PolitikBasis

Kommentarblog zu den Systemnachrichten

Archiv für die ‘Last played (PS3)’ Kategorie

ModNation Racers (PS3)

gepostet von PolitikBasis am 10 - Juni - 2010- KOMMENTAR+

PolitikBasis | Amazon | Modnation Racers

Oh je – Fans von Funracern dürfte der Mai 2010 in reger Erinnerung bleiben: Gleich drei Spitzenprodukte standen dem geneigten Konsumenten in jenem Monat zur Verfügung, und wer nicht bei allen Dreien zuschlagen wollte (oder konnte), wird die Qual der Wahl gehabt haben.
Split Second fuhr dick auf: reichlich Explosionen, eine zerstörbare Umgebung, spektakuläre Fallen und frisches Gameplay. Ebenso Blur: grafisch zwar nicht ganz so überzeugend, jedoch mit hoher Motivation, die es aus extrem spannenden Rennen und einem deftigen Onlinepart bezieht. Blur fesselt bis zu 20 Mitspieler gleichzeitig an den Bildschirm.
Der Dritte im Bunde kommt aus dem Hause Sony und United Front Games und schlägt eine andere Richtung ein. Unter dem Motto “Play Create Share” ist bereits Little Big Planet zum Erfolg geworden und Sony läutete mit diesem Prinzip ein neues Spielgenre ein. In Zeiten der boomende Socialnetworks ist die Interaktion unter den Menschen im WWW nur eine logische Weiterentwicklung und wird in Zukunft immer stärker in (Spiel)Software integriert werden. Die Welt wird zum Dorf, oder, wie es in Modnation Racers, heißt zum ModSpot
In erster Linie dreht sich natürlich alles um Rennen und wie es sich für einen Funracer gehört, wird hier größtenteils auf Realismus und korrekte Fahrphysik gepfiffen. Wer aber glaubt deswegen einen läppisch einfachen Racer vorgesetzt zu bekommen, wird spätestens ab der Mitte des Soloparts eines Besseren belehrt. Ohne Adrenalin und volle Konzentration läuft hier gar nichts. Die knapp 30 Strecken wollen erst einmal kennengelernt werden und haben einen wachsenden Schwierigkeitsgrad. Diverse PowerUps, können während der Rennen aufgesammelt werden und sorgen für die strategische Komponente im Spiel, die aber auch immer wieder durch den Faktor Glück mit beeinflusst wird. So rollem einen im späteren Verlauf explodierende Fässer entgegen, Bumper stellen sich hüpfend in den Weg und aktivierbare Fallen können einen selbst und anderen den Weg versperren.
Jede Strecke verfügt über Alternativrouten und Abkürzungen, die aber nicht unbedingt zum Sieg führen müssen. Oftmals ist der längere Weg vom Vorteil weil PowerUps aufgewertet und somit schlagkräftiger auf die Kontrahenten abgefeuert werden können. Da ist Üben angesagt, was Sony aber wieder wunderbar versteht zu verpacken und es mit zahlreichen Sammelbelohnungen und Erweiterungen versüßt.
Hat man erst einmal ein paar Runden gedreht gehts nach den Rennen ab in die Kreativstation, in der dieses Spiel seinen größten Trumpf ausspielt: Von Grund auf können Carts (Autos), Avatare (Spielerfiguren), und Strecken selbst gebastelt, und anschließend der Modnation Community als Download und zur Bewertung angeboten werden.
Und das geht alles so flott und intuitiv von der Hand, dass Online- und Solopart dermaßen miteinander verschmelzen, dass man sich gar nicht mehr vorstellen mag, vor 10 Jahren noch allein die Zeit mit einer Kampagne/Spielstory verbracht zu haben. So ertappt man sich doch tatsächlich einfach zum Posen nochmal den ModSpot zu betreten nur um seine neueste Kreation allen anderen zu zeigen. Der Phantasie sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Keine Kreation wird man in der Community doppelt sehen.


