PolitikBasis

Kommentarblog zu den Systemnachrichten

Archiv für die August, 2009

Geflügelte Worte zu Demokratie, Wahlen, Staat, Gesellschaft

gepostet von PolitikBasis am 30 - August - 2009- KOMMENTAR+

Der Wahlkampf 2009 nimmt immer groteskere Züge an. CDU/CSU & FDP ergeben sich im plumpen, planlosen Parteienbashing. Die Presse versucht mit kleinen unterschwelligen Botschaften das Ruder an sich zu reißen, da die Werbeeinnahmen der vom Steuerzahler “geretteten” Unternehmen für sie auf dem Spiel stehen.
Die Stillhalteabkommen laufen zwar noch bis nach der Wahl:

Die deutsche Industrie will Stellen im großem Umfang streichen – sobald die Bundestagswahl vorüber ist. Dann läuft das Stillhalteabkommen mit Berlin aus.

Quelle FTD: Kahlschlag kommt nach der Wahl »

Doch niemand weiß ob die Bürger nicht auch hinter diese Wahlkampf-Finte kommen.

Da ist es an der Zeit, daß wenigstens einer den Überblick behält! Politikbasis steuert deshalb an dieser Stelle einfach ein paar besinnliche Zitate zu Demokratie, Wahlen, Staat und Gesellschaft bei.
Von keinem Geringeren als dem “Father of Spin” Edward L. Bernays, Neffe von Sigmund Freud und PR-Ikone stammen die folgenden sensiblen Zitate.

Lesen und träumen Sie! :D

  • » Wenn wir den Mechanismus und die Motive des Gruppen-Denkens verstehen, ist es jetzt möglich die Massen, ohne deren Wissen, nach unserem Willen zu kontrollieren und zu steuern. «
  • » Wir handeln nicht mit Bildern, sondern mit der Realität. «
  • » Demokratie ist zu gut für das Volk; man muß ihnen sagen, was sie denken sollen, weil sie von sich aus nicht zu rationalem Denken fähig sind. «
  • » Die bewusste und intelligente Manipulation der organisierten Gewohnheiten und Meinungen der Massen ist ein wichtiges Element in der demokratischen Gesellschaft. Wer die ungesehenen Gesellschaftsmechanismen manipuliert, bildet eine unsichtbare Regierung, welche die wahre Herrschermacht unseres Landes ist. «

Einen schönen Sonntag noch! :)
Ihre PolitikBasis.

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Franklyn – Die Wahrheit trägt viele Masken (Movie)

gepostet von PolitikBasis am 29 - August - 2009- 2 KOMMENTARE

PolitikBasis | Amazon | Franklyn

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Ihre Meinung zum Film:
Bewertung: 8.3/10 (3 x bewertet)
Ohh nein!, bitte nicht schon wieder einer dieser “Kunstfilme”, in dem der Regisseur sich komplett seinen ganz eigenen Interpretationen einer, für den Zuschauer verschlossenen Handlung hingibt, um ihn dann verwirrt und alleine zu lassen. So ging es mir in den ersten 60 Minuten des Fantasy-Films “Franklyn” des britischen Regisseurs Gerald McMorrow. Aber, es waren interessante 60 Minuten, getragen eben von dieser Hoffnung, daß das Ganze in einer logischen Auflösung enden möge.

Und ich wurde nicht enttäuscht, denn wer bis zum Ende durchhält, bekommt eine coole Story präsentiert.
Fantasy, wie auf dem Cover angegeben, ist dieser Film aber genauso wenig wie Science Fiction. Eine Klassifizierung die für diesen Film manchmal herumgeistert. Eher ist er anzusiedeln im Thrillergenre. Franklyn ist ein Episodenfilm. 4 Handlungsstränge sind miteinander verwoben und stiften gepflegte Verwirrung. Zusätzlich wechseln die Schauplätze zwischen dem London der Neuzeit, und der barocken, düsteren “Meanwhile-City”, einer von Religiosität beherrschten Parallelewelt. Dort kämpft der Atheisten Preest (R. Phillippe) einen einsamen und vermeintlich mutigen Kampf gegen gesetzestreue Schergen, beflügelt von dem Plan den “The Individual” auszuschalten. Ein Rachefeldzug, denn dieser “The Individual” soll nämlich ein kleines Mädchen auf dem Gewissen haben.
Hier kömmt der 2. Handlungsstrang ins Spiel, in dem ein Vater (B. Hill) in London seinen Sohn sucht, und auf die selben Leute trifft wie der Atheist Preest in Meanwhile-City.

