicht nach vergangenen Zeiten sondern frisch, unverbraucht und fröhlich.

Wertung: 8/10

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Kürzlich noch wurden sie von höchster Stelle als Panikmacher gegeißelt: DGB-Chef Michael Sommer, Gesine Schwan, Huber und noch ein paar andere:

Angesichts der erwarteten tiefen Rezession warnen Politiker und Arbeitgeber eindringlich vor Panikmache. Gerade in der gegenwärtigen Krise sei eine negative Stimmungsmache “äußerst schädlich”, sagte Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt der Zeitung “Die Welt”. Gesellschaftliche Verantwortungsträger sollten sich nicht “an wilden Spekulationen und wahltaktischen Manövern” beteiligen.

Scharfe Kritik an Propheten sozialer Unruhen

Die Kanzlerin fordert “konstruktive Antworten” statt Panikmache: Angela Merkel kritisiert scharf die wiederholten Warnungen der Gewerkschaften vor sozialen Unruhen in Deutschland. Der CDU-Chefin zufolge ist das Schlimmste der Krise bald überstanden – DGB-Chef Sommer sieht das anders.

Heute sieht die Sache nun bereits anders aus, und “soziale Unruhen” werden auf die Stufe von Terror und Terroristen gestellt:

Leipzig (ots) – Die Bundesregierung stellt sich auf den möglichen Ausbruch sozialer Unruhen als Folge der Wirtschaftskrise ein. Das ist das Ergebnis der Recherchen des Terrorismusexperten Udo Ulfkotte, die der “Leipziger Volkszeitung” (Montag-Ausgabe) vorliegen. Ulfkotte will seine Ergebnisse im morgen (Dienstag) erscheinenden Buch “Vorsicht Bürgerkrieg!” vorstellen.

Terrorismusexperte Ulfkotte: Bundesregierung rechnet mit sozialen Unruhen

Was aber haben “soziale Unruhen” mit Terrorismus zu tun!? Genau soviel, dass bei den geneigten Lesern und den allzu unbefangenen Konsumenten der Systemmedien die Verbindung “soziale Unruhen” = “Terrorismus” verankert werden soll. Für das politische Vorgehen gegen unzufriedene Bürger scheint das zukünftig nötig zu werden.
Nur müssen wir uns klar sein, dass, wer diesen Kapitalismus haben möchte, und vom “funktionieren” dessen spricht, ohne soziale Unruhen nicht auskommt, weil sie immer wieder für das nötige Gleichgewicht sorgen, damit er überhaupt funktioniert. Denn was passiert denn wenn nicht das ständige Tauziehen zwischen Links – Rechts und Mitte stattfinden würde, welches nach ganz normalen Marktgesetzen funktioniert und auch Konkurrenzsituationen beinhaltet? Genau das was die eigentliche Gefahr des Kapitalismus ist: Eine uneingeschränkte Angepasstheit, die Märkte nicht mehr braucht, weil die Wenigen, die dann noch übrigbleiben, keine mehr benötigen, und damit den Kapitalismus obsolet werden lassen.

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Hoffen und Harren hält Wähler zum Narren

gepostet von PolitikBasis am 28 - Juni - 2009- 1 KOMMENTAR

merkel_cduDas Wahlprogramm der CDU beschränkt sich mal wieder auf die diffuse Verwendung von Begrifflichkeiten.

Derzeit ist es “Steuersenkungen”. Der Begriff klingt auf jeden Fall für die Mehrzahl der Menschen positiv und soll sie locken oder zumindest als Nichtwähler von der Wahlurne fernhalten.

Es ist eben auch eine ganz bestimmte Spezies Nichtwähler, die dieses Wahlthema dieser Partei ansprechen soll. Es sind diejenigen die aus reiner Bequemlichkeit – oder wir können auch sagen Faulheit – der Wahlurne fernbleiben und sich im Vorfeld mit dem Wahlkampf nur rudimentär beschäftigt haben. Sie schnappen nur häppchenweise auf was die Parteien zu bieten haben und registrieren bei der CDU das Thema “Steuersenkungen”. So können sie mit gutem Gewissen der Wahl fernbleiben weil sie annehmen, daß ihre Nichtteilnahme und Gleichgültigkeit ohnehin als Wählerauftrag gewichtet wird, der sogar zu Steuersenkungen führt. Alles bestens also,…was natürlich ein Irrglaube ist. Denn letztendlich geht es nur darum, CDU/CSU mit dem Begriff:  “Steuersenkung” in Verbindung zu setzen.

