PolitikBasis

Kommentarblog zu den Systemnachrichten

Es kann und darf so nicht weitergehen

gepostet von Wolfgang Bergmannam 19 - Mai - 2011 -KOMMENTAR+-  Share/Bookmark

PolitikBasis | Foto by AMagill

2011 – ein finanzapokalyptischer Zustand und Jahr, das unser Finanzsystem, international abbildet und auf nichts Gutes hinweist, macht mir Sorgen. Trotz allen Versuchen und guten Willens, setze ich das mal ungern voraus – entwickelt sich die allgemeine Verschuldung und Bedienung dieser, zu einem schon unüberblickbaren Fiasko. Es bedarf einer grundlegenden Diagnostik und Therapie unseres Finanzsystems und der gesamten Ökonomie. Es wird nie gelingen, vielleicht bis auf Ausnahmen, diese Schuldenberge zurückzuzahlen, sich von der Zinslast zu befreien und nicht nur die der Staaten, sondern auch der Unternehmer und nicht zuletzt unsere eignen. Sie begleiten und knebeln uns quasi, immer mehr, auf Ewigkeiten, wenn nichts Außergewöhnliches geschehen wird. Im betriebswirtschaftlichen Raum und privat hilft die Insolvenz. Bei den Nationen gibt es diese, teils auch unsaubere Möglichkeit, nicht. Irgendetwas muss geschehen und uns von diesen Fesseln und ihren Folgen zu befreien.

Die BRD und vielleicht auch andere Nationen, denen man nachsagt, sie hätten ihren Haushalt im Griff, würde einen permanenten Aufschwung von 5-6 Protzend benötigen, was ja realistisch unmöglich ist, bei ständiger Bedienung der Staatsverschuldung und Tilgungen dieser, ohne Neuverschuldung, also nur Umschuldungen und Verlagerungen – mindestens 60-70 Jahre brauchen, um diesen Schuldenberg zu bewältigen. Das habe ich mir nicht ausgedacht, es ist reine Logik und Mathematik. Geht es so weiter, wie die Politik und Regierenden derzeit mit diesem Problem arbeitet und verfährt, reichen tausend weitere Jahre nicht. Das kann überhaupt nicht gut gehen und auch nie gelingen.

Übrigens sind das Zeitspannen, in denen man nicht denken geschweige denn kalkulieren kann, da wird mir jeder beipflichten, dass solche langfristigen Kalkulationen samt Vorhaben, einfach schlichter Unsinn ist. Wer weiß schon, was morgen geschehen, geschieht oder übermorgen geschehen ist. Die Zeit rast in unglaublicher Geschwindigkeit und ständig neuen, unerwarteten Ereignissen an uns vorüber. Gerade redet man von einem Ausstieg Griechenlands aus dem Euro, natürlich dementiert aus der Eurozone, das wäre der Untergang dieser Währung mit allen Konsequenzen. Ein solcher Vorgang würde eine Kettenreaktion, ohne Beispiel auslösen. Man wird und muss dagegen halten. Es wird jedoch nichts nützen. Die letzten Meldungen sagen uns die Privaten müssen auf ihre Zinsen und Anleihen verzichten, das ist der einzige Weg. Richtig, das ist ein Weg. Jetzt muss man nur noch erklären, was privat und nicht privat ist. Alle müssen verzichten, das ist der einzige richtige Weg.


Zinsen – Zahlen außerhalb jeden Zusammenhangs
Die Inflationsrate in der BRD beträgt derzeit ca. 2,4 Prozent, das erwartete Wachstum beträgt ca. 2,4 Prozent, mit rückläufiger Tendenz, die Einkommenssteigerungen, zwischen 1,5 und 3,2 Prozent, auf zwei Jahre verteilt, die Tagesgeldzinsen betragen 2 Prozent und auf den Sparbüchern 1 bis 2 Prozent, bei großen Spareinlagen und zeitlich begrenzten verändern sich die Dimensionen nach oben. Die Staatsanleihen in Europa sind mit 3 bis 12 Prozent verzinst. Die Darlehenszinsen gehen von 3 auf über 16 Prozent. Die Reallöhne sinken dynamisch. Jetzt muss man kein Wissenschaftler oder Finanzfachmann sein, um zu sehen, dass sich diese Zahlen außerhalb jeden Zusammenhangs, Kontrolle oder Gesetzlichkeit befinden. Alles ohne einen rechnerischen Kausalen Zusammenhang. Das sind reale Zahlen, soweit es so etwas überhaupt gibt, die den Untergang unseres Finanzsystems ankündigen könnten und keiner tut etwas dagegen außer Pump-Schutz-Schirmen und grausamen, mörderischen Sparpaketen, die das ganze Desaster nur zusätzlich verschlimmern.

