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Kommentarblog zu den Systemnachrichten

Archiv für die November, 2009

Transformers 2 – Die Rache (Movie)

gepostet von PolitikBasis am 22 - November - 2009- 1 KOMMENTAR

transformers2

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Ihre Meinung zum Film:
Bewertung: 7.0/10 (1 x bewertet)
Schnell und schmerzlos ist der Einstieg, auf eine langwierige Einleitung wird in diesem Streifen weitestgehend verzichtet. Hier geht es ohnehin nur um eins, und das heißt: “Äktschn”. Was soll man sich auch lang rumschlagen mit Story oder dem tiefgründigem Rumgeschürfe in menschlichen Emotionen.

Krachen muss es, die Mädels haben gut auszusehen, und die Effekte, so sie überhaupt noch ein Maßstab sein können, da ohnehin alles täuschend echt dargestellt werden kann was dem menschlichen Geiste entspringt, müssen tadellos sein. In all diesen Punkte macht ‘Transformers – Die Rache’ alles richtig. Langweilig wird es nicht, eher schon gibt es ein Überangebot an Gigantismus – aber auch der kann ermüdend werden.
So stellte sich bei mir nach dem Genuss des Filmes Befindlichkeiten ein, die ähnlich die sind, wie die nach einer Schachtel Pralinen: Voll mit süßem klebrigen Zeug aber nicht wirklich satt.
Dieses 147 minütiges Spektakel, fast komplett aus dem Rechner, zeigt was technisch möglich ist. Keine Frage, beeindruckend sind die Verwandlungen von schnöden Küchenmaschinen zu Kampfrobotern auf jeden Fall, ein Pause während des Filmes ist dann aber dann doch irgendwann anzuraten, weil es permanent an allen Ecken und Ende kracht, scheppert und brennt. Kein Problem aber, der Einstieg zurück in die Story ist wieder ganz einfach und wird mit Sicherheit mit der nächsten Explosion gekennzeichnet. Die Story knüpft an den ersten Teil an. Wer ihn gesehen hat ist etwas im Vorteil, wird doch auf manche vorhergehenden Ereignisse wenig bis gar nicht eingegangen. Die Story ist das alt bewährte “Gut gegen Böse”, und die Vereinigten Staaten lassen, oh Wunder, keine Gelegenheit aus sich wieder einmal militärisch völlig verklärt und schwülstig in Szenen zu setzen.

Doch was ist eigentlich mit den echten Schauspielern? Die machen ihre Sache recht gut. Shia LaBeouf als Sam Witwicky sprintet und hechtet sich fleißig durch den Film und hat dabei auch noch Zeit sich um seine hübsche Freundin Mikaela, gespielt von Megan Fox, zu kümmern. Die hat als schmückendes Beiwerk durchaus ihre Berechtigung und kämpft sich auch tapfer an der Seite ihres Freundes durch die Horden der bösen Decepticons. Verstärkung erhalten die beiden durch das NEST-Team, dessen strategischer Leiter Colonel Sharp, gespielt von Glenn Morshower, bereits im ersten Teil zum Zuge kam, sowie Seymour Simmons (John Turturro), den hochrangigen Agenten der Regierungsorganisation “Sector Seven”, der nach Auflösung seiner Abteilung augenscheinlich in der Metzgerei seiner Mutter tätig wurde. Auch der Humor im Film kommt nicht zu kurz, wenn er auch manches mal etwas arg aufgesetzt und verkrampft wirkt, was sich aber eher der (deutschen) Synchronisation bzw. Übersetzung ankreiden lässt.

Mit ‘Transformers – Die Rache’ hat Paramount Pictures den Rekord der teuersten Produktion hingelegt. Steven Spielberg ist bei der Regie mit von der Partie, wenn er sich auch nur durch eine kleine Beratertätigkeit dezent im Hintergrund hält. Sein Name dürfte allein schon aus marketingtechnischen Gründen für den einen oder anderen Besucher relevant sein, und auch den Erfolg an den Kinokassen erklären, denn der kann sich sehen lassen: mit 590 Millionen Dollar wurde er zum bisher erfolgreichsten Film des Jahres 2010, und daran dürfte sich den Rest des Jahres nichts ändern.