Ein genaues Datum für “Steuersenkungen” jedenfalls wird nicht gegeben:

Die Union hat offenbar beschlossen, im Wahlprogramm kein exaktes Datum für die angekündigten Steuersenkungen zu erwähnen. Das ist eine Schlappe für die CSU, die einen konkreten Zeitpunkt nennen wollte.

Artikel auf der Welt

Dabei wissen wir doch alle, daß gerade im Kapitalismus, in dem alles Eigentum und Besitz im juristischen Sinne geregelt sein muss und wird, solcherlei Aussagen keinen Wert haben. Auf Versprechungen gibt es im nachhinein nur einen lauwarmen Händedruck; wenn überhaupt.
Was bleibt ist der Begriff, der in den Medien herumgeistert und nur das Prinzip: Hoffnung, Träumen und Wünschen bedient.
Dabei wirkt er nur wieder wie eine Kampagne aus einer Werbeagentur.

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gepostet von PolitikBasis am 27 - Juni - 2009- KOMMENTAR+

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R.I.P Michael Jackson

gepostet von PolitikBasis am 26 - Juni - 2009- KOMMENTAR+

Als bewegender Teil einer, – meiner Generation -, die ihre ersten Erfahrungen zu der Musik von Thriller und BAD machten, und zu ihr knutschend in irgendeiner Ecke der Disco standen, ist es fast so als ob ein Teil meiner Jugend heute gegangen ist.

Er starb im Alter von 50 Jahren in Los Angeles an Herzversagen.

Unter SPON heißt es heuchlerisch:

Michael Jackson, der selbsternannte “King of Pop”, ist tot.
Spiegel online

Was natürlich so nicht stimmt. Zum “King of Pop” haben ihn Presse, Journallien, TV-Shows und alle anderen gemacht, – auch der Spiegel -, als noch viel Geld mit ihm eingefahren wurde und mit ihm die Auflage stieg.
Sich nun von ihm zu distanzieren ist ist nur einmal mehr einem opportunistisch – charakterlosen Handeln geschuldet, welches nur auf Auflage und Umsatz schielen lässt. Springerpresse eben.

R.I.P Michael Jackson.

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Wahlradar im Netz

gepostet von PolitikBasis am 25 - Juni - 2009- KOMMENTAR+

Wahlradar - Wer mit wem politisch vernetzt istWer politisch, wie mit wem vernetzt ist, ist unter Wahlradar » von findigen Entwicklern visualisiert worden.

Natürlich als Marketingtool, mit dem man, sofern zahlungswillig, die eigenen Produkte auswerten und optimieren kann.
Nichtsdestotrotz ist dieser “Wahlradar” ein interessante Software. Bildet sie doch die Clusterbildung ab und die Vernetzung der einzelnen politischen Gruppierungen.
Hell, in der Mitte(!) sind die Medien, die, wir wissen es schon lange, die eigentlichen politischen Entscheider sind, fungieren sie doch als Sprachrohr bzw. Büttel, zwischen zahlenden Institutionen, zahlenden Unternehmen und Politik und letztendlich dem Bürger als Empfänger (Opfer).
CDU, schwarz, nicht etwa in der Mitte, wie sie so gerne behaupten, sondern eher, als Strippenzieher, am rechten Rand.

Ausgewertet wurden 380.000 Seiten, wovon 555 Seiten als, in der Vernetzungsstruktur, besonders “wichtig” herausgefilter wurden.

Klicks auf die einzelnen Punkte geben Aufschluss welche Seiten sich dahinter verbergen und ihre Vernetzungen zueinander.