Der 3. Handlungsstrang wird von der schizophrenen Kunststudentin Emilia (E. Green) ausgefüllt, deren Handlung nicht minder interessant ist; sie bekommt aber erst zum Ende des Films ihre Rolle in der ganzen Verflechtung zugeteilt. Last but not least haben wir noch den Milo (S. Riley), im 4. Handlungsstrang, der nach einer geplatzten Hochzeit einer Sandkastenliebe Sally hinterherläuft. Auch hier ist aber nicht alles in Butter und so wie es scheint. ;)
Es gibt Szenen, die auch am Ende nicht komplett aufgeklärt werden, wie die Rolle des Pristers im Obdachlosenheim. Glücklicherweise sind sie für das Verständnis am Ende nicht zwingend erforderlich. Schauspielerisch gibt es nichts zu meckern. Überzeugend werden die die interessanten Charaktere dargestellt, und nur manchmal schleicht sich bei mir das Gefühl ein, daß der Plot um “Meanwhile-City” mehr ein schmückendes Beiwerk ist. Aber nur manchmal, denn ob der Film ohne auch funktionieren würde, ist zweifelhaft. Auf jeden Fall würde er einen Teil seiner gelungenen Düsterheit verlieren.


Fazit:
“Franklyn” ist kein Film zum nebenbei schauen. Da ist negative Kritik schon vorauszusehen. Aber wer sich darauf einlässt bekommt einen ungewöhnlichen Film, jenseits vom gängigen Popkorn-Kino. Mir hat er gefallen, deswegen gibt es auch eine 8/10.

Wertung: 8.0/10



Franklyn – Die Wahrheit trägt viele Masken
Darsteller: Eve Green, Sam Riley, Bernard Hill, James Faulkner, Stephen Walters u.a.
Regie: Gerald McMorrow – Drehbuch: Gerald McMorrow
GB 2008 – circa 98 Minuten


Preis: EUR 19,99 EUR
Neu ab: EUR 11,47 Auf Lager
gebraucht ab: EUR 6,88 Auf Lager
Erscheinungstermin:20.08.2009
 


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Gekaufte Doktortitel – Wo ist das Thema hin?

gepostet von PolitikBasis am 28 - August - 2009- 1 KOMMENTAR

Nanu, das ging aber schnell: kaum ist das Thema um den Verdacht auf verschacherte Doktortitel in die Medien geraten, schon ist es wieder daraus verschwunden. :). Äußerst merkwürdig!

Die Kölner Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen rund hundert Hochschullehrer eingeleitet. Ein Sprecher bestätigte Medienberichte, wonach die Professoren ungeeignete Kandidaten als Doktoranden angenommen haben sollen – und sich ihre Nachsicht offenbar teuer bezahlen ließen.

Quelle: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen hundert Professoren »

Mehr zum Thema auch auf der SZ: Magna cum money

Dabei wirft das doch ein paar ganz essentielle Fragen auf. Wir können ja leider davon ausgehen, dass es sich nur um die Spitze eines Eisberges handelt, auch wenn uns wieder erklärt werden wird, daß es nur wieder ein paar “Schwarze Schafe” sind. Doch ein paar “Schwarze Schafe” in jedem gesellschaftlichem Segment, machen auch eine Herde, und bringen letztendlich eine komplette Gesellschaft ins Wanken.

So sollen die Krankenkassenbeiträge und Arzthonorare stetig steigen, während die erbrachten Leistungen aber sinken. So ist das Risiko für den Patienten, mit dieser neuen Kenntnis erhöht (worden), an Ärzte und Doktoren zu geraten, die eventuell gar keine sein dürfen. Für diese Sicherheit bezahlt er aber, oder fällt das nun auch unter den äußerst dehnbaren Begriff der “Eigenverantwortung” ;). Schwierig zu rechtfertigen die steigenden Kosten dann, nicht wahr!?

Professoren und Doktoren die keine sind, ist schon ein anderes Kaliber, als Politiker die Unwahrheiten verbreiten. Denn die Abhängigkeit der Patienten, und anderer Ratsuchender ist meist von einer besonderen Dringlichkeit geprägt, die weit über ein mögliches, überzogenes Anspruchsdenken hinausgeht, das man ihnen vorwerfen könnte.