Ganz interessant sind auch noch die Verquickungen zu diesem Streifen:
So wurde die Produktion erneut vom Spielzeughersteller Hasbro unterstützt, den Streitkräften der USA sowie zahlreichen Unternehmen, die im Gegenzug ihre Produkte mittels Product Placement im Film unterbringen konnten, darunter der Fahrzeugfabrikant General Motors.

Was bleibt?
Wer ein unterhaltsames, bombastisches Feuerwerk sucht kann bedenkenlos zugreifen. Wer neben Spannung etwas Tiefgang, Thrill, und eine anspruchsvolle Story sucht lässt die Finger davon. Ich habe mich an diesem Abend für das erste entschieden und wurde nicht enttäuscht.

Wertung: 8.0/10



Transformers: Revenge of the Fallen
Darsteller: Shia LaBeouf, Megan Fox, Tyrese Gibson, John Turturro, Josh Duhamel, Kevin Dunn, Julie White u.a. – mit den amerikanischen Stimmen von Hugo Weaving, Peter Cullen, Mark Ryan, Robert Foxworth, Anthony Anderson, Tony Todd
Regie: Michael Bay – Drehbuch: Ehren Kruger, Roberto Orci, Alex Kurtzman – Kamera: Ben Seresin – Bildschnitt: Roger Barton, Thomas Muldoon, Joel Negron, Paul Rubell – Musik: Steve Jablonsky – Visuelle Effekte: Richard Kidd
USA / 2009 – circa 150 Minuten

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Bewertung: 8.0/10 (1 x bewertet)

Frau Merkel ist nicht meine Kanzlerin!

gepostet von PolitikBasis am 11 - November - 2009- 1 KOMMENTAR

merkel_nicht_kanzlerinDer öffentliche, politisch-wirtschaftliche Unmut bricht sich weiter Bahn. Die öffentliche Meinung, wie sie von den Medien propagiert wird, stimmen immer weniger mit der realen öffentlichen Meinung überein.
Als “unsere Kanzlerin” wird dort Frau Merkel zwar gerne bezeichnet, doch mit einer Stimme sprechen wir alle schon lange nicht mehr. Ihre Wiederwahl erfolgte mit dem Zudrücken aller Augen, wenn es darum geht noch so etwas wie breite Legitimation herzustellen.

18 000 000 Nichtwähler – für die Parteien CDU und CSU zusammen aber nur 14 500 000 Millionen Wähler » sprechen eine andere, deutliche Sprache.
So liegt es natürlich Nahe, sich generell von einer Politik zu distanzieren, die einen deutlichen Abwärtstrend hinsichtlich der allgemeinen Lebensqualität verzeichnet. Entgegnen aller Aufschwungsbekundungen. Die Spaltung der Gesellschaft, exorbitante Verschuldungen, die einerseits nie zurückgezahlt werden können, andererseits in der Gegenwart gerade für die unteren und mittleren Einkommen als Druckmittel für die Absenkung ihrer Einkommen dienen, sind weiterhin in der dunkelen Grauzone politischer Kriminalität durch das Mitwirken der Entscheidungsträger bei Bildungen mafiöser Strukturen zu verorten.

Die Schuld an einer Finanzkrise und den verfehlten politischen Entscheidungen, auf Grund von übertriebenen ideologischen Markthörigkeiten, sollte natürlich weiterhin auf möglichst viele Schultern verteilt werden, um das Vorgehen der Parteien auch in der Gegenwart und Zukunft im Volk zu legitimieren.
So der Wunsch der Parteien.

Aber eine Mitschuld möchten verständlicherweise immer weniger Menschen tragen. Thematisiert wurde die Frage der Schuld bereits in einem Artikel, hier auf der PolitikBasis: Wahlen – Durch die eigene Stimme zur Mittäterschaft »
So wundert es nicht, das eine stärker werdende APO Wege sucht Ihre Ablehnung kundzutun, und verständlicher Weise distanziert die sich auch von einer politischen Führung.