Innerhalb dieser Zahlen haust das blanke Unrecht – die Ungerechtigkeit ohne jede Moral und Ethik. Wer wenig hat, bekommt weniger und wer viel hat bekommt mehr. Wer wenig hat zahlt mehr und wer viel hat zahlt weniger. Das waren kurz umschrieben – die Grundregeln der “wissenschaftlichen Ökonomie”, die Verursacherin der Finanzproblematik. Wer nichts klaut, der kommt zu nichts.

Permanente Abgabenerhöhungen in den Sozialversicherungen, bei den Mieten und ihren Umlagen, Steuererhöhungen, Preiserhöhungen bei den Lebensmittel und vor allem Kraftstoffen, Benzin und Öl für die Mobilität und zum Heizen, Stromkosten und alles Mögliche – schaffen immer mehr Chaos und Unrecht, spricht Ungerechtigkeiten. Es bleibt nichts hängen, um etwas Substanz zu bilden und an die Rückführung und den Abbau, der allgemeinen Verschuldungen zu denken.

Das ist mehr oder auch weniger die Situation, in der sich alle Nationen und unsere Welt befindet und keine Besserung ist in Sicht. Aufschwung, Fortschritt und Entwicklung setzen Bildung, Innovation, Investitionen, Subventionen, Konjunkturprogramme und vor allem gute Einkommen voraus.


BIP heißt das Zauberwort nicht!
Die Arbeitnehmer und die kleinen und mittleren Unternehmer, Häuslebauer und die Landwirte usw., sind die einzigen, die in diesem System noch ehrliche Wertschöpfung betreiben, mit dieser jedoch unzulänglichen Wertschöpfung, dieser zum Großteil schlecht bezahlter modernen Sklaven, kann man nur wenig anfangen. Sie schaffen nicht mal ein ausreichendes Steueraufkommen, um den Haushalt zu bedienen, ja paranoider Weise werden sie teils sogar noch über den Sozialhaushalt subventioniert. Allein der Etat Soziales bedarf ca. 50 Prozent des Gesamthaushaltes in der BRD und doch gibt sich dieser Staat nach außen – den Anschein – einer zwar stark verschuldeten, jedoch hervorragenden, funktionierender “Volkswirtschaft”. BIP heißt das Zauberwort, mit dem ich nichts und Millionen andere mit mir nichts anfangen können. Dieser BIP bringt keinen echten Cent in die Geldbörse, er ist nur eine allgemeine lapidare Feststellung aufs Ganze. Es ist eine Messlatte, da eine normale Wasserwaage keine Kante findet, an der sie sich anlegen könnte.

Die halbe Welt lobt diesen Zustand als vorbildlich. Wie lässt sich diese Lüge, die sich jeder mathematischen und ehrlichen Messkontrolle entzieht und in unseren Köpfen, als “normales, positives, staatliches Haushalten”, einer “Volkswirtschaft” unwiderruflich manifestiert hat, aufrechterhalten?

Unser Bewusstsein, das sehr einfach manipulierbar ist, nimmt diesen Zustand, da es ihn sich nicht erklären kann, es gibt ja auch keine Erklärung und das ganze Fiasko, als einen hoch komplizierten, mathematischen, ökonomischen Vorgang und Zustand an, an dem es nichts zu deuten oder zu rütteln gibt. Für uns ist dieser ganze nebulöse, mathematische Komplex – zu einer Glaubensfrage geworden, zu einer Art Gottheit, die wir nicht in Frage stellen oder hinterfragen dürfen.

Das menschliche Bewusstsein kann diese Dinge nicht einfach aufnehmen und verarbeiten, denn es glaubt hier an etwas unabänderlich Gegebenes, an dem man nicht zweifeln darf. Ich glaube Finanzpolitik ist eine Religion, wie etwa das Christentum oder der Islam, nur mit weitaus mehr Gläubigen weltweit. Die Gläubiger sind teils extreme Fanatiker und Sektierer.