So verliert nun auch die Wissenschaft hier ein Stück mehr ihrer Jungfräulichkeit und Unabhängigkeit, und der dringend benötigten Seriösität, die sie noch abgrenzte, zu der allgemein steigenden gesellschaftlichen Aufweichung der moralischer Sitten. Oder auch anders gesagt: Die Wissenschaft unterliegt den schnöden Reizen des Kapitals, und damit auch dem allgemeinen Verfall.
Mit ihnen gehen dann die letzten echten, vertrauensvollen Eliten und Leistungsträger.

Na dann gute Besserung!

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Totgeschwiegen: die 12 “Sonstigen”

gepostet von PolitikBasis am 27 - August - 2009- 5 KOMMENTARE

In den Medien kommen sie so gut wie nicht vor, in den einschlägigen Talkshows sieht man sie nicht, und in den Umfrageergebnissen wird ignorant über sie hinweggegangen: 12 “Sonstige” stehen dem Wähler neben den sogenannten etablierten Parteien zur Verfügung.

Eifrig ist man dabei dem Bürger weiszumachen, daß seine Existenz in Deutschland, an Personen wie Merkel, Westerwelle oder Steinmeier hängt, und die Fegefeuer der Hölle, in Form von exorbitanten Staatsschulden, noch höherer (Lohn)Arbeitslosigkeit, und dem erneuten sozialistischen Mauerbau, mit anschließender Planwirtschaft über jeden Einzelnen hereinbricht, sollte sich an diesem Zustand auch nur, z.B. durch seine “Wahl”, das Geringste ändern.
Im Wahljahr 2009 kommen wir von der PolitikBasis nicht umhin, noch mal ein konzentriertes Auge auf die “Sonstigen” Parteien zu werfen:

Insgesamt stehen nämlich 18 Parteien zur Wahl.

Die “Sonstigen”:

Die “Üblichen”:

Wer meint, er dürfe diese “Sonstigen” nicht wählen, weil das Vorankommen des Landes damit behindert werden würde, dem sei gesagt, daß dieser Zustand schon längst, unter der Führung von etablierten Parteien eingetreten ist. Es ist nur die Frage, in wie weit sich jeder Einzelne bei dem Thema etwas vor macht. Geschickt sind nämlich die anstehenden Problem nur verdrängt, und in die Zukunft, und damit auf kommende Generationen verlagert worden.

Einzig positiv zu bemerken, ist die Anpassung und das Arrangieren jedes Einzelnen, an kommende, oder bereits eingetretene, widrige Umstände, wie Altersarmut, oder Niedriglöhne. Sie sind aber der persönlichen Leistung des Einzelnen zuzuschreiben, und weniger einer besonderen geistigen, oder politischen Leistung, oder eines besonderen, visionären Konzeptes ehemals führender (etablierter) Parteien, selbsternannter Eliten, oder sogenannter Leistungsträgern. Auch wenn diese ständig versuchen sie sich auf die eigenen Fahne zu schreiben. Es sind aber nicht sie, sondern die Menschen, die sich friedlich und erfolgreich, trotz der oftmals üblen eingetretenen Umstände, auf Grund von politischen Fehlentscheidungen, Falscheinschätzungen und verqueren marktradikalen Ideologien, ein lebenswertes Leben erhalten und einrichten.

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C&C – Alarmstufe Rot 3 (PS3)

gepostet von PolitikBasis am 25 - August - 2009- KOMMENTAR+

C&C - Alarmstufe Rot 3Noch recht überschaubar ist die Auswahl an PS3 Strategietiteln. Ein Grund mehr, das im Handel schon eine Weile erhältliche Alarmstufe Rot 3 näher unter die Lupe zu nehmen.

Geht es nach den Entwicklern des 3. Teils der C&C Serie – Alarmstufe Rot 3 ist der Kalte Krieg nie vorüber. Vielmehr hat das Eleminieren Einsteins, durch eine Reise in die Vergangenheit mittels Zeitmaschine, noch die fatale zusätzliche Komponente eines massiven asiatischen Konfliktes bekommen. Das Reich der aufgehenden Sonne ist eins der 3 spielbaren Fraktionen, innerhalb des Alarmstufe Rot 3 Universums.

