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Kommentarblog zu den Systemnachrichten

Die Canon PowerShot G11 im Test

gepostet von PolitikBasisam 12 - September - 2010 -KOMMENTAR+-  Share/Bookmark

Ich hab es mir schon einige Zeit vor den ersten Zeilen dieses Artikels überlegt: Kann ich als Laie in Sachen Fotografie über ein technisches Gerät eine Rezension schreiben, die rein von subjektivem Empfinden geprägt sein wird weil sie ohne großes technisches Hintergrundwissen auskommen muss, oder muss ich dafür wirklich erst noch weiter in die Materie vordringen, Erfahrungen sammeln um diese dann dort einfließen zu lassen?
Und ich kam zu dem Schluß: Ja ich kann! :)

Eventuell ist dabei ja auch gerade jene Unvoreingenommenheit hilfreich, wie sie nur ein Laie an den Tag legt. Ausgestattet also nur mit dem nötigsten Wissen um eine guten, spannenden Bildaufbau, den goldenen Schnitt, und den Ausdrücken Blenden, Belichtungszeit und ISO, mit denen ich bisher jedoch nur wenig anfangen konnte, nähere ich mich derzeit also jener Kunstform, die sich “Fotografie” nennt und sich unterscheidet von dem was gemeinhin “Knipsen” heißt.

Gleich ins kalte Wasser stürze ich mich: keine Auto-Einstellungen bis auf die der ISO und nur Av (für Zeitautomatik) und Tv (für Blendenautomatik) im oberen Einstellrädchen der Canon G11 habe ich ausgewählt. “Kreativmodis” nennen sich dort diese Einstellungen, die den Fotographen weitestgehend freie Hand lassen und ihm zusätzlich dort noch das M für Blenden- und Zeitautomatik und P für Programmautomatik zur Verfügung stellt.

Doch langsam: die manuelle Auswahl von Blende und Belichtungszeit seperat reicht schon, um den Beginner außerordentlich zu fordern. Ein Tipp sei hier bereits gegeben: Tun Sie sich den Gefallen und kaufen Sie sich ein Buch zu Ihrer Kamera. Sie können es immer mal bei sich tragen, weil Sie voraussichtlich nie in das auf der CD gepresste Handbuch schauen werden, geschweige denn es im richtigen Moment zur Hand haben.
Für die Canon G11 steht von Data Becker hier eine ordentliche, gut geschriebene und bebilderte Anleitung zur Verfügung, die die zahlreichen Rädchen, Einstellungen, Knöpfe und Modis erklärt.
Und die sind eigentlich auch für kleine Hände gut erreichbar und die merken schnell, dass sie etwas Wertiges bedienen. Das Gehäuse der G11 besteht komplett aus Metall und wird wohl hauptsächlich zu dem recht hohen Gewicht dieser Bridgekamera beitragen. Ein bisschen wie ein Brikett liegt sie in der Hand und verschafft einem damit jenes vertrauenseinflössende Gefühl, dass solche Geräte zu einem freundlichen und ständigen Begleiter durch alle Lebenslagen werden lässt.
Sie kennen das vielleicht von Uhren oder anderem Gerät, das sie nicht mehr missen möchten. Und So stellt sich das Gewicht auch nicht wirklich als ein Nachteil heraus.

Die ersten Bilder:
Hier lässt man natürlich nichts mehr anbrennen. Raus in die Natur heißt es, sobald das Akku mit dem mitgelieferten Ladegerät ein “go” anzeigt, das durch eine grüne Kontrollleuchte signalisiert wird. Hoffen Sie auf gutes Wetter mit möglichst Sonne oder einem Sonne-Wolken Mix, denn der Weg zu guten Bildern bei trüben Tagen, dürften dem Anfänger noch verschlossen bleiben. Die Enttäuschung ist ansonsten schon ein wenig vorprogrammiert, denn plastisch modellierte Naturaufnahmen schafft eben das Sonnenlicht mit seinem Schattenwurf besser, als das fahle Licht eines grauen Regentages.

Ich hatte Glück an diesem Tag, denn das anfänglich schlechte Wetter verzog sich zunehmend und schaffte mit seinen tief hängenden Wolkenfeldern und einer hoch stehenden Sonne tolle Lichtverhältnisse und eine ansprechende Atmosphäre.

Die Zeitautomatik (Av) ausgewählt, lässt Sie also, wie bereits erwähnt, die Blende wechseln, während die G11 die Verschlusszeit automatisch darauf abstimmt. Die Blende lässt sich flink mit dem rechten Rädchen verändern, wie so Vieles, was darüber noch gesteuert wird. Es ist quasi Ihre Maus mit der Sie sich durch das Menue hangeln und die verschiedensten Einstellungen vornehmen können. Verwirrend am Anfang, dass eine große Blende immer mehr Licht auf das Objektiv freigibt, als eine Kleine. Das heißt also, dass eine Blende von f8.0 eine kleinere Öffnung hat, als z.B. f2.8, oder f4.5. Das muss man sich einfach merken.

Was kann man damit aber anfangen? Nun, vielleicht sind Ihnen schon mal Bilder aufgefallen die einen Bereich im Vordergrund scharf hatten und den Hintergrund verschwimmen ließen. Das ist nicht etwa nachbearbeitet, sondern wurde mit einer großen Brennweite (reinzoomen), großer Annäherung (gehen Sie ran ans Objekt, <2m) und großer Blende (kleine Blendenzahl, f4.5 oder kleiner) erzielt. In Verbindung mit der FlexiZone, dem Fokus der G11, lässt sich dann noch frei der Bereich auswählen, der scharf gestellt werden soll.

Gelingt Ihnen ein solches Bild das erste Mal ist es nützlich es zunächst auf der Speicherkarte zu belassen, denn die Einstellungen im Moment der Aufnahme werden komplett mit gespeichert und können jeder Zeit abgerufen werden. So haben Sie immer vor Augen wie Sie welche Aufnahme hin bekommen haben.

Ein weiteres, äußerst nützliches Feature stellt die Aufnahmenreihe dar, die entweder hintereinander (ca. 0.7 sec.) drei Aufnahmen mit den gleichen Einstellungen vornimmt, oder Reihen mit unterschiedlichen Blenden und Belichtungszeiten. So können Sie, sollten Sie nicht sicher sein welche Belichtung in dem Moment optimal ist, automatisch eine Reihe schießen, aus der Sie sich in Ruhe, zu Hause, das beste Bild aussuchen können. Schon klar, dass Sie dabei noch den Bereich, über der sich die Reihe erstrecken soll, auswählen können.
Doch ich möchte jetzt nicht auf jedes einzelne Feature eingehen, sondern einfach ein paar Bilder von den ersten Tagen sprechen lassen:

Soweit soll heute unsere Exkursion durch die Möglichkeiten der Canon PowerShot G11 gehen. Sie können sich vorstellen, dass hier noch eine große Anzahl von Einstellungen wartet, die entdeckt und ausprobiert werden wollen. Schauen Sie deshalb bald wieder vorbei wenn es dann heisst:

- Die Blendenautomatik (Tv) der G11 in praktischer Anwendung -

Bis bald!
Ihre PolitikBasis.

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