Es ist die Religion des Geldes vom Tanz um das goldene Kalb, dem jeder am nächsten sein will und Opfer bringt, das ihm – in all seiner Pracht täglich vorgeführt wird, das er anfassen darf, in Form von Geld, einem neuen Auto auf Pump, die Straßen sind voll davon, einem Häuschen, dass er nie bezahlen kann usw., auch wenn er auf seinem Arbeitsplatz, seinem Heiligtum, treu dient. Gläubig und kopflos tanzen alle mit ums Kalb, versklaven sich an Mammon, in der Hoffnung und in Träumen auf ein besseres Leben. Wer will es ihnen verwehren und die letzte Hoffnung nehmen. Doch nicht alle träumen und hoffen, für ein paar wenige Menschen ist dieser Traum Realität und sie haben zumindest materiell keine Sorgen. Es sollte allen so gehen.

Wer schafft diesen Zustand, der unerfüllbaren Hoffnung, dem wir alle mehr oder weniger, wie den üblichen Religionen verfallen sind? Wer hat Interesse daran – uns bewusst diese Bilder und Träume, von Reichtum, Glanz und Gloria zu suggerieren?

Es sind die sogenannten Mächtigen dieser Welt, die eigentlich keiner kennt. Eben Glaube.

Sie sind die Initiatoren und Regisseure der Weltbühne, die mit ihren dreisten Geschäften uns dynamisch in immer mehr Armut und Qualen treiben. Den einen mehr und den anderen auch weniger und Andere bis zu 30.000 Menschen, am Tage, an Hunger sterben lassen, wer schert sich schon darum und wer glaubt schon, dass auch er einer der 30.000 sein wird, wenn er in seiner Unwissenheit, die da Glauben heißt, um das goldene Kalb tanzt und träumt.

Es sind die, die unsere Kinder in ihre, nicht unsere, Kriege schicken, eben ins Reich der Tränen, die verletzt, depressiv oder im schlimmsten Falle tot nach Hause kommen. Die Regierungen, die den Befehl geben sind nur ihre Hanswurste, die auch nur ihrem Glauben folgen. Sie haben keine Alternativen und laufen diesen Volksverführer und Göttern hinterher.

Das ist alles einfach nur logisch. Jetzt ist mein Gedanke nicht unheilvolle Wirtschaftszweige und ihre Götter einfach abzuschaffen oder Aktiengeschäfte, also Spekulationen zu verbieten, dass ist zum einen nicht möglich und nicht die Lösung. Ohne diese makabere Finanzwirtschaft wären wir sonst tatsächlich total verloren, denn alles ist in ihrer Abhängigkeit – die Nationen, die Unternehmer und wir Menschen. Sie müssen auf demokratischen Wegen neutralisiert, relativiert und unschädlich gemacht werden.

Es ist nicht der Fußballer, den ich hier meine, den man über Gut bezahlt und dessen Fan wir sind, es ist nicht die Sängerin an der Mailänder Skala, Es ist nicht mein Arbeitgeber, der Reich wirkt und vielleicht den Buckel voller Verantwortung und Schulden hat, der auf Pump besser lebt als ich, wie ich, der auch auf Pump lebt, es ist nicht der Pilot in seiner schicken Uniform oder die hübsche Schauspielerin, mit ihrer tollen Karriere und viele mehr. Das sind alles nur Statisten, Bilder, mit denen man dem kleinen Mann suggeriert, was alles Gute noch auf ihn zukommt. Leider nur eine Illusion für die Meisten, die gesät wird – des Glaubens wegen an das Geld.


Auf finanzieller Augenhöhe mit dem emanzipierenden Kapital
Meine Vorstellung geht dahin, das wir alle Menschen und auch unsere Nationen, das ist ganz wichtig auf finanzielle Augenhöhe mit dem emanzipierenden Kapital bringen müssen. Das geht wiederum, logischerweise nur mit zusätzlichem Geld, mit viel Geld, das ja tatsächlich an allen Ecken fehlt, ob doch es irgendwo zu existierten scheint. Man kann diese Geldmengen nirgendwo holen, es gibt sie real nicht, nur das Gegenteil, eben leere Kassen und kontraproduktive Schulden.

Es sind zu fast 99 Prozent Onlinegelder, die durch die globalen Netze sausen. Auf Grund dieser Tatsache, ist ein Gegenwert des Geldes, für diese Transaktionsgeschäfte nicht mehr feststellbar – geschweige denn realisier- oder nachvollziehbar.

Diese Transaktionsvorgänge, der Umlauf des Geldes sind weder korrekt prüfbar noch werden sie es. Wer sollte diese auch tun? Kurz nach der Finanzkrise, da wollten die Regierenden noch etwas tun, getan wurde nichts. Es geht alles weiter wie gehabt. Natürlich gibt es Regeln, die keiner so richtig kennt, die auch niemand unbedingt befolgen muss, denn notfalls hebelt die eine Regel die andere aus. Die Schirme über Europa sind der Beweis. Es ist ein globaler, gesetzesfreier, unkontrollierbarer Finanzraum.