Dementsprechend schräg also stimmt schon das Intro auf die kommenden Schlachten ein. Rund 7 Minuten erklären die Hintergrundstory, die durch die zahlreichen Missionen der Kampagene führen. Allein der Umfang der Videosequnezen kann sich mit 60 min. in feinster HD Qualität sehen lassen. Die Liste der Schauspieler liest sich wie das Casting zu einem Blockbuster: Jonathan Pryce (Evita, James Bond, Fluch der Karibik), Tim Curry (Die Maske, 3 Engel für Charlie und Scary Movie), Autumn Reese (OC California, Cold Case, The Girl Next Door) und reichlich andere Stars und Sternchen halten die ganze Story am Laufen.

Nach dem gelungenen Intro müsste man dann soweit eingestimmt sein, sich voll motiviert in die Schlacht zu stürzen. Natürlich gibt es zuvor auch ein Tutorial, welches ganz ratsam ist zu absolvieren, denn ist die Steuerung über den PS3-Controller ist nicht mit Maus und Tastatur zu vergleichen (Maus und Tastur wird nicht unterstützt). Ist sie schlechter? Nein, sie ist langsamer, aber gut gelöst. Schon nach kurzer Gewöhnungszeit geht der speziell entwickelte “Interface Command Stick 2.0″ in Fleisch und Blut über. Mit dem Drehkreuz kann überall auf der Karte, dem Bauhof, und anderen Produktionstätten, die Anweisungen zum Bau ausgewählter Einheiten gegeben werden. Sehr komfortabel.
Starten wir also die Kampagne :). Umfangreich ist sie: 27 Missionen, 9 auf jeder Seite, mit frei wählbarem Schwierigkeitsgrad. Spassig die Kommentare und gut synchronisiert. So bedienen die Sowjets mit ihren Sprüchen, bei der Auswahl von Infantrieeinheiten, verbal, zahlreiche Klischees “Schlimmer als im Gulag”, “Schön dieser Mantel” oder “krieg ich jetzt was zu Essen?” tönt es z.B. Sogar, ohne nach einiger Zeit zu nerven. Vorbildlich :). Die Anforderung ohnehin, lassen nicht zu, dauerhaft auf Infanterieeinheiten zu setzen. Schleunigst sollte man zusehen auf eine höhere Technikstufe zu kommen. Realisieren lässt sich das mit dem Bau spezieller Gebäude, wie, z.B. einem Super – Reaktor, auf sowjetischer Seite.


Es wird der Adobe Flash Player benötigt und im Browser muss Javascript aktiviert sein..


Die Kosten dafür setzen eine frühe, zügige Expansion voraus, um an das begehrte Erz zu kommen, das mittels Raffinerien abgebaut werden muß. Im späteren Verlauf werden diese Erzvorkommen heftig umkämpft sein, was eine schlagkräftige Verteidigung voraussetzt. Dafür stehen Flak- und Raketentürme, Teslaspulen und Multiguns zur Verfügung.
Überall wird gekämpft: zu Wasser, auf dem Boden, und in der Luft, und die KI geht dabei nicht zimperlich vor. Wenn man nicht von Anfang an permanent Druck macht, und mit kleinen Grüppchen stört und sabotiert, sieht man sich schnell stark überlegenen Gegenern gegenüber.

Die 3 Fraktionen spielen sich sehr unterschiedlich. Gerade das “Reich der aufgehenden Sonne” hat ziemlich außergewöhnliche Einheiten. Sehr technisch orientierte Lufteinheiten, die nach Bedarf ihr Einsatzgebiet auch auf den Bodenkampf legen können, wie der “Mecha Tengu Walker”, oder der “Sea-Wing U-Boot/Flugzeug Hybride”. Auch ihr Basisbau unerscheidet sich von den 2 anderen Kontrahenten. So bauen diese sogenannte “Cores”, die nicht um ein bestimmtes Gebiet um den Bauhof herum angesiedlet werden müssen, sondern frei auf der Karte platziert werden können.
alarmstufe_rot_5Reichlich taktischen Tiefgang gibt es zusätzlich noch durch eine zweite Fähigkeit, über die jede Einheit jeder Fraktion verfügt, und auf die schnell, je nach Bedarf, umgeschaltet werden kann. Ebenso Superwaffen, wie den vernichtenden Sionic Decimator, die Vaccumbombe der Sowjets, oder den Protonen-Collider der Allierten.