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Von Grund auf lässt sich alles komplett aufbauen und speichern: zahlreiche Karosserievarianten, Motoren, Bereifung, Farben, Sticker in verschiedensten Schichten (übereinander/untereinander) Größen anpassbar, zum spiegeln, frei platzierbar, höherlegen, tieferlegen, Zubehör und und und, und das allein nur bei den Carts. Den selben Umfang gibts nochmal für die eigenen Spielfiguren. Sorgen, von der Fülle an Möglichkeiten erschlagen zu werden, braucht aber niemand zu haben, denn Sony hat dafür gesorgt auch gute Modifikationen rein nach dem Zufallsprinzip zusammenzuwürfeln. Dafür braucht es dann auch nur einen Knopfdruck.

Verschiedene Spielmodis halten den Spieler bei Laune. Nicht nur, dass auf den, vom Spieldesigner UFG (United Front Games) vorgefertigten Strecken Online-Rennen abgehalten werden können, natürlich lassen sich auch eigene Strecken befahren oder zum Download bereitstellen und somit zum “Top-Mod” wählen – das Gefallen der anderen Fahrer natürlich vorausgesetzt. In der Heißen Runde können die weltweiten Rekordzeiten der einzelnen Strecken und Mitspieler angefochten werden und in den Herausforderungsrennen werden Duelle abgehalten. Sie sehen also, es gibt immer reichlich zu tun, und wenn man mal keine Lust auf Rennen hat, dann bleibt man trotzdem gerne im ModSpot, bastelt neue Strecken zusammen, oder schaut sich bei anderen um, was die eigentlich so treiben.

Die Grafik ist gelungen, der Knuddelfaktor der Avatare und Carts ist hoch und gut, und versucht gar nicht erst realitätsnah zu sein. Das schlägt 2 Fliegen mit einer Klappe: Einerseits spricht Modnation Racers so eine breite Konsumentenschicht an, und die (noch) bestehenden Grenzen der technischen Machbarkeit werden elegant umschifft. Hier schaffen die Entwickler also den Spagat zwischen Performance und Gefallen.

Und, der Sound? Passt! Wie nicht anders zu erwarten stehen auch hier eine Menge verschiedener Stimmen für Ihre Avatare zur Verfügung: Kobold, Roboter, Girlie, Berserker, Queen usw. usf. Muss natürlich erst mal alles freigespielt werden. Verschiedenste Motorengeräusche und Umgebungsgeräusche und nette Einfälle, wie das alte Modemgeräusch (bei Einwahl) an der Downloadstation, runden den guten Gesamteindruck ab. Die Hintergrundmusik kann mit der Zeit nerven. Trotzdem ist sie gut gewählt, denn allein durch sie erhöht sich schon der Wiedererkennungswert, wobei sie gleichzeitig unaufdringlich genug ist, um sie letztendlich doch laufen zu lassen.

Die Wartezeit zwischen den Rennen (maximal 12 Spieler) hat sich nach den letzten Wartungsarbeiten deutlich verkürzt. Es vergehen keine 2 Minuten um die erforderlichen 4 Spieler zusammen zu bekommen. Meist sind es deutlich mehr Spieler in einem Rennen. Die Lobby ist zu jeder Zeit gut besucht. Etwas anderes hätte mich bei der Qualität des Spiels auch gewundert.


Fazit:
Modnation Racers bekommt eine klare Kaufempfehlung. Auch wer nicht unbedingt ein Freund von Funracern ist bekommt einen deutlichen Eindruck wohin die Reise bezüglich Social Networking, Internet und Spiele geht. Der hohe Wiederspielwert, oder besser gesagt: “Weiterspielwert” ist durch einen hohen Motivationsaufbau garantiert.
Eine Bemerkung zu den oft bemängelten Ladezeiten: Es muss nicht immer wieder in das selbe Horn geblasen werden, nur weil einer mal damit angefangen hat. Die Ladezeiten sind weit weniger störend als ständig erzählt wird. Den meisten Usern wäre das ohnehin kaum, oder nur wenig aufgefallen, wenn nicht irgendeiner ein Haar in der Suppe gesucht hätte.
Viel Spass damit!