Ein einfaches simples Beispiel: Du hast eine Bank und überweist auf meine Bank ein hohen Betrag, der mein Grundkapital erhöht und schon kann ich wieder Kredite vergeben. Dasselbe mache ich mit dir. Man muss nur die 10prozentige Sicherheit bei irgendeiner Zentralbank hinterlegen und schon kann ich wieder das 10fache des Betrages verleihen. Böse Zungen behaupten sogar das 100fache. Ich weiß natürlich, dass dieses simple Beispiel etwas komplizierter abläuft, aber Tatsache ist, dass es funktioniert. So entstehen Billionen, die sich unserem Wissen und jeder Kontrolle entziehen. Eine rasante Geldvermehrung, die nur sehr Wenigen zugänglich ist.

Natürlich werden immer neue Gläubiger, Kreditnehmer gebraucht, die diese bereitstehenden Geldmengen online abholen und online wieder weitergeben, oft denen, die ihnen es gerade gegeben hatten. Gläubiger, die sich auf Teufel komm raus verschulden. Es gibt da keinen Mangel an Privaten, Unternehmern, Staaten, Länder und Kommunen, denen man diese Billionen andreht. Sie werden euphorisch, oft ohne an die Rückführung und Zinsen zu denken entgegengenommen. Die Nationen, Länder, Kommunen, Unternehmer, Landwirte usw. und auch der Private laufen diesen Geldern geradezu hinterher und die folgenden Zinsen und Tilgungsraten, wiederum denen, dem Gläubiger und dem laufen sie unkontrollierbar davon. Ist der Gläubiger, das sind wir zumindest alle bei Kommune-, Land-, Provinz- und Staatsverschuldungen unter Druck, wird verlagert umgeschuldet usw. und alles beginnt von neuem. Die Zinsen sprudeln in die Kassen der Spekulanten und Banken und schaffen weiteres, neues Grundkapital und damit noch mehr Kredite, die man verkaufen kann. Die Schuldenbillionen, Geld ohne Gegenwert in unglaublichen Summen sausen pausenlos online um den Planeten. Keine Wertschöpfung im üblichen Sinne ist das Resultieren dieser Geschäfte.

Es gibt keine seriösen Zahlen, die das Volumen der Verschuldungen beschreiben. Es gibt keine seriösen Zahlen die den Umfang, der durch Zinsen und Spekulation erworbenen Vermögen darstellen. Es gibt nur sogenannte prozentuale Gewinnzuwächse, mit denen niemand etwas anfangen kann, außer ein paar Aktionären, Großindustrielle und ihre Geschäftspartner – die Börsen, Spekulanten und Banken. Untereinander sind alle mehr oder weniger durch Beteiligung verknüpft und keiner weiß so richtig, wer der eigentliche Nutznießer oder Verantwortliche ist. Das Netz einer überdimensionalen Spinne – in dem die Welt gefangen ist.

So sausen Unmengen Online-Gelder durch die Netze unserer Welt. Gelder die man nicht kennt und nie einer echten Wertschöpfung entsprungen sind, Gegenwert, einfach nur lächerlich. Es liegen Unmengen von Geldern in den Sparstrümpfen, die nicht mal spekulativ genutzt werden. Doch eins ist gewiss und sicher, dass man diese Gelder, die durch heiße Luft und Schulden entstehen, zur Wertschöpfung nutzen könnte, wenn dieses Spiel mit Wertschöpfung, auf alle bezogen wäre.

Wir müssten längst auf Grund dieser Vorgänge, die nun mal real sind, also Unmengen an zusätzlichem Geld, dass da im Umlauf ist – in einer Hyperinflation stecken, doch nichts außer dem normalen, üblichen relativ noch kleinen Inflationsraten geschieht, die diesem großen Geschäft mit den Zinsen nicht schaden, denn sie sind immer erheblich höher, als die Inflationsraten.

Fazit Inflation ist kontrollierbar und kein Selbstläufer. Leider steht das nicht in den ökonomischen, weisen Werken.

Warum müssen die kleinen Leute, etwa 90 Prozent der Weltbevölkerung unter diesen Geschäften leiden? Warum eigentlich schafft man Werkzeuge, wie z.B. in Euroland und in den Staaten, die das Volk drangsalieren, peinigen und ihre Einkommen beschneiden, mit der Erklärung, man müsse die Haushalte sanieren, was so nicht funktioniert und auch nicht kann. Mir ist kein realer Beweis bekannt. Warum macht man die Menschen zu Arbeitssklaven und andere, die keine Arbeit haben zu Sozialschmarotzer? Warum demütigt man die Menschen, die mit dieser Schuldenmacherei und der Nutznießerei – nicht das Geringste zu tun haben und vollkommen unschuldig und unwissend an diesem ökonomischen Treiben sind? Warum lässt man sie nicht teilhaben an den Profiten?

