Es ist mal wieder so weit: Ein dolles Sparpaket ist auf den Weg gebracht und soll um die 6 Milliarden jährlich einsparen. Vornehmlich bezahlt werden diese Summen aber durch die Opfer der Finanzkrise, die durch die verfehlte Wirtschaftspolitik ins Trudeln geraten sind. Lohnarbeitsplatzlosigkeit mit anschließender Überführung in den eigens dafür geschaffenen Niedriglohnsektor inklusive. Dafür wird dann aber wieder von “Jobwunder” geschwafelt werden können und von dem “Mantra des ewigen Wachstums”, das aber merkwürdigerweise immer nur mit weiterem Verzicht von im wirtschaftlichen Niedergang befindlichen Bevölkerungsschicht funktioniert. Seltsam oder nicht? Nun, das Einzige was stetig wächst, ist im Grunde genommen nur die Weltbevölkerung, auf die die vorhandenen Ressourcen verteilt werden wollen. Aber bleiben wir beim Thema:
Die Regierung hat sich auf die Eckpunkte des größten Sparpakets in der bundesdeutschen Geschichte geeinigt. Schon jetzt regt sich Widerstand.
Welt Online: Weite Teile des Rekord-Sparpakets stehen »
Ca. 7 Milliarden Euro Sparpotential stehen also 1.790.322.189.895 Euro an Verbindlichkeiten gegenüber. Hier bekräftigt sich nur wieder die bekannte These, dass diese Schulden nicht bezahlt werden sollen oder könnten, sondern ausschließlich bedient. Auch ist die Terminologie eine völlig falsche, wenn in Nachrichten z.B. von “Schuldenabbau” die Rede ist. Ausschließliche eine “Nettoneuverschuldung” ist das Ziel und hat nichts mit dem Abbau von Schulden zu tun, sondern die Höhe der Neuverschuldung fällt nur geringer aus. Da ist noch kein Cent zurückgezahlt worden und die Zinsen steigen so weiter ins Unermessliche.
Ohnehin werden solche (Spar)Versprechen, ähnlich wie z.B. Rentenversicherungen wieder einkassiert, spätestens, wenn die nächste Finanzkrise, oder Immobilienkrise, oder eine andere Blase vor der Tür steht, oder irgendwelche mehr oder weniger systemrelevante Unternehmen Drohungen aussprechen, wie jüngst die Flugunternehmen, die auf Grund der Aschewolken schon mal den Wunsch nach (Sozial-)Staatsleistungen ansprechen:
Swiss-Chef Hohmeister rechnet damit, dass einige Fluggesellschaften einen erneuten Vulkanausbruch keine 14 Tage überleben würden und dies ganz schnell auch die heimische Industrie empfindlich treffen würde: „Das wird auch für die Volkswirtschaften zu erheblichen Problemen führen. Darauf müssen sich die Politiker einstellen. Wenn man das Thema Vulkanasche ernst nimmt, dann müssen die Politiker in Europa über mögliche Handlungsalternativen nachdenken und nicht nur über Asche-Grenzwerte in der Luft.“
Welt Online: Für viele Fluglinien wird die Luft dünn »
Schon klar, wer will heute noch auf das billige Fliegen verzichten. Nur wird jeder sich dafür wiederum Dekadenz vorwerfen lassen werden können, was aber kein Problem wäre, wenn sich der Einzelne dann auch als Teil des Problems wahrnimmt und nicht immer mit dem Finger auf andere zeigt um von seiner Mitschuld abzulenken. Und somit entlässt die PolitikBasis seine Leser ausdrücklich nicht einfach so aus der eigenen Verantwortung! Stichwort: BP’s Bohrloch und die Ölkatastrophe. Ihr wollt ÖL – ihr bekommt ÖL. Was da passiert nennt sich Kollateralschaden.