Hat man die Kampagen durch, was einige Zeit beanspruchen dürfte, stehen reichlich Multiplayerkarten zu Verfügung, auf denen man sich mit bis zu 3 weiteren KI Gegener austoben kann. Der Schwierigkeitsgrad lässt sich für jeden Gegener dabei in 4 Stufen anpassen, was auch ratsam ist, weil schon 2 Gegener, auf Stufe Mittel, schonmal recht frustrierend sein können.
Das Spiel mit menschlichen Gegner lässt sich bequem über das PSN realisieren. Man findet eigentlich immer recht schnell einen Gegener, oder auch, wenn man in Gruppen spielen möchte, ist man mit 2 vs. 2 problemlos mit dabei. Die Server scheinen jedenfalls recht gut besucht. Schade ist nur, daß es keine Lobby gibt, in dem man sich zunächst aufhalten kann, um ein paar Abstimmungen/Absprachen zum Game treffen kann. Schön wäre auch noch ein World Domination Modus gewesen, ähnlich wie in EndWar, aber nun gut, vielleicht kommt etwas ähnliches ja in Zukunft in den kommenden Versionen.

Zur Grafik: Ja, sie ist farbenfroh…um nicht zu sagen sie ist: bunt. Passt aber alles in allem zu der überspitzen, schrägen Story, die sich nicht allzu Ernst nimmt. HD-720p ist das Maximum. Also: so ganz hochauflösend sollte man das Game nicht erwarten. Red Alert 3 hat aber trotzdem eine gute Grafik, mit super Effekten, die von dem einwandfreien 5.1 Sound und einem bombastischen Soundtrack ordentlich in Szene gesetzt werden.

Fazit: Wer forderndem Basenbau und einer komischen Story etwas abgewinnen kann greift zu.

Noch ein Hinweis: die Rezensionen auf Amazon beziehen sich größtenteils auf die PC Version, und werden der hohen Qualität des Spiels, meiner Meinung nach, nicht gerecht.

Viel Spaß damit :)

Wertung: 8/10

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The Broken (Movie)

gepostet von PolitikBasis am 24 - August - 2009- KOMMENTAR+

PolitikBasis | Amazon | The BrokenThe Broken ist einer der Filme, die einen unbefriedigt zurück lässt, weil zum Ende hin einfach zuviele Fragen offen bleiben. Doch es gibt wesentlich schlechtere Vertreter seines Genres. Billig gemacht, im Sinne des Einsatzes seiner stilistischen Mittel und der Auswahl der Schauspieler ist er nicht.

Die Tiefgründigkeit von Spiegeln ist ein Thema, welches sich Regisseure, wohl immer mal wieder recht dankbar annehmen. Ihre Reflexionen lassen viel Platz für geheimnisvolle Illusionen und  ihr “was liegt dahinter” hat reichlich Raum für allerlei Fantastereien. Das The Broken an Edgar Allan Poes Kurzgeschichte “William Wilson” angelehnt ist, dürfte zweitrangig sein, denn so frei interpretiert bleibt davon ohnehin nicht viel übrig.
Unbeschwert kommt die Story daher. Geprägt von Arbeit, Alltag und Familienharmonie, schleicht sich langsam der Grusel in die Geschichte ein. Schockmomente, von denen es verhältnismäßig viele gibt, durchbrechen immer wieder die streckenweise lange Stille und bestehen zu großen Teilen aus dem Einsatz schriller Streichinstrumente, Geräuschen von sich öffnende Türen, tropfendem Wasser und Ähnlichem. Der Film lässt sich viel Zeit, und schmückt die spannenden Momente gekonnt mit reichlich Düsterheit aus. Das ist auch gut so, denn die Story gibt zwar schon viel her, ausgebaut wird sie aber nicht. Ob das ein Makel ist, ist schwer zu sagen, denn das tiefere Eindringen in die Sachverhalte könnte auch ebenso gut nach hinten losgehen und in zahlreichen Absurditäten enden. Platz genug ist dafür jedenfalls vorhanden. Zeit aber nicht, denn die junge Radiologin Gina (Lena Headey) kostet jeden spannenden Moment voll aus :), so daß für weitere Einzelheiten kein Platz mehr bleibt und der Film so manchen Zuschauer, inklusive mir, etwas ratlos zurück lassen wird.
Aber gut, gepflegter Grusel ist es allemal, auf die paar Splatterscenen hätte noch verzichtet werden können, wirken sie doch eher aufgesetzt und darum bemüht, den Anspruch unterstreichen zu wollen ein Horrorfilm zu sein. Nötig wären sie jedenfalls nicht gewesen.

