Ja, ich bekenne mich zur Ablehnung von Jack Wolfskin und The North Face!
Ich weiß, Freunde werde ich mir damit nicht machen, doch der Drang mich nicht einreihen lassen zu wollen ist stärker. Anscheinend widerstehe ich damit einem Trend, der große Teile der Bevölkerung erfasst hat. Wie fremdgesteuert scheinen diese armen verwirrten Menschen, und in in Massen treten sie auf: In der U-Bahn, auf der Straße, im Café. Keinen Blick kann man wenden, kein Auge riskieren, ohne an dem Logo eines Jack Wolfskin oder eines North Face hängenzubleiben. Furchtbar. Frei nach dem Motto: Wir sind zwar alles totale Individualisten, erkennen uns aber an unseren Uniformen, präsentieren die Träger stolz, dass sie einer bestimmten gesellschaftlichen Gruppierung angehören – wollen?
Doch zeigen sie damit nicht noch mehr?
Ist diese schiere Überpräsenz nicht eher schon ein Grund von diesen Herstellern nicht zu kaufen.
Denn: möchte ich so sein wie die anderen, das selbe tragen, mich kategorisieren lassen in eine bestimmte Konsumentenschicht? Definitiv nicht!
Mag sein das die Qualität gut ist, aber muss ich mich deswegen zur wandelnden Litfaßsäule machen, und mit dem Erwerb allen anderen zeigen, dass ich ein Lappen bin, der einem simplen Gruppenzwang, bzw. einer Gruppendynamik erlegen ist, und auch ansonsten leicht manipulierbar? Das ist ja fast schon gefährlich! (des nächtens. z.B., oder wenn es um eine politische Entscheidungsfähigkeit geht.)
Ich sage NEIN!
Geht dieser Hype anderen ähnlich gegen den Strich, oder bin ich nur ein einsamer Rufer in der Wüste!?
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Nein, sind Sie nicht! Jack Wolfskin ist aber nun mal die Uniform der Mittelschicht der deutschen Gesellschaft.