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Die ersten 24 h im Leben von Schwarz-gelb – 1. Teil: Der Kündigungsschutz

gepostet von PolitikBasisam 29 - September - 2009 -KOMMENTAR+-  Share/Bookmark

hundt_merkelKaum sind die Bundestagswahlen herum, und nach “erfolgreichen” Medienkampagnen nach dem Willen von Industrie und Wirtschaft entschieden worden, lassen die ersten “zaghaften” Vorstöße nicht lange auf sich warten.
Ganz klar, als erster im Bunde: der Arbeitgeberpräsident Hundt. Ein echter Präsident der Arbeit. Wenn das nicht das Gros der Bevölkerung allein auf Grund seiner Bezeichnung vor Ehrfurcht erstarren lässt, ist uns wahrlich nicht mehr zu helfen.

Vor lauter Sorge um die (Lohn?)Arbeitslosen möchte er ganz schnell den Kündigungsschutz lockern:

BDA-Präsident Dieter Hundt forderte eine Reform beim Kündigungsschutz. „In der Arbeitsmarktordnung benötigen wir mehr Flexibilität“, sagte er dem „Tagesspiegel“. Dabei gehe es nicht darum, den bestehenden Kündigungsschutz der Beschäftigten zu verändern, „sondern den Einstieg in Arbeit für Arbeitslose zu erleichtern“.

Arbeitgeber wollen Kündigungsschutz aufweichen »

Doch im Grunde ist das gar nicht so schlimm, wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat. Tagelöhner gibt es in vielen Ländern, und es wäre nicht so, als das sich die Menschen, die sich so verdingen, auffallend unglücklich durch das Leben schleppen würden, oder gar eine Revolution anstiften würden. Dafür haben sie ja auch gar nicht Möglichkeiten. :D

Die Zuckerrohrplantagen in Indien als Beispiel der neuen sozialen Marktwirtschaft in Deutschland ist ein erstrebenswertes, wenn auch nicht allzu modernes Gesellschaftsmodell. Dass die wachsende Anzahl von solchen Beschäftigungsarten nicht einen Binnenmarkt ankurbeln, sondern höchstens eine globale Wirtschaft anspringen lassen – für global operierende Unternehmerschaften, wurde vor der Bundestagswahl leider nicht erzählt, als mal wieder von “Wachstum” die Rede war.
Dieses “Wachstum” ist nur ein Begriff, der den Wählern etwas suggerieren sollte. Das Wachstum das gemeint ist, ist schon seit Jahren als ein globales zu betrachten, und nicht auf den eher zweit- oder gar drittklassigen deutschen Binnenmarkt zu beziehen.
Und die meisten Selbstständigen und Freiberufler sind hierzulande davon ohnehin nicht betroffen, und wenn, dann höchstens als Zuarbeiter globaler Unternehmenskonglomerate. Mit entsprechenden Abhängigkeiten. Dem obliegt auch letztendlich der Grundgedanke, dass wenn es diesen Unternehmen gut geht, genug Brosamen abfallen, um den Rest zu ernähren, und wenn alles gut läuft, auch ein bisschen darüber hinaus. “Wohlstand” ist dann die passende Bezeichnung, aber das ist auch schon ein anderes Thema.

In diesem Sinne: Ihnen noch einen schönen Tag!
Und denken sie daran: Yes we can! :D

Ihre PolitikBasis.

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    in Berlin und Stuttgart!

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