Wertung: 6.0/10

The Broken
Darsteller: Melvil Poupaud, Richard Jenkins, Lena Headey, Ulrich Thomsen, Michelle Duncan u.a.
Regie: Sean Ellis – Drehbuch: Sean Ellis
Kamera: Angus Hudson
FR/GB 2008 – circa 88 Minuten

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Wahl 2009 und die Manipulation des Wahlkampfes mittels Statistik

gepostet von PolitikBasis am 22 - August - 2009- 4 KOMMENTARE

Deutschlandtrend 2009Schaut man sich die deutsche Medienlandschaft an, könnte man glauben die Wahl ist bereits gelaufen. Die vermeindlichen Gewinner sollen schon im Vorfeld fest stehen: Schwarz/Gelb. Präferiert von Presse und Journallie. Sie hängen so fest an ihren Rockzipfeln, wie ein Haufen ängstlicher kleiner Kinder.

Wissen doch die ganzen Spindoktoren um den stabilisierenden Faktor wenn es um (Lohn)Arbeitsplätze in den anhängigen Werbeagenturen, Nachrichtensendern, Börse, und unter den ganzen journalistischen Freiberuflern mit ihren Familien geht. Unvorstellbar für sie eine andere Konstellation. Gefährlich für sie eine Neuorientierung, Eigeninitiative und Eigenverantwortung nur Schlagwörter die für alle anderen gelten, in den Mund gelegt und bezahlt von postensichernden Instituten, die die “Notwendigkeit marktwirtschaftlicher Reformen” unter das Volk mischen sollen. Zu groß ist dort die Angst vor Veränderung. So wird geschrieben was das Zeug hält. Mauern ist angesagt. Schwarz Gelb muß Wirklichkeit werden, wenn dabei auch Objektivität und Ehrlichkeit für das, was diesen Parteien seit langen Jahren geleistete (oder nicht geleistet) haben, auf der Strecke bleiben.
Politik von Beratern der Lobbygruppen, dazwischengeschaltet Personen, gehypte in der Funktion einen Anstrich von Kompetenz und Stärke zu geben.

Gewaltige Statistikblöcke werden den Bürgern präsentiert: 36% Prozent für die Schwarzen, Gelb im Aufwind, das böse Rot niedergeschrieben, aber nur soviel (24%), daß es immer noch als stabilisierender Faktor herhalten kann. Nicht mehr als eine weichgespülte Oppositonsalternative für den systemkonformen deutschen Wähler. Die “Sonstigen”: Parteiengruppierungen ingnorant und bewußt kleingeschrieben. Daran lässt sich aber ablesen, was wirklich eine Veränderung bewirken würde.

Das Ganze wir garniert mit Überschriften wie: Deutschlandtrend, wobei das Wort Deutschland an eine solidarische, verbindende Emotion appeliert, das Wort Trend für Leichtigkeit, Jugendlichkeit und Unbeschwertheit steht. Die Wahlprognosen sind aber weiterhin fern jeglicher Aufbruchsstimmung, wie man es von solch einem Ausdruck vermuten könnte.
Eingelullt und ehrfürchtig lässt es den Wahlberechtigten entweder resignieren, und sein Kreuz gar nicht machen, oder vor lauter Herdentrieb und Gruppenzwang sein Kreuz dort machen, wo es vermeindlich alle tuen.

Der wichtige Grundwert dieser statistischen Auswertungen dabei nur eine Randbemerkung. Dabei ist sie ausschlaggebend für die Legitimation sogenannter Volksparteien. Die wachsende Nichtwählerschaft zwar thematisiert, aber besser nicht weiter nachgehakt. Volksparteien? Nein, nur noch Makulatur.
Hundert Prozent sind ein Ganzes – meint man, ist aber nicht so. Prozente lassen sich hervorragend visualsieren und entsprechend manipulativ einsetzen – siehe Bild. Von Grundgesamtheit ist dort die Rede. Eine Größe die nicht weiter spezifiziert ist. Wie setzt sie sich zusammen, wer gehört ihr an, wie wurde sie erhoben, wo wurde sie erhoben. Ein Einfallstor der Fehlinterpretationen.

Was wieder auf der Strecke bleibt? Veränderungen, ein frischer Wind, neue Ideen. Zu unbequem für die Bequemen. Diese Wahl steht unter dem Motto eines “weiter so”. Weiter mit Staatsverschuldungen und deren Zinsen, die immer schwerer sind zu bedienen sind. Denn zurückgezahlt werden sollen sie nicht.