Wertung: 9.0/10


Modnation Racers
Genre: Funracer
Publisher: Sony Computer Entertainment
Entwickler: United Front Games


Preis: EUR 71,95 EUR
Neu ab: EUR 54,00 Auf Lager
gebraucht ab: EUR 45,00 Auf Lager
Erscheinungstermin:21.05.2010
 


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M.A.G – Kurztest/Ersteindruck (PS3)

gepostet von PolitikBasis am 4 - Februar - 2010- KOMMENTAR+

PolitikBasis | Amazon | M.A.G - Massive Action GameDie Suche nach einem taktiklastigen Shooter für die PS3 kann schon recht frustrierend werden. Nun steht eventuell, mit dem neuesten Streich von Zipper Interactive, eine ordentliche Alternative bereit: M.A.G nennt sich der Ableger, und steht kurz für: Massive Action Game.
Vom Namen her erst einmal etwas sperrig und uninspiriert sollte man sich davon nicht abschrecken lassen, denn schaut man unter die Oberfläche, zeigt sich ein durchdachtes, stark teambasiertes Konzept, das wenig mit “Haudrauf” zu tun hat. Einzelkämpfer werden wenig Chancen haben das Beste aus dem Spiel zu ziehen, zumal M.A.G ein reiner Online Shooter ist, ohne Single Player Kampagne. Die Missionen sind nur in Squads von bis zu 8 Spielern zu gewinnen und ohne Teamwork läuft da nicht viel. Ungewohnt ist auch, dass Squad-Leader ihnen während des Gefechts Befehle erteilen, und sich der Aufenthalt in ihrer Nähe mittels Boni für Sie auszahlt. Doch vorher sind Sie ohnehin mit mit ganz existenziellen Dingen beschäftigt: denn zunächst einmal gilt es den Überblick zu behalten, und das ist gar nicht so einfach.
Ihre Karriere beginnen Sie als einfacher Soldat, mit wenig Erfahrungspunkten, die Sie sinnvoll in in weitere Spezialisierungen stecken können. Rekruten haben es also nicht gerade leicht mit dem Einstieg in M.A.G. Ihre Ausrüstung liegt zunächst weit hinter denen von erfahrenen Spielern, und der Levelaufstieg will recht hart erarbeitet werden. Doch die hohe Motivation bezieht das Spiel nicht zuletzt aus der Charakterentwicklung. Erfahrungspunkte, die Sie für das Gewinnen der Missionen und Befehlsdurchführung erhalten, fließen direkt auf ihr Punktekonto und können immer wieder in Upgrades gesteckt werden. So ertappt man sich doch dabei noch eine Runde mehr zu spielen, nur um das neueste Zielfernrohr zu erhalten, oder endlich den stabilisierenden Haltegriff für die leichte MG. Mit der Zeit spezialisieren Sie sich so zunehmend, und werden entweder zum Experten für schweres Kampfgerät, zum Scharfschützen oder zur Elite-Infanterieeinheit. Und ab Level 15, (von maximal 60) werden Sie zum Squad-Leader und können anderen Befehle geben und verbessern zusätzlich, allein durch Ihre Anwesenheit, die Kampfwerte ihrer nahen Verbündeten.
Die Karten sind groß, und bis man die Laufwege der Gegner näher kennt vergeht doch einiges an Zeit, zumal Hinterhalte oder Angriffe von Anhöhen eine extra Herausforderung darstellen. Allzu oft findet man sich hinterrücks “gemessert” im Schlamm wieder, und erlebt einen dieser Frustmomente, in denen man den Controller am Liebsten in die Ecke feuern möchte. Da heißt es ruhig durchatmen, und sich das für das nächste Mal eine Lehre sein lassen.
Sollten Sie ein gutes Team erwischen, werden Sie zwischendurch auch immer mal wieder wiederbelebt. Eine Fähigkeit von der Sie, sobald Sie sie erlernt haben, auch regen Gebrauch machen sollten, um ihre Teamkameraden nicht den langen Rückweg zum Einsatzort aufzubürden. Das wirkt sich nämlich stark auf den Missionsablauf aus, was die Chancen schmälert das Spiel zu gewinnen. Gute, hilfsbereite Spieler sind problemlos in jeder der 3 Fraktionen (Valor, Raven, Sver) zu finden. Die Masse an Neueinsteigern ist derzeit noch hoch, so dass Angriffe und Verteidigungen zum Teil noch etwas konfus und unkoordiniert wirken. Das dürfte sich aber mit der Zeit legen, und sich mit der wachsenden Erfahrung der bereits ziemlich großen Community ändern.


