Ist es eigentlich legitim und nicht sogar verantwortungsvoller, wenn man sich als Nichtwähler den Schuh des schlechten Gewissens zukünftig nicht mehr anzieht, den selbsternannte Demokraten in Talkshows und der Journallie einem anbieten, in dem sie mit erhobenem Zeigefinger von der Wichtigkeit und dem Nutzen von Wahlen reden?
Im Grunde zeigt man doch als braver Teilnehmer solcher Wahlen nur, daß man die aufoktroiert Spielregeln aktzeptiert – wenn auch murrenden und knurrend – , sich fügt, und sich damit letztendlich nur mitschuldig macht, bei allem was danach passiert.
Mitgehangen, mitgefangen…Wahlauftrag nennt sich das vollmundig. Alle 4 Jahre wieder, Einfluss gibt es dabei danach aber genau NULL. Die restliche Zeit verbringt die Mehrzahl der Wähler dann mit inkonsequenten Maulen, Jammern und Nörgeln. Das ist doch ein äußerst merkwürdiges Verhalten!
Wer denkt an diese Gruppe der Nichtwähler. Ist die Wahlenthaltung nicht ein eindeutiges, rechtschaffendes Statement, das noch ganz anders gewichtet gehört?
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