Eins vorweg, ich bin weiß Gott keiner der schnell die Nazikeule herauskramt, wegen jedem unbedachten Satz den Aufschrei eines Gutmenschentums hervorstößt, oder anderweitig das Thema rund um eine imaginäre deutsche “Schuld” am köcheln hält.
Nein, ich kann auch sagen, das Thema geht mir geradezu auf den Senkel. Doch komme ich nicht umhin in letzter Zeit verstärkt in der Berichterstattung, in der Presse und verschiedenen Äußerungen Parallelen zu erkennen.
Wesentlich interessanter aber als die Frage, ob diese Äusserungen gerechtfertigt sind, ist die Frage warum gerade jetzt, von wem sie kommen und wie sie wirken.
Der Ton wird rauer. 65 Jahre nach Nazideutschland und nur wenige Monate nach der neuerlichen Wirtschafts- und Finanzkrise werden Sündenböcke und Ablenkungsmanöver gestartet. “Unterschicht” ist jetzt das was die Juden zur Weimarer Zeit und bis ‘45 waren.
Buschkowskys letzte Äusserungen fallen jedenfalls in den Medien auf fruchtbaren Boden:
Heinz Buschkowsky hat recht mit seiner Kritik an der Familienpolitik. Denn anders als geplant, schafft das Elterngeld vor allem Gebäranreize in der Unterschicht. Von 100 Elterngeldbabys, die eigentlich alle von Karrierefrauen hätten kommen sollen, steuerten diese im Jahre 2007 gerade mal neun bei. Eine folgenschwere Entwicklung.
Quelle: Elterngeld – Fortpflanzungsprämie für Unterschicht »
Ist die Auswahl eines (besonderen) Sündenbocks systemimmanent für diese krisenanfällige Art eines Kapitalismus oder ist sie gar darauf gebaut?
Vorsätzlich ist es allemal. Nicht nur einen geldpolitischen Umgang mit einer Krise haben Ökonomen von 1929 gelernt, sondern anscheinend auch, dass eine ordentliche Priese Hetze und Spaltung ihre Alternativen verbreitert. Denn sollte es doch zum Komplettzusammenbruch der Weltwirtschaft kommen, lässt sich leicht das an Ressentiments abrufen, was gesät wurde.
Die Jahrzehnte der Krokodilstränen, das permanente Schuldgerede und das Gerede sowie die penetranten gekünstelten “Aufregungen” eines Zentralrats der Juden in Deutschland – war anscheinend nie mehr als eine heuchlerische Veranstaltung. Die hat nämlich Steuergelder verschlungen, an denen sich die Protagonisten des jetzigen Schmierentheaters gesund gestoßen haben.
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Deutschland ist seit 1933 faschistisch,die Ratten mussten sich entweder gar nicht verstecken,wie die Konzernbosse,oder sind nach wenigen Jahren wieder aus ihren dreckigen Löchern gekrochen,wie die Militärs.Lediglich diese offene,unverhohlene Volksverhetzung war einige Jahrzehnte nicht so offensichtlich.Im übrigen sind die übelsten Faschisten nach meiner Meinung in der “Führer” Riege der SPD zu Hause,wer nicht arbeitet soll nicht essen,Müntefering oder Sarazins unsägliches faschistisches Geplärre.Die CDU lässt sich allerdings auch nicht lumpen,ist möglicherweise aber nicht ganz so dumm dreist.
Also nach meiner Beobachtung ist die “Unterschicht” keineswegs der Prügelknabe der Nation. Und diese mit den Juden zu vergleichen ist ziemlich konstruiert.
Wüßte nicht daß die “Unterschicht” Germany den Krieg erklärt hat. Die Juden heit Anfang 1933 dagegen schon.
Die “Unterschicht” wird immerhin vom Staat alimentiert.
Die bösen Rechten, was immer das sei, werden dagegen diffamiert, schikaniert und weitgehend mundtod gemacht. Gegen “rechte” Läden wird zum Boykott aufgerufen. Aber nicht nur an einem Tag, sondern permanent.
1 Minute meines Lebens mit diesem Artikel verschwendet.
ja, es tut manchmal weh mit der Realität konfrontiert zu werden.