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Bis zu 256 Spieler gleichzeitig tummeln sich auf dem Schlachtfeld, dementsprechend ist für ordentlich Action gesorgt. Es gibt also viel zu tun, und bis sich einem das ganze Potential von M.A.G eröffnet, dürfte einiges an Zeit vergehen. Hilfreich ist dabei jedenfalls die durchweg präzise Steuerung mit dem PS3-Controller, deren Umgang, trotz Standardbelegung, doch etwas Zeit braucht, bis sie locker von der Hand geht. Ducken, Hinlegen, Medipack auswählen, Granate hervorkramen, die Karte im Auge behalten, und schauen was hinter einem passiert, das soll erst einmal alles flott koordiniert werden. :)

Grafisch gibt es nichts auszusetzen. Für ein Spiel, das neben 256 Spielern noch Headsets, und Kommandos verarbeiten muss läuft dieser Titel wunderbar flüssig. Die Auflösung beschränkt sich zwar auf “nur” 780p, ist aber trotzdem äußerst ansprechend.

Fazit/Ersteindruck:
Es dürfte die Einarbeitungszeit sein, die es M.A.G etwas schwieriger macht für die Masse anziehend zu sein. Es ist kein Killzone2 und kein Modern Warfare 2. Einzelkämpfer sind hier nicht gefragt. Und um die Sache noch etwas zu komplizierter zu machen hat Zipper Interactive es verpasst dem Spiel ein ordentliches Tutorial zu verpassen, was zu dem etwas zähen Einstieg beiträgt. Das dünne Handbuch mit gerade mal 10 kleinen Seiten ist für ein Spiel dieses Kalibers doch etwas mickrig. Ein Ingame-Tutorial ist zwar vorhanden, deckt aber gerade mal die Bewegungen: Springen, Ducken, Laufen usw. ab, vom Befehlsmenü und dem Durchführen der Missionseinsätzen ist leider nichts zu entdecken. Aber nun gut, in Zeiten des Internets kann hier auf die rege Beteiligung der Foren und zahlreichen Clans zurückgegriffen werden, die in der Regel sehr hilfsbereit und geduldig den Noobs zeigen wo es langgeht. Geduld ist ohnehin einer der Schlüssel für den Erfolg von M.A.G Ob der langfristig von einer nennenswert großen Community aufgebracht wird, entscheidet über den Erfolg des Spieles. Ein Grund warum es hier auch keine Wertung gibt, jedoch aber die Empfehlung sich M.A.G zumindest einmal näher anzuschauen, denn Potenzial ist reichlich vorhanden. Und so kann ich mir gut eine Koexistenz neben den Genregrößen wie Battelfield und MW2 vorstellen, da gerade mit diesem Titel auch ein etwas reiferes Publikum angesprochen wird.


M.A.G – Massive Action Game
Genre: Online Shooter
Publisher: Sony Computer Entertainment Europe
Entwickler: Zipper Interactive


Preis: EUR 61,95 EUR
Neu ab: EUR 34,99 Auf Lager
gebraucht ab: EUR 29,95 Auf Lager
Erscheinungstermin:29.01.2010
 


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Need for Speed – SHIFT (PS3)