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Unter (Facebook): Merkel ist nicht meine Kanzlerin » kann nun ganz offen die zerrissene Bande zwischen Volk und den Machtinhabern demonstriert werden.
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Denn eine nicht von allen gewählte Volksvertreterin ist verständlicherweise nicht automatisch auch akzeptiert und respektiert, und kann so im Fahrwasser einer angeblichen Mehrheit auch Rückhalt für ihre Machenschaften erwarten.
Dabei drängt sie sich mit ihrer Politik, und ihren Parteien, mir schlicht auf, so dass auch mir nichts anderes übrig bleibt als mich zu distanzieren, und zu sagen: Frau Merkel ist nicht meine Kanzlerin!
Merkt euch das gefälligst für die Zukunft!

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Bewertung: 8.7/10 (11 x bewertet)

The Cure – Trilogy (Movie/Konzert)

gepostet von PolitikBasis am 8 - November - 2009- KOMMENTAR+

PolitikBasis | Amazon | The Cure - TrilogySchmerz ist schön am Ende der Welt. Etwas anderes lässt die 2002 entstandene Cure Konzert DVD an Emotion fast nicht zu. Das Zelebrieren einer inneren Zerrissenheit. Aber ebenso wird es für viele eine Hommage an die 1980er sein.
Damals, als es noch kein Gothic gab, und die eher dunklen Klänge der The Cure als Postpunk oder Wave bezeichnet wurden. ‘A Forest’, ‘Lullaby’, ‘Boys Don’t Cry’ – seinerzeit kommerzielle Erfolge, die aber nur einen kleinen Ausschnitt aus dem Schaffen von The Cure zeigen.
Wenn man als nicht eingefleischter Cure-Fan von Disintegration, Pornography und Bloodflower hört, wird man nicht mehr viel damit anfangen können. Doch der Einfluss von The Cure reicht lange schon bis in unsere Zeit herein. Robert Smith als Leader, makeuptechnisch immer noch Krisengebiet ist sich treu geblieben. Die Stimme unter den 20 prägnantesten weltweit zeigt auch nach rund 25 Jahre warum Charakter ein langer Erfolgsgarant ist.

2002 ist sie entstanden – passend dazu im dunklen November. An 2 Abenden im Berliner Tempodrom spielen The Cure ihre, nach eigenen Angaben, bandgeschichtlich 3 wichtigsten Alben im in einem Rutsch herunter. Etwas was bei Bands äußerst selten vorkommt. Ein rund 223 Minuten düsteres Gesamtwerk, das einen magischen, fast tranceartigen Klangteppich zaubert. Meiner Meinung nach ist das erste Set “Pornography” (von 1982) nicht allzu leicht zugänglich, besticht hier überwiegend ein instrumentaler Minimalismus. Anschließend nahtlos reiht sich das Disintegration Set (von 1989) ein. Quasi auf einer mystischen Wave-Wolke schwebend wird dort der Zuschauer/Zuhörer durch einen gruftig grünen Nebel gescheucht, um zum bittersüssen Ende hin, mit “The Same Deep Water as You” und “Homesick”, den Höhepunkt des universellen Weltschmerzes zu erleben….superschön :D..
Fast schon rockig und und in geradezu bester “Gute Laune Musik”, für ‘The Cure’ Verhältnisse versteht sich, geht es im Bloodflower Set weiter.

Die Bühneneffekte speziell die Lichtshow ist überwiegend ruhig gehalten und in wird in kühlen Farben präsentiert. Überwiegend blau, etwas rot, sehr stimmig, und unterstreicht nur, so wie es sein soll, die Musik. Bei der Band und besonders R. Smith hat man den Eindruck dass er schon immer da war und da ist wo er hingehört, harmonisch und eingespielt das Ganze.

12 Kameras kamen zum Einsatz, welche professionell die Stimmung vor und auf der Bühne einfangen. Auf Bildeffekte, wie z.B lange Ein- und Überblendungen wurde weitestgehend verzichtet. Interessante Interviews, ausschließlich auf Englisch, runden das Gesamtpaket ab. Während die beiden Zugaben “If Only Tonight We Could Sleep” und das wundervoll schrammende “The Kiss” – irreführenderweise als ‘versteckt’ deklariert, ein weiteres und letztes mal mehr die düstere Vormachtstellung der ‘Meister der theatralischen Melancholie’ unterstreichen.