Aber auch auf eine Gefahr hin, durch die eigenen Teilnahme an der Bundestagswahl 2009 sein “Funktionieren” innerhalb einer zweifelhaften Demokratie unter Beweis zu stellen, und so, evtl. einmal mehr zum stillen Mittäter einer fehlgeleiteten Ideologie zu werden, ist das Nichtwählengehen zwar bis zu einem gewissen Grad verständlich, aber sicher nicht der richtige Weg.

Fortsetzung folgt.

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Mall Cop (Movie)

gepostet von PolitikBasis am 19 - August - 2009- KOMMENTAR+

mall_copPaul Blart alias Kevin James, bekannt aus King of Queens wirft seine gesamte Körperfülle in diesen komödialen Streifen. Schon lange abgenutzt das Thema des dicken Tollpatsches. Klischeebedienend, auf Grund der bekannten, trivialen Nachmittagstalks, die das Thema “Dicksein” immer wieder dankbar als Lückefüller, oder gar zur Hauptsache erklären. Ich empfand Paul Blart in diesem Film eher als eine tragische Figur.

Doch worum gehts: Paul Blart hat noch nicht viel auf die Reihe bekommen in seinem Leben. Seine Freundin ist ihm weggelaufen, aus seiner Anstellung als Polizist ist auf Grund seiner krankhaften Hyperglykemie nichts geworden, und nun fristet er sein Dasein mit seiner Tochter und Mutter. Seine Anstellung als Kaufhaus Cop nimmt er übertrieben Ernst. Ein Großteil der, recht gut gelungenen Komik des Filmes basiert auf dieser Überspitzung. Wenn Paul Blart auf seinem Elektro-Scooter z.B. in bester Highway-Police Manier den rollstuhlfahrenden Kunden festsetzen möchte ist das schon komisch. Und so bleibt er auch den Rest Film über der AntiHeld. Satirisch werden immer wieder Actiongrößen aufs Korn genommen, Addabtionen an “Die Hard” oder “Rambo” z.B.
Eine zarte Liebesgeschichte darf natürlich nicht fehlen, sorgt sie doch zusätzlich für den dramaturgischen Zusammenhalt. Doch zuviel ist davon nicht zu erwarten, denn die Persönlichkeiten werden in keinster Weise herausgearbeitet. Sie erfüllen aber ihren Zweck.
Zum Ende hin wird natürlich alles gut, aber das ist bei einem 6+ FSK Film nicht anders zu erwarten. Routiniert und planvoll spult sich der Streifen unterhaltsam bis zum Abspann. Alles in allem eine durchwachsene Komödie, mit wirklich lustigen Szenen (das Wettessen), der immer wieder auch von schwachen Momenten geprägt ist. Die Ähnlichkeit seiner Partnerin Jayma Mays zu Leah Remini wurde mit erst auf den 2. Blick bewusst. Sie ist das ziemlich gute Pandant zu seiner Partnerin aus King of Queens. Warum etwas ändern was gut funktionierte, wird sich auch der Regisseur Steve Carr gedacht haben.
Der Film wurde in den USA gut angenommen, ungefähr $ 140. Mios wurden bis dato eingespielt. Ob er in Deutschland ähnlich gut ankommt hängt besonders von von der hiesigen Kevin James Fangemende ab, die nicht zu unterschätzen sein dürfte.
Alles in allem ist der Film kein Fehlgriff, wen man auf der Suche nach einem unterhaltsamen Movieabend ist.

Wertung: 6.0/10

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Tschüss Hertie

gepostet von PolitikBasis am 18 - August - 2009- KOMMENTAR+

Auffallend still ist es in den Medien, wenn es um die, den Wahlprognosen weniger zuträglichen Meldungen geht. Immerhin ist bei Hertie jüngst wieder ein beträchtlicher Teil der Mittelschicht weggebrochen: Rund 4500 ehemalige Angestellte bereiten sich auf ihren Aufschwung und ihr kommendes Wachstum vor.

Presse und Medien plärren aber lieber populistisch vom Sinngemäßen: “Raubzug der Wenigverdiener” wenn es um die Auflösung der Mittelschicht geht:

Diese Wenigverdiener sind es nämlich, die das Gemeinwesen mit ihren Wohlstands- und Versorgungserwartungen in den Bankrott treiben. Mittlerweile sind es so viele, dass keine große Partei mehr an Ihnen vorbei kommt, wenn sie Wahlen gewinnen will.