gepostet von PolitikBasis am 10 - Oktober - 2009- KOMMENTAR+

PolitikBasis | Amazon | Need for Speed - SHIFTIm 13. Teil der Serie ‘Need for Speed’ besinnt sich das Entwicklerstudio Slightly Mad wieder darauf Wettbewerbsrennen spektakulär zu präsentieren. Gesetzesbrecher bei der Flucht vor der Polizei, wie in den anderen Teilen zuvor, sucht man hier vergeblich.
Ein Manko? Eher nicht, denn die Motivation, ein Rennen nach dem anderen zu absolvieren wird aus der alten Tugend, nämlich unbedingt der Beste sein zu wollen erfolgreich bezogen. Der Weg an die Tabellenspitze ist lang und hart und bedarf einiger Häppchen, die den Spieler immer wieder aufs Neue bei Laune halten wollen. Gott sei Dank hat Slightly Mad reichlich Erfahrung mit Rennspielen, und so lassen sie ein wahres Feuerwerk an freischaltbaren Items, Autos, und Upgrades auf den Spieler niederprasseln.
Doch bevor es soweit ist, muß dieser zuvor eine Testrunde absolvieren die seinen Fahrstil ermittelt, so daß Punkte auf ein sein eigenes Persönlichkeitsprofil angelegt werden. Denn besonders belohnt werden bei NfS – SHIFT zwei Fahrstile: Präzises Fahren, mit ordentlichem Kurvenverhalten und sauberen Überholmanövern, und dem rüpelhaften Fahren: Drängeln, Schubsen, Sliden und Crashen. Wofür man sich entscheidet ist auch abhängig ob man eher der Offline-Player ist oder seinen Spass verstärkt im Multiplayer sucht. Durch die üppigen Punkte, die man also auch durch flegelhaftes Fahrverhalten einsacken kann, dürfte es im Multiplayer eher zugehen wie beim Destruction Derby. Gute Vorsätze auf faires Fahrverhalten können also hier getrost über Board geworfen werden.
Kein Grund zu Resignation aber, denn der Offline-Modus hat reichlich zu bieten. 35 Strecken, & 65 Autos, darunter Lamborghini und die obligatorischen Porsche stehen zur Verfügung. Doch bis man die sein Eigen nennen kann, muss erst einmal Geld in die leeren Kassen der noch jungen Rennfahrerkarriere gefahren werden. Und nicht nur das, auch Sterne wollen gesammelt werden um so die Rennsereien 1 – 5 freizuspielen und letztendlich das große Ziel, die NFS Live World Tour, zu erreichen. Insgesamt gibt es 1000 Sterne zu sammeln. Zwischendurch, erhält man für die unterschiedlichsten Fahrmanöver jede Menge sammelbare Plaketten bzw. Auszeichnungen, die dem Punktekonto gutgeschrieben werden, und so zur Bereicherung des persönlichen Fahrprofils hinzuaddiert werden.


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Das Fahrverhalten:
Die 65 Autos wollen natürlich zunächst einmal beherrscht werden, und das ist gar nicht so einfach. Der Eindruck, das die Wagen alle mehr oder weniger zu früh ausbrechen, oder sich reichlich sensibel verhalten, konnte bisher noch nicht ganz abgeschüttelt werden. Mit zunehmender Übung und Streckenkenntnis sollten diese Probleme aber in den Griff zu bekommen sein, zumal eine ganze Reihe von Tuning- und Upgrademöglichkeiten das Fahrverhalten der Rennboliden verändern und verbessern können. Sollte einem das zu kompliziert sein, kann man das aber auch von seinen virtuellen Werkstattkollegen erledigen lassen.
Hilfreich beim Fahren ist auch die zuschaltbare Ideallinie, die mittels Pfeilen die optimale Geschwindigkeit für Kurven und den Streckenverlauf kennzeichnet. Überhaupt sind die zuschaltbaren Fahreinstellungen äußerst hilfreich. So kann man sich auswählen in wie weit man sich mit dem Spiel auseinandersetzen möchte. Wer unkomplizierte, actionlastige Kost bevorzugt, wird eher auf ABS, Bremshilfe und Traktionskontrolle setzen als Spieler, die möglichst nah an der Realität jegliche dieser Fahrhilfen ausschalten. Clever, denn so wird eine breite Konsumentenschicht ihre Befriedigung finden. Stark anzunehmen ist auch weiterhin, dass das Fahrverhalten bevorzugt auf Lenkräder ausgelegt wurde, und Controllerspieler etwas das Nachsehen haben. Abschrecken sollte man sich davon aber nicht.

Der eigene Fuhrpark:
Mit zunehmenden Fortschritt wächst auch der eigenen Fuhrpark, und neben den Tuningmöglichkeiten spielen dann natürlich auch wieder die optischen Verschönerungen der einzelnen Autos eine besonders große Rolle. Sie reichen von vordefinierten Lack- und Vinyl-Templates über die eigene Farbwahl, freizuspielende Sticker, reichlich Felgenauswahl, bis hin zu diversen Karosserieteilen. Etwas sperrig gestaltet sich die Anbringung der Sticker, die unverständlicherweise nicht auf die andere Fahrzeugseite gespiegelt werden können, sowie das Fehlen einer Kopier- und Speicherfunktion für eigene Kreationen.



