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Kommentarblog zu den Systemnachrichten

Need for Speed – SHIFT (PS3)

gepostet von PolitikBasisam 10 - Oktober - 2009 -KOMMENTAR+-  Share/Bookmark

PolitikBasis | Amazon | Need for Speed - SHIFTIm 13. Teil der Serie ‘Need for Speed’ besinnt sich das Entwicklerstudio Slightly Mad wieder darauf Wettbewerbsrennen spektakulär zu präsentieren. Gesetzesbrecher bei der Flucht vor der Polizei, wie in den anderen Teilen zuvor, sucht man hier vergeblich.
Ein Manko? Eher nicht, denn die Motivation, ein Rennen nach dem anderen zu absolvieren wird aus der alten Tugend, nämlich unbedingt der Beste sein zu wollen erfolgreich bezogen. Der Weg an die Tabellenspitze ist lang und hart und bedarf einiger Häppchen, die den Spieler immer wieder aufs Neue bei Laune halten wollen. Gott sei Dank hat Slightly Mad reichlich Erfahrung mit Rennspielen, und so lassen sie ein wahres Feuerwerk an freischaltbaren Items, Autos, und Upgrades auf den Spieler niederprasseln.
Doch bevor es soweit ist, muß dieser zuvor eine Testrunde absolvieren die seinen Fahrstil ermittelt, so daß Punkte auf ein sein eigenes Persönlichkeitsprofil angelegt werden. Denn besonders belohnt werden bei NfS – SHIFT zwei Fahrstile: Präzises Fahren, mit ordentlichem Kurvenverhalten und sauberen Überholmanövern, und dem rüpelhaften Fahren: Drängeln, Schubsen, Sliden und Crashen. Wofür man sich entscheidet ist auch abhängig ob man eher der Offline-Player ist oder seinen Spass verstärkt im Multiplayer sucht. Durch die üppigen Punkte, die man also auch durch flegelhaftes Fahrverhalten einsacken kann, dürfte es im Multiplayer eher zugehen wie beim Destruction Derby. Gute Vorsätze auf faires Fahrverhalten können also hier getrost über Board geworfen werden.
Kein Grund zu Resignation aber, denn der Offline-Modus hat reichlich zu bieten. 35 Strecken, & 65 Autos, darunter Lamborghini und die obligatorischen Porsche stehen zur Verfügung. Doch bis man die sein Eigen nennen kann, muss erst einmal Geld in die leeren Kassen der noch jungen Rennfahrerkarriere gefahren werden. Und nicht nur das, auch Sterne wollen gesammelt werden um so die Rennsereien 1 – 5 freizuspielen und letztendlich das große Ziel, die NFS Live World Tour, zu erreichen. Insgesamt gibt es 1000 Sterne zu sammeln. Zwischendurch, erhält man für die unterschiedlichsten Fahrmanöver jede Menge sammelbare Plaketten bzw. Auszeichnungen, die dem Punktekonto gutgeschrieben werden, und so zur Bereicherung des persönlichen Fahrprofils hinzuaddiert werden.


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Das Fahrverhalten:
Die 65 Autos wollen natürlich zunächst einmal beherrscht werden, und das ist gar nicht so einfach. Der Eindruck, das die Wagen alle mehr oder weniger zu früh ausbrechen, oder sich reichlich sensibel verhalten, konnte bisher noch nicht ganz abgeschüttelt werden. Mit zunehmender Übung und Streckenkenntnis sollten diese Probleme aber in den Griff zu bekommen sein, zumal eine ganze Reihe von Tuning- und Upgrademöglichkeiten das Fahrverhalten der Rennboliden verändern und verbessern können. Sollte einem das zu kompliziert sein, kann man das aber auch von seinen virtuellen Werkstattkollegen erledigen lassen.
Hilfreich beim Fahren ist auch die zuschaltbare Ideallinie, die mittels Pfeilen die optimale Geschwindigkeit für Kurven und den Streckenverlauf kennzeichnet. Überhaupt sind die zuschaltbaren Fahreinstellungen äußerst hilfreich. So kann man sich auswählen in wie weit man sich mit dem Spiel auseinandersetzen möchte. Wer unkomplizierte, actionlastige Kost bevorzugt, wird eher auf ABS, Bremshilfe und Traktionskontrolle setzen als Spieler, die möglichst nah an der Realität jegliche dieser Fahrhilfen ausschalten. Clever, denn so wird eine breite Konsumentenschicht ihre Befriedigung finden. Stark anzunehmen ist auch weiterhin, dass das Fahrverhalten bevorzugt auf Lenkräder ausgelegt wurde, und Controllerspieler etwas das Nachsehen haben. Abschrecken sollte man sich davon aber nicht.

Der eigene Fuhrpark:
Mit zunehmenden Fortschritt wächst auch der eigenen Fuhrpark, und neben den Tuningmöglichkeiten spielen dann natürlich auch wieder die optischen Verschönerungen der einzelnen Autos eine besonders große Rolle. Sie reichen von vordefinierten Lack- und Vinyl-Templates über die eigene Farbwahl, freizuspielende Sticker, reichlich Felgenauswahl, bis hin zu diversen Karosserieteilen. Etwas sperrig gestaltet sich die Anbringung der Sticker, die unverständlicherweise nicht auf die andere Fahrzeugseite gespiegelt werden können, sowie das Fehlen einer Kopier- und Speicherfunktion für eigene Kreationen.



Der Karrieremodus:
Abwechslungsreich gestaltet ist der Karrieremodus, der neben den normalen Rennen eine ganze Reihe von spezielleren Wettkämpfen vorsieht. So gibt es Herstellerrennen, die nur in zu Verfügung gestellten Fahrzeugen absolviert werden müssen, Rennen um Rundendbestzeiten, die unterbieten werden wollen, oder Driftevents, in denen das fahrerische Können besonders in Kurven unter Beweis gestellt werden. Hin und wieder melden sich die Initiatoren von Rennevents mit besonderen Einladungen, für Klassenrennen über der eigenen, die bei Gewinn ein ordentliches Preisgeld und Sterne in die Kassen spülen. Für ordentlich Unterhaltung ist diesbezüglich also gesorgt.

Grafik, Sound & Präsentation
Grafisch orientiert sich Nfs – Shift am absolut obersten Limit. Sowohl das Menü, dass entgegen manch anders lautender Meinungen zu unübersichtlich ist, weil es zu verschachtelt wäre, weiß durch fein abgestimmte Farben, Spiegelungen und Animationen einen coolen Eindruck zu hinterlassen. Die Ingame-Grafiken glänzen durch schöne Texturen bei den Fahrzeugen, einer stimmigen Gesamtausleuchtung der Scenerie und detaillierten Rennstrecken durch Innenstadtgebiete und diversen Panoramen von Alpental bis zur Prärie. Wie es sich gehört stehen diverse Fahransichten zur Verfügung. Besonders die Cockpitansicht lässt den Spieler sehr realistisch an den Rennen teilhaben. Das ganze Spektakel wird durch den erstklassig und immer passend Sound unterstrichen.

Fazit:
Wer in der kommenden dunkle Jahreszeit seine freizeitlichen Aktivitäten verstärkt in die Innenräume legt, wird mit Nfs – Shift eine ordentlich fordernde Unterhaltung haben, die ihn die nächsten Monate beschäftigen wird.
Alles in allem eine gelungene Sache.

Wertung: 9.0/10

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