Wahlradar »

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layen

Was war das Geschrei groß, da hetzte Wirtschaftsminister Guttenberg gegen die Unterzeichner der Petition die gegen die Indizierung und Sperrung von Internetseiten votierten:
Zitat:

Es macht mich schon sehr betroffen, wenn pauschal der Eindruck entstehen sollte, dass es Menschen gibt, die sich gegen die Sperrung von kinderpornographischen Inhalten sträuben. Das ist nun wirklich einer der wichtigsten Vorhaben in vielerlei Hinsicht.

Von der Leyen heizte die Debatte mit möglichst vielen Begriffen an, die negative Assoziationen wecken sollen, um so hintenherum Verständnis zu erhaschen:
Zitat:

Von der Leyen ließ dies dennoch unbeeindruckt. “Eine zivilisierte Gesellschaft, einschließlich der Internetgemeinschaft, die Kinderpornografie ernsthaft ächtet, darf auch im Internet nicht tolerieren, dass jeder diese Bilder und Videos vergewaltigter Kinder ungehindert anklicken kann”, teilte das Ministerium mit. “Das Leid der Opfer ist real, nicht virtuell. Jeder Klick und jeder Download verlängert die Schändung der hilflosen Kinder”

Nur sind das alles nur vorgeschobene Gründe. Die Kontrolle über das Internet zu bekommen ist schon verlockend, und der freien Meinungsäußerung langsam einen Riegel vorzuschieben ist dem Machterhalt schon zuträglich. Ja, man merkt, es macht ihnen zu schaffen. Die mehr oder weniger subtile Manipulation durch das Fernsehen funktioniert nicht mehr wie vor 10 Jahren noch. Auf einmal kann jeder seine Meinung für ein großes Publikum zu Verfügung stellen.

Kaum ist das Gesetz durchgewunken, kommen schon die ersten Vorstöße zur Ausweitung des Gesetzes.

In diesem Sinne erinnern wir uns doch nochmal, warum zur Zeichnung der Petition überhaupt aufgerufen wurde:

Diese Petition ist vielleicht der letzte Möglichkeit, um eine heimliche Internetzensur durch das BKA noch zu stoppen. Jede vom BKA verordnete Seitensperrung muss weder von einem Richter genehmigt, noch müssen die Gründe für die Sperrung dem Inhaber oder der Öffentlichkeit mitgeteilt werden. Die Sperrung erfolgt somit heimlich und grundlos.

Wir können auch anders sagen: Es sind nun, mit der “Sperrung des Zugangs zu Internetseiten mit kinderpornografischen Inhalten”, Begehrlichkeiten geweckt, die damit überhaupt nichts mehr zu tun haben.

Wiefelspütz ist einer der Vorreiter – einigermaßen bekannt – macht er den Bückling, krakeelend und medienwirksam faselt er von Kriminellen im Netz. Was kriminell ist werden sicher er, die Lobbyfreunde seiner Partei, und DIE WIRTSCHAFT schon allen so erklären, daß ihre Märkte nicht durch negative Stimmungen gefährdet werden.

Die im vielkritisierten Gesetzentwurf gegen Kinderpornografie vorgesehene Sperrung des Zugangs zu Internetseiten mit kinderpornografischen Inhalten müsse auch auf andere “kriminelle Seiten” ausgeweitet werden, teilte der 61-Jährige der Berliner Zeitung mit. Das sei ganz klar und in der SPD auch unumstritten. “Natürlich werden wir mittel- und längerfristig auch über andere kriminelle Vorgänge reden”, sagte Wiefelspütz. Es könne schließlich nicht sein, “dass es im Internet eine Welt ohne Recht und Gesetz gibt.” Er selbst könne sich vorstellen, auch Seiten mit verfassungsfeindlichen oder islamistischen Inhalten zu blockieren.