Tja und so sitzen wir nun auf diesem Schuldenberg und irgendwie ergreift mich das Gefühl, dass das Wort “Schuld” und die Haftung aller dafür, doch nicht so ganz abwegig ist. Auch wenn dieses Sparpaket ohnehin nur wieder Makulatur – und nicht das Geld wert ist auf dem es verfasst wurde und einfach nur dazu dient so weiter zumachen wie bisher. Also: Volldampf voraus!
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und hier gibts das Lied zum Sparpaket : http://www.youtube.com/watch?v=ymeQWJP6_3U
Das größte Sparpaket in der Geschichte der Bundesrepublik ist beschlossen: Die schwarz-gelbe Regierung will den Etat bis 2014 um 80 Milliarden Euro kürzen, vor allem bei Sozialleistungen. Bei Bildung und Forschung soll nicht gespart werden, auch Einkommen- und Mehrwertsteuer werden nicht erhöht. So oder so ähnlich ist es heute in ziemlich allen online medien zu lesen. Ich frage mich wirklich, was würde es Spitzenverdienern schaden, wenn sie mehr Steuern zahlen würden?
Kommentar zum Sparpaket
Wenn jeder aktive und pensionierte Politiker 10% seines Einkommens
abgeben würde da wären ganz schnell ..zig Millionen für den Haushalt übrig.
Vermutlich wäre es sogar eine Milliarde, wenn man bedenkt wie viele
pensionierte Politiker(Landtage und Bundestag) es seit bestehen der Bundesrepublik gibt!! Und so nebenbei würde eine Vorbildfunktion entstehen.
Alle Regierungen haben mit unseren Steuergeldern über ihre Verhältnisse gelebt und da kommt die Kanzlerin jetzt erst auf die banale Weisheit:
wir dürfen nicht mehr ausgeben als wir einnehmen.
Wie lange lassen wir Bürger uns das noch gefallen??
wie geht die Freischaltung
Hallo Josef,
Die Freischaltung ist vorgenommen.
Danke für Ihren Beitrag.
Wir haben noch ein paar Änderungen und Korrekturen am Artikel vorgenommen.
für alles mögliche in unserem staat gilt das verursacher prinzip, oder??
also was soll das mit diesem spar-paket…….
haben die “hartz 4 ler” oder die ganzen “Normalos” es sind bestimmt die
mehrheit, gezockt??????
nein, es war unsere sogenannte ” elite” die uns diesen mist eingebrockt
hat.
hört doch endlich auf immer nur den “kleinen mann” zu melken……..
holt euch doch endlich mal richtig “kohle” von :
rollexbesitzer…..
porschefahrer…….
kaviarfresser…….
villen und schloßbesitzer……..
lobbyisten……..
superreiche sport-fuzzis………
polit-gangster……….
bank-bertrüger………
die liste ,würde ich sie fortsetzen, ist endlos………
aber ich bin sicher,man könnte milliarden kassieren.
liebe bundesregierung,
wer wind säht, wird sturm ernten…………
als hobby-gärtner möchte ich noch etwas anführen.
ich pflege meinen garten sehr sorgfältig,und achte auf alles
ungeziefer welches meine pflanzen fressen will.
finde ich ungeziefer, dann vernichte ich es ….. gnadenlos…
es grüßt
wolf
Dass irgendwo gespart werden muss, ist klar. Ein grosses Problem in der deutschen Haushaltspolitik ist aber die Verschwendung von Haushaltsmitteln. Problem Sachleistungskonten: Da wird der Etat (wenn nicht erschöpft) mit weniger sinnvollen Ausgaben ausgereizt, nur damit es im nächsten Jahr nicht weniger Geld gibt. Hier wird unnötig Geld verpulvert!!!
[...] geben kann, ist damit aber noch lange nicht erreicht. Die Schulden sind nur in einem sogenannten Sparpaket auf besonders die unteren Ebenen der gesellschaftlichen Hierarchie abgewälzt. Für manche scheint [...]
[...] höheren Beiträge zur Krankenkasse aus den Medien schon wieder heraus ist – oder das letzte Sparpaket das durchgewunken wurde? Sie sind aus der Berichterstattung zwar herausgenommen, aber beide dieser [...]