Das Wahlprogramm der CDU beschränkt sich mal wieder auf die diffuse Verwendung von Begrifflichkeiten.
Derzeit ist es “Steuersenkungen”. Der Begriff klingt auf jeden Fall für die Mehrzahl der Menschen positiv und soll sie locken oder zumindest als Nichtwähler von der Wahlurne fernhalten.
Es ist eben auch eine ganz bestimmte Spezies Nichtwähler, die dieses Wahlthema dieser Partei ansprechen soll. Es sind diejenigen die aus reiner Bequemlichkeit – oder wir können auch sagen Faulheit – der Wahlurne fernbleiben und sich im Vorfeld mit dem Wahlkampf nur rudimentär beschäftigt haben. Sie schnappen nur häppchenweise auf was die Parteien zu bieten haben und registrieren bei der CDU das Thema “Steuersenkungen”. So können sie mit gutem Gewissen der Wahl fernbleiben weil sie annehmen, daß ihre Nichtteilnahme und Gleichgültigkeit ohnehin als Wählerauftrag gewichtet wird, der sogar zu Steuersenkungen führt. Alles bestens also,…was natürlich ein Irrglaube ist. Denn letztendlich geht es nur darum, CDU/CSU mit dem Begriff: “Steuersenkung” in Verbindung zu setzen.
Ein genaues Datum für “Steuersenkungen” jedenfalls wird nicht gegeben:
Die Union hat offenbar beschlossen, im Wahlprogramm kein exaktes Datum für die angekündigten Steuersenkungen zu erwähnen. Das ist eine Schlappe für die CSU, die einen konkreten Zeitpunkt nennen wollte.
Dabei wissen wir doch alle, daß gerade im Kapitalismus, in dem alles Eigentum und Besitz im juristischen Sinne geregelt sein muss und wird, solcherlei Aussagen keinen Wert haben. Auf Versprechungen gibt es im nachhinein nur einen lauwarmen Händedruck; wenn überhaupt.
Was bleibt ist der Begriff, der in den Medien herumgeistert und nur das Prinzip: Hoffnung, Träumen und Wünschen bedient.
Dabei wirkt er nur wieder wie eine Kampagne aus einer Werbeagentur.
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Vorherbst
Und so müssen wir konstatieren
den Führern, wie sie sich gebärden, den politischen Eliten,
die ihren Namen in unserem Namen unter Verträge schmieren
dass sie als Platzhalter des Souveräns, die Nieten
den Demokraten die Demokratie demokratisch kastrieren
Und so im Wahlkampfe verhöhnen
sie uns und verzerren ihre Masken zu einem Grinsen
demütig seid, schweigt, kein Jammern kein Stöhnen
verstaatlichte Schuld, zahlt untertänig die Zinsen
Du hast die Wahl Volk, dich dran zu gewöhnen