Ganzer Artikel »

Aber damit nicht genug. So eine propagandistische Kampagne wird weitergeführt werden. So kommt auch schon der Nächste mit einer “Netzsperren für Killerspiele”:

Kaum war das Gesetz für Internetsperren gegen kinderpornografische Inhalte verabschiedet, meldet sich auch schon der erste CDU-Mann zu Wort, um weitere Inhalte zu sperren. Der Bundestagsabgeordnete und baden-württembergische CDU-Generalsekretär Thomas Strobl hat auch die Sperrung von Killerspielen ins Gespräch gebracht. “Wir prüfen das ernsthaft”, sagte er dem “Kölner Stadt-Anzeiger” in seiner heutigen Freitagsausgabe. “Wir gehen nach Winnenden nicht zur Tagesordnung über. Wenn es einen Nachweis gibt, dass sich Killerspiele negativ auf das Verhalten Jugendlicher auswirken, dann kann das Internet kein rechtsfreier Raum sein.”

Netzsperren für Killerspiele gewünscht »

OHO, eine “Netzsperre für Killerspiele”, aufeinmal! Und Strobel? Nie gehört. Naja, seine Funktion ist ja auch nur die eines Steigbügelhalters. Einfach nochmal das Thema in die Medien bringen und so eine langsame Gewohnheit beim Bürger erzeugen. So läuft das ab.

Also liebe Leser, sehen wir es endlich ein und ziehen wir wenigstens für die Zukunft unsere Lehren und Schlüsse aus diesem Vorgehen: Die Sperre war nur der Aufhänger, – das Einfalltor -, das nun ausgeweitet wird. Auch wenn es jetzt vielleicht nichts mehr bringt, ist das Vorgehen wenigstens exemplarisch und dokumentiert das Vorgehen der politischen Akteure. Sie sind nicht ehrlich, denn sie können sich nur an der Macht halten, wenn sie einen freien Austausch behindern oder ganz zerstören.

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Diary of the Dead (Movie)

gepostet von PolitikBasis am 17 - Juni - 2009- 1 KOMMENTAR

diary_deadEs mag an Filmen wie Blair Whitch Project und Cloverfield liegen, daß immer wieder Filme versuchen mit ähnlichen Stilmittel an deren Erfolgen anzuknüpfen.Wirkten diese Filme durch den Dokumentationscharakter einer wackelnden Kamera, oder eines Handys noch originell, ist es bei Diary of the Dead gepflegt Langeweile, die sich bereits nach kurzer Zeit einstellt.
So muß ich gestehen: Ich habe diesen Film irgendwann nicht mehr aufmerksam verfolgt.
Bei jeder Szene, die doch einmal meine Aufmerksamkeit erhaschte, ermüdete sie so plötzlich wie sie gekommen war, und konnte ich mich interessiert meiner anderen Tätigkeit zuwenden, wissend, dass ich ich nichts, aber auch gar nichts verpasse.

Der Film mag von George A. Romero sein, der Filme wie Day of the Dead herausbrachte, aber das ist wohl auch das einzige, was diesen Film vor der totalen Kritiker-Schmähung bewahrte. Von der Story ohnehin recht dünn angelegt, schaffen es leider auch nicht die farblosen Hauptdarsteller Spannung aufzubauen, die über die Splatterszenen hinausgehen. Bei einem Zombie Film, der ohnehin aus meist dumpf
dahertappsenden Leichnahmen besteht, die Schauspieler nach ähnlichen Gesichtspunkten auszuwählen, ist schon eine Schande.

So ist von dem Ende der zivilisierte Welt, in denen Metropolen zu Geisterstädten werden, wenig zu erfahren, oder zu sehen. Auch sind mir die Verhaltensweisen der Protagonisten zu oft nicht nachvollziehbar und wirken eher unrealistisch in Anbetracht der angeblichen Gefahr der überall lauernden hungrigen Zombies.

Doch genug der Kritik und um es kurz zu machen: Wer seine Zeit nicht verschwenden möchte, greift lieber zu einem anderen Film.

Fazit: Diarrhoe of the Dead

Wertung: 4/10

Du hast ihn gesehen? Er hat dir gefallen, oder auch nicht? Schreib uns einen Kommentar.