Es gibt keine brauchbare, verständliche Antwort. Wie lange soll das noch so weitergehen, dass Arme immer ärmer werden und Reiche immer reicher werden und warum ist das so? Warum geht das schon Jahrtausende so? Es gibt keine brauchbare, verständliche Erklärung nur die Antwort, dass es so ist und das ist wiederum eine reine Glaubensfrage.

Warum kommt keiner auf die Idee dieses Unrecht zu beheben? Hier gibt es nur eine logische Antwort, man will es nicht, denn es gibt eine Antwort, die da heißt: Weltweite Grundversorgung für Menschen und Nationen – der Weg hin zu einer anderen Gesellschaft.

Diese Grundversorgung, würde weltweit, jährlich ca. 90 Billionen Dollars produzieren, die leider wieder in obigen Kanälen verschwinden würden und bei einer einigermaßen stabilen Preispolitik keinerlei Schaden anrichten. Die derzeitige Geldvermehrung steht diesen 90 Billionen wahrscheinlich nicht nach, niemand weiß genau, wie hoch sie derzeit ist. Diese 90 Billionen würden aber alle Nationen von ihren Sozialtransfers und kurzfristig von ihren Schulden befreien und für Produktionsstätten, humane Arbeitsplätze und einen nachhaltigen Aufschwung sorgen. Diese 90 Billionen würden die derzeitige Geldvermehrung stoppen und fast zum Erliegen bringen, denn sie bedeuten, fast das Ende der großen Spekulationsgeschäfte. Sie würden die Welt in jeglicher Sicht positiv verändern und letztlich retten.

Mit der tägliche gedankenlosen, grausamen Spekulation in Staatsanleihen, Devisen, Warentermingeschäften, Rohstoffe und Nahrungsmittel wird kein Wohlstand geschaffen, sondern Armut und alle Regierenden, weltweit schauen nur zu, wie im Schock oder Trance, so als wären sie nicht betroffen oder Scheintod. Sie lassen sich sogar die Verzinsung ihrer Staatsanleihen von irgendwelchen nebulösen Agenturen, die nicht die geringste Gesetzmäßigkeit oder demokratische Grundlage haben, vorschreiben. Es geht zu wie im wilden Westen.

Meine Vorstellung geht dahin, das wir alle Menschen und auch unsere Nationen, das ist ganz wichtig auf finanzielle Augenhöhe mit dem emanzipierenden Kapital bringen müssen. Das geht wiederum, logischerweise nur mit zusätzlichem Geld, mit viel Geld, das ja tatsächlich an allen Ecken fehlt und doch irgendwie existiert. Man kann diese Geldmengen nirgendwo einfach holen, es gibt sie real nicht, nur das Gegenteil, eben leere Kassen und kontraproduktive Schulden. Sehr seltsam.

Dieser Ausgleich, der heute noch fehlt kann durch ein Zusatzfinanzsystem, das kostenneutral ist und von Politik und Wirtschaft unabhängig, also niemanden einen Cent kostet, geschaffen werden. Ich will es einmal ganz primitiv erklären. Wir brauchen ein zusätzliches Finanzversorgungssystem. Wir brauchen eine Weltversorgungsgesellschaft für Menschen und Nationen, die eine Lizenz zur Onlinegeldvergabe hat und zwar in allen Mengen, die gebraucht werden um eine unabhängige weltweite Grundversorgung für Menschen und Nationen (Staatshaushalte) zu finanzieren und zwar in allen Währungen. Ich rede nicht vom Gelddrucken, das es so nicht mehr wirklich gibt.

Um eine solche weltweite Grundversorgung zu realisieren, bedarf es eines wissenschaftlichen, ökonomischen und natürlich ökologischen Regelwerks, welches in Form einer Verfassung für weltweite Grundversorgung, niedergelegt werden muss. Nach dieser Verfassung, die sich im Grunde nach den Menschenrechten, der Natur und dem Überleben unseres Planeten in jeglicher Hinsicht, orientiert, hat sich jede Nation, die sich diesem Grundversorgungssystem anschließt strickt zu richten und das werden, bis auf wenige Ausnahmen – ja wohl alle sein.

Wolfgang Bergmann

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