Welt Online: Der staatliche Raubzug gegen die Mittelschicht »

Dabei sind es doch die vielen kleinen und großen Investoren die Dawnay Day angehören, welche leistungsloses Einkommen, respektive Wohlstands- und Versorgungserwartungen, rein aus Kapital generiert haben wollen.

Tatsächlich zeichnete sich seit dem Einstieg des Investors eine Spirale nach unten ab. 2006 machte Hertie ein Minus von 33 Millionen Euro. 2007 waren es wiederum 30 Millionen Euro bei schrumpfenden Umsätzen und einem Eigenkapital von angeblich nicht mal zehn Millionen.

Ja, auch du lieber Leser trägst deine Mit-Schuld an dieser Sache, wolltest du nicht auch irgendwann mal, in irgendeiner Form leistungsloses Einkommen beziehen?

Man könnte natürlich auch erklären, dass die Investoren so vorgehen mussten, weil sich der Kreis in dem Moment schließt, wenn die (etwaigen) Steuern des “Krake Staat“, auf diesen Erlös, an die Wenigverdiener verteilt werden. Da ist zwar etwas dran, nur logisch und konsequent zu Ende gedacht klingt das nicht, weil diese Wenigverdiener ja wiederum für andere Investoren und Institutionen Gewinne generieren, zumal sie, als letztes Glied in der Kette, rein der Ausbeutung dienen.

Was wäre also, wenn nicht verteilt werden würde? Andere Lobbygruppen würden wieder das große (mediale) Zähneklappern kriegen, wenn sie merken, daß der Binnenmarkt noch mehr einbricht, weil noch weniger konsumiert würde. Wobei die Frage ist, ob diese Lobbygruppen, die aus der bröselnden Mittelschicht bestehen, mächtig genug sind sich auf Dauer durchzusetzen. Vorausgesetzt sie erkenne überhaupt die Situation in der sie sich befinden. Zweifelhaft: So wird ein Herr Hundt auch weiterhin Lohnverzicht fordern, und damit die Abwärtsspirale nach untern vorantreiben.
Und jetzt kann man den Sack zu machen und die Antwort geben: Die Mittelschicht schrumpft, weil sie nicht mächtig genug ist, gerade weil sie ihre Situation nicht richtig einschätzt.

So gibt es den Weg vorgezeichnet: die Mittelschicht siedelt sich in der Unterschicht an, und der Begriff wird, von Politik und globalen Unternehmen, über die Medien, auf dem abgesenkten Level neu definiert: “Mittelschicht” – auf Niveau der Unterschicht.

Das macht aber nichts, und lässt genug Raum für Hoffnung selbst bei widrigsten Umständen eine positives Grundstimmung zu bekommen:

So werden sich kommende Generationen kaum vorstellen können, daß ein ehemaliger  Bevölkerungsdurchschnitt finanzielle Mittel mit einem 40 h (Lohn)Arbeitsplatz erwirtschaftete, von dem z.B.: Wohneigentum, und Grund und Boden erworben werden-, eine Familie ernährt-,  und auf einen Ruhestand-,  genannt Rente, hingearbeitet werden konnte.

Der Mehrheit in der Zukunft wird es aber nicht so vorkommen, als ob ihnen an etwas mangelt, nur der Weg dorthin kommt uns in der Gegenwart als Abstieg vor. Im Ergebnis wird der Mensch seine Zufriedenheit im Arrangement mit den Gegebenheiten finden. Ja: das ist der Stoff aus dem “der Markt” ist.

Politik spekuliert darauf, und ihre primäre Aufgabe ist den Niedergang nett zu verpacken, und die Menschen (die Mittelschicht) sanft nach unten zu begleiten.

Dass das kein Leistung ist, im Sinne von: “wir haben ein System (geschaffen) dass tatsächlich Wachstum und Wohlstand (durch *LohnArbeit) generiert” muß natürlich immer wieder verschleiert werden, weswegen dem Bürger Politik mit seinen Worthülsen immer so merkwürdig verlogen und nicht stimmig vorkommt. Denn das ominöse Wachstum kommt ja nur durch des Bürgers eigene, ständig steigende Einschränkung, wie wir speziell an den kommenden Generationen sehen (werden).

capire?

Tschüss Hertie.
Ihre PolitikBasis.

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