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Sacred 2 (PS3)

gepostet von PolitikBasis am 11 - Juni - 2009- KOMMENTAR+

sacred2Na gut, last played ist nun nun wirklich zu viel gesagt, vielmehr mittendrin oder noch besser gesagt am Anfang, müsste es heissen mit ca 5% ^^, denn das inhaltliche Schwergewicht Sacred 2 so kurz nach PS3 – Release durchgespielt zu haben, wäre auch etwas zu viel des Guten.

Deswegen ist dieser Text auch mehr als Ersteindruck zu betrachten.

Das erste was auffällt wenn man sich die Karte von Ancaria betrachtet, nach einiger Zeit des neugierigen Herumwanderns…sie ist riesig!

Je nach ausgewähltem Charakter, von denen es insgesamt 6 gibt, beginnt man mehr oder weniger in der Mitte der Karte, und je nach dem welcher Kampagne man sich angeschlossen hat (Dunkelheit oder Licht), auch mit unterschiedlichen Sartbedingungen.

Kaum die Welt von Ancaria betreten geht es auch schon los mit dem wilden Geschnezel. Die ersten kleinen Horden Kobolde stürmen auf einen ein, und machen sich bereit einen ans Leder zu wollen.
Wer vorher als Schwierigkeitsgrad Bronze gewählt hat, wird für lange Zeit keine Probleme haben solche Angriffe abzuwehren, bei Silber ist das Ganze schon etwas fordernder.

Nun bringt es ja nichts nur sinnlos herum zu irren. Um die Sache voranzutreiben gibt es den Hauptquest sowie ca. 500 Nebenquests. Sie sind, neben den Kämpfen, die eigentlichen Bringer für die XP-Points.

Die Quests sind solide Rollenspielkost. Bringe dies, hole das, Eskortieren etc.pp.
Reichlich Items gibt es zu sammeln und der Levelaufstieg geht auch in einem moderaten Tempo vonstatten, so dass Langeweile nicht aufkommt, und der Sammeltrieb ordentlich befriedigt wird. Zusätzlich kommen die phantasievollen Rüstungsausstattungen graphisch bestens zur Geltung, so dass der Erhalt von seltenen Gegenständen immer das gewisse Highlight bleibt.

Das Skillen des Charakters ist sehr umfangreich. Da kann man sich besonders am Anfang schon mal verskillen. Lieber sollte man es nach dem Motto halten: “weniger ist mehr”. nicht viele Skills, sondern 5 bis 6 aber die dann richtig.
Mit verschiedensten Sachen lässt sich der Charakter modifizieren. Runen, Ring, Amulette, Buffs, gestapelt, nicht gestapelt, usw. usf. . Ist am Anfang alles etwas verwirrend, aber nach einiger Zeit, bekommt man die Spielmechanik immer mehr in den Griff.
Wenn auch das Informationen ziemlich verschachtelt in Menues versteckt sind.

Graphisch gibt es nicht so viel zu meckern. Minimales Nachladen, hier und da oder ein Hakler, nichts gravierendes, nichts was meiner Meinung nach den Spielspass langfristig trüben würde. Ein ordentlicher Zoomfaktor lässt einen bequem die Übersicht behalten oder auch mal die Inschriften auf Grabsteinen näher betrachten. . Da entdeckt man doch recht viele kleine lustige Details.

Am meisten Spass macht das Spiel natürlich im Multiplayer mit entweder 2 Personen im Coop an einer Konsole, oder 4 Personen online.
Sehr unterhaltsam gemeinsam auf Abenteuerreise zu gehen, nicht wissend was einen im nächsten Dungeon erwartet. Da kann schon mal ein ganzer Abend draufgehen.

Das soll es jetzt erstmal gewesen sein. Mein Charakter ist bei etwas mehr als 5% entdeckter Karte, bei ca. 30 Quest und bei Level 23, Ich bin also noch quasi voll am Anfang. Das Levelcap geht übrigens bis 200. Reichlich Platz also noch bis oben und noch viel zu entdecken.

Ich sage: Sacred 2 ist ein gutes Spiel, das zwar noch den einen oder anderen kleineren Patch braucht und durchweg unterhaltsam ist.

Wertung: 8/10

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