Auf der einen Seite soll die Mittelschicht Mittelschicht bleiben, auf der anderen Seite regen sich, reichlich viele, quer durch die Gesellschaft auf, wenn über hramlose Streiks versucht wird den Status Quo zu halten, um ein Abrutschen zu verhinden.
Am Ende der erfolgreichen Propaganda trifft man sie bei der kollektiven Schuldzuweisung auf Geringverdiener und sog. “Unterschichtler”:
Diese Wenigverdiener sind es nämlich, die das Gemeinwesen mit ihren Wohlstands- und Versorgungserwartungen in den Bankrott treiben. Mittlerweile sind es so viele, dass keine große Partei mehr an Ihnen vorbei kommt, wenn sie Wahlen gewinnen will. Längst sind die direkten und indirekten Empfänger staatlicher Leistungen (also in Wahrheit des Steueraufkommens) in der Mehrheit. Eine von staatlicher Sozialpolitik selbst geschaffene Mehrheit, gegen die niemand mehr regieren kann.
Quelle: Der staatliche Raubzug gegen die Mittelschicht. »
Es ist wohl eher der geringen Solidarität der sogenannten Mittelschicht geschuldet, sowie einer gewissen geistigen Einfältigkeit, daß sie immer weiter errodiert. Nur sehen tut sie das wieder nicht.
Mittelschicht bleiben, ohne Tariferhöhungen, die aber nur durch knackige Streiks durchzusetzen sind; dagegen aber zu sein, funktioniert gleichzeitig nicht!
Und so geht das in diesem Land mit allem.
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