Der Karrieremodus:
Abwechslungsreich gestaltet ist der Karrieremodus, der neben den normalen Rennen eine ganze Reihe von spezielleren Wettkämpfen vorsieht. So gibt es Herstellerrennen, die nur in zu Verfügung gestellten Fahrzeugen absolviert werden müssen, Rennen um Rundendbestzeiten, die unterbieten werden wollen, oder Driftevents, in denen das fahrerische Können besonders in Kurven unter Beweis gestellt werden. Hin und wieder melden sich die Initiatoren von Rennevents mit besonderen Einladungen, für Klassenrennen über der eigenen, die bei Gewinn ein ordentliches Preisgeld und Sterne in die Kassen spülen. Für ordentlich Unterhaltung ist diesbezüglich also gesorgt.

Grafik, Sound & Präsentation
Grafisch orientiert sich Nfs – Shift am absolut obersten Limit. Sowohl das Menü, dass entgegen manch anders lautender Meinungen zu unübersichtlich ist, weil es zu verschachtelt wäre, weiß durch fein abgestimmte Farben, Spiegelungen und Animationen einen coolen Eindruck zu hinterlassen. Die Ingame-Grafiken glänzen durch schöne Texturen bei den Fahrzeugen, einer stimmigen Gesamtausleuchtung der Scenerie und detaillierten Rennstrecken durch Innenstadtgebiete und diversen Panoramen von Alpental bis zur Prärie. Wie es sich gehört stehen diverse Fahransichten zur Verfügung. Besonders die Cockpitansicht lässt den Spieler sehr realistisch an den Rennen teilhaben. Das ganze Spektakel wird durch den erstklassig und immer passend Sound unterstrichen.

Fazit:
Wer in der kommenden dunkle Jahreszeit seine freizeitlichen Aktivitäten verstärkt in die Innenräume legt, wird mit Nfs – Shift eine ordentlich fordernde Unterhaltung haben, die ihn die nächsten Monate beschäftigen wird.
Alles in allem eine gelungene Sache.

Wertung: 9.0/10

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Neu ab: EUR 24,50 Auf Lager
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Erscheinungstermin:17.09.2009
 


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Tom Clancy’s H.A.W.X (PS3)

gepostet von PolitikBasis am 22 - September - 2009- KOMMENTAR+

hawxTom Clancy’s H.A.W.X ist schon einen Schritt voraus, wenn es darum geht sich vorzustellen, wie zukünftig militärische Konflikte ablaufen könnten. Als ernstzunehmende Flugsimulation, für die PS3, läuft das Spiel an der Realität aber meilenweit vorbei. Spaß macht es trotzdem. :).
Ein Action-Shooter für die Luft ist hier die richtige Bezeichnung.

Ob nationalstaatliche oder unternehmerische Interessen zukünftig militärische Konflikte lösen oder auslösen, ist im Grunde ziemlich unerheblich. Die Unterschiede verschwimmen ohnehin zunehmend. So sind in beiden Fällen gemeinschaftliche Interessen der Auslöser.
Allein der Unterschied, ob der Einzelne sich auf Grund seines Geburtslandes einer Gemeinschaft, als so genannter “Staatsbürger” zugehörig fühlt, oder in einer verstärkt globalisierten und verwirtschafteten Welt auf Grund seiner finanziellen Möglichkeiten, als so genannter “Teilhaber” – an Unternehmeskonglomeraten, reicht einfach nicht aus, um sich eine segensreichen Zukunft vorzustellen.

So beginnt auch die Story von Tom Clany’s H.A.W.X mit der Anheuerung Ihres alten Egos, dem Kampfpiloten David Crenshaw zur privaten Militärfirma Artemis. Nachdem er, bzw. Sie sich dort die ersten Sporen verdient haben, werden Ihnen die unlauteren Absichten dieser Firma offenbar. Daraufhin entschließen Sie sich die Seiten zu wechseln und finden sich flugs beim US – Militär wieder, von wo aus Sie zukünftig ihrem alten Brötchengeber feindlich gegenüberstehen.