Die Welt wäre leerer ohne ‘The Cure’. Meine Musiksammlung ebenso. Diese beiden DVDs sollte meiner Meinung nach nicht fehlen, denn für manche werden sie zu einer Zeitreise schon in dem Moment, in dem man die ersten Riffs erhört, für andere öffnet sich unter Umständen ein neues Universum songtechnischer Erfahrungen.

Gute Dolby Digital 5.1 Qualität, nicht ganz so druckvoll wie man sich es vielleicht wünschen würde, aber das stört den Gesamteindruck eher wenig, und sowohl DVD als auch Blu-ray Bildqualität lassen diesen Konzertmitschnitt auch visuell zu dem Besten der letzten Jahre werden.

Wertung: 8.0/10



The Cure – Trilogy
Darsteller: The Cure
Regie: Nick Wickham
Studio: Edel Germany GmbH
2003 – circa 223 Minuten

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Bewertung: 8.0/10 (1 x bewertet)

Es geht wieder los in Deutschland

gepostet von PolitikBasis am 5 - November - 2009- 4 KOMMENTARE

arbeit_macht_freiEins vorweg, ich bin weiß Gott keiner der schnell die Nazikeule herauskramt, wegen jedem unbedachten Satz den Aufschrei eines Gutmenschentums hervorstößt, oder anderweitig das Thema rund um eine imaginäre deutsche “Schuld” am köcheln hält.

Nein, ich kann auch sagen, das Thema geht mir geradezu auf den Senkel. Doch komme ich nicht umhin in letzter Zeit verstärkt in der Berichterstattung, in der Presse und verschiedenen Äußerungen Parallelen zu erkennen.

Wesentlich interessanter aber als die Frage, ob diese Äusserungen gerechtfertigt sind, ist die Frage warum gerade jetzt, von wem sie kommen und wie sie wirken.

Der Ton wird rauer. 65 Jahre nach Nazideutschland und nur wenige Monate nach der neuerlichen Wirtschafts- und Finanzkrise werden Sündenböcke und Ablenkungsmanöver gestartet. “Unterschicht” ist jetzt das was die Juden zur Weimarer Zeit und bis ‘45 waren.

Buschkowskys letzte Äusserungen fallen jedenfalls in den Medien auf fruchtbaren Boden:

Heinz Buschkowsky hat recht mit seiner Kritik an der Familienpolitik. Denn anders als geplant, schafft das Elterngeld vor allem Gebäranreize in der Unterschicht. Von 100 Elterngeldbabys, die eigentlich alle von Karrierefrauen hätten kommen sollen, steuerten diese im Jahre 2007 gerade mal neun bei. Eine folgenschwere Entwicklung.

Quelle: Elterngeld – Fortpflanzungsprämie für Unterschicht »

Ist die Auswahl eines (besonderen) Sündenbocks systemimmanent für diese krisenanfällige Art eines Kapitalismus oder ist sie gar darauf gebaut?

Vorsätzlich ist es allemal. Nicht nur einen geldpolitischen Umgang mit einer Krise haben Ökonomen von 1929 gelernt, sondern anscheinend auch, dass eine ordentliche Priese Hetze und Spaltung ihre Alternativen verbreitert. Denn sollte es doch zum Komplettzusammenbruch der Weltwirtschaft kommen, lässt sich leicht das an Ressentiments abrufen, was gesät wurde.
Die Jahrzehnte der Krokodilstränen, das permanente Schuldgerede und das Gerede sowie die penetranten gekünstelten “Aufregungen” eines Zentralrats der Juden in Deutschland – war anscheinend nie mehr als eine heuchlerische Veranstaltung. Die hat nämlich Steuergelder verschlungen, an denen sich die Protagonisten des jetzigen Schmierentheaters gesund gestoßen haben.

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Bewertung: 5.3/10 (4 x bewertet)
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