Mittlerweile nimmt auch das Tauziehen um Opel immer groteskere Formen an. Die Regierungsparteien drängen auf eine Entscheidung. Möglichst positiv soll sie ausfallen, oder wenigstens so klingen, um kurz vor den Wahlen etwas vorweisen zu können was den Wähler dazu animieren könnte, noch einmal seine Stimme alten, abgewrackten Parteien zu geben. Da kommen ihnen die Lippenbekenntnisse, Versprechen und wagen Zusagen des Chefunterhändlers von General Motors John Smith gerade recht, in denen er vollmundig verlauten lässt, daß alle vier deutschen Opelwerke weiter betrieben werden sollen .
Alle deutschen Werke sollen erhalten bleiben »
Wie der Chefunterhändler von General Motors, John Smith, am Donnerstag bei der Pressekonferenz der Opel-Treuhandgesellschaft erklärte, sollen alle vier deutschen Opelwerke sollen weiter betrieben werden: „Das ist derzeit der Plan von Magna“, sagte er. Geschlossen werden solle das Werk in Antwerpen.
Was meinen Sie: wird Magna das Überleben Opels dauerhaft (> 5 Jahre) sichern?
- Ja (11%, 4 Votes)
- Nein (89%, 32 Votes)
Stimmen: 36
Nein liebe Leser und Opelaner, da ist nichts. Denn wir sind hier nicht im Kloster der barmherzigen Schwestern, sondern im Kapitalismus, und da kommt kein normal denkender Mensch auf die Idee Zusagen und mündliche Versprechen für bare Münze zu nehmen. Und selbst wenn schriftliche Verträge vorliegen sollten, sind Horden von Juristen nur damit beschäftigt die Verträge, schon löchrig wie ein Schweizer Käse, noch weiter auszuhöhlen. GM stellt Bedingungen die bis zur der Bundestagswahl verhandelt werden. Danach ist Schicht im Schacht und in spätestens 2 Jahren stehen die Opelaner auf der Strasse, wetten!
Sozialverträglich versteht sich, und Merkel wird sich hinstellen, medienwirksam, und behaupten sie bedauere den Verlust der (Lohn)Arbeitsplätze.
Zu verbuchen ist diese ganze Posse unter Wahlkampfgetöse.
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Da kann man wirklich nur hoffen, dass trotz des Verkaufen die Werke hier in Deutschland bestehen bleiben. Trotzdem werden ja mindestens 2000 Leute ihren Job verlieren und das ist schon ziemlich hart. Man kann sehr gespannt sein, wie sich das ganze nun weiter entwickeln wird. Aber zumindest wurde ja jetzt endlich eine Entscheidung getroffen.
Rene sagt:
>>Aber zumindest wurde ja jetzt endlich eine Entscheidung getroffen.<<
Ich nehme an, daß letztendlich das Ergebnis zunächst für die Angestellten unbefriedigend sein wird (Niedriglöhne, ALtersramut). Anschliessend fällt das dann wieder auf den Staat, also uns alle zurück.