In 19 Missionen wird die recht simple Story erzählt. Sie erfüllt aber ihren Zweck in dem sie Sie von einer Mission zur nächsten geleitet, denen man schon den Vorwurf machen kann immer gleich abzulaufen, doch sind diese ziemlich ansprechend inszeniert, so daß man großzügig darüber hinwegschauen kann.

Ohne große Umschweife geht es nach einem kurzen Tutorial zur Sache. Und schon hat man nach den ersten Flugmanövern, dank der unkomplizierten Steuerung, und der nur rudimentären Anlehnung an echte Flugsimulationen, das Gefühl ein echter Top Gun Pilot zu sein. Schnelle Erfolge garantiert, frustrieren soll bei diesem Titel möglichst wenig. Und doch ist es nicht so, als das H.A.W.X anspruchslos wäre, denn wer die Feinheiten erlernen will, wird auch hier üben müssen.
Zumal es die Schwierigkeitsgrade in drei Abstufungen gibt, und diese, spätestens ab der Mission “Stiletto”, je nach eigenen Fähigkeiten, ordentlich anziehen.


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Grafisch gibt es nichts zu meckern, butterweich zeigt die Engine selbst im größten Getümmel keine Schwächen, und die aus Satellitenbildern stammenden Landschaftstexturen sorgen für eine ordentliche Portion Realismus. Und doch es gibt auch Kritik, denn die Missionsbriefings sind wirklich hässlich :|. Nicht mehr zeitgemäß warten sie mit kleinen Pixelgesichtern auf, deren Lippensynchronisation  zusätzlich noch zu wünschen übrig lässt. Der Einsatz von Schauspielern wäre hier wohl die bessere Wahl gewesen, dürfte aber einem finanziellen und/oder zeitlichem Aspekt zum Opfer gefallen sein.
Auch der liebevolleren Ausschmückung der Story hätte dem Spiel gut getan.

Instant Action ist garantiert. Neben den 3 verschiedenen Ansichten, Cockpit – Außen – Third Person, gibt es noch die abschaltbare OFF-Steuerung, die, wenn sie deaktiviert ist, einen seitlichen Blick auf das Kampfgeschehen zulässt.
Dass diese Art der Perspektive recht gewöhnungsbedürftig ist sollte klar sein, sollen Sie doch dabei dann immer noch navigieren, ausweichen und aufschalten, sie birgt aber einiges an Vorteilen hinsichtlich der Manövrierunfähig, wie enge Kehren, Stromabriss und Ähnlichem, die, wenn sie richtig eingesetzt werden zu eleganten Abschüssen führt.

Seine dann erlernten Fähigkeiten lassen sich anschließend am Besten online mit bis zu 8 Spielern unter Beweis stellen. Entweder im Coop-Modus, in dem man auch alle Missionen durchspielen kann, oder im Deathmatch 4 v.4. Für Langzeitmotiavation ist somit gesorgt, zumal es 50 Flugzeuge freizuspielen gibt, sowie zahlreiche Ränge und natürlich die liebgewonnen PSN-Trophies.

Was bleibt als Fazit? Tom Clancy’s H.A.W.X ist ein unbeschwerter Fun-Shooter, der duch seine Multiplayeraction durchaus für einige Stunden fesseln kann. Als Vollpreistitel, um die 50 – 60 EUR würde ich ihn aber nicht kaufen. Jedoch, wer ihn günstig für 20 – 30 EUR irgendwo sieht, kann getrost zugreifen. Auf den Server gibt es eine feste Community und für Downloadcontent ist auf PSN gesorgt, so dass auch in Zukunft dort noch Bewegung sein dürfte.

Wertung: 7.0/10

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C&C – Alarmstufe Rot 3 (PS3)

gepostet von PolitikBasis am 25 - August - 2009- KOMMENTAR+

C&C - Alarmstufe Rot 3Noch recht überschaubar ist die Auswahl an PS3 Strategietiteln. Ein Grund mehr, das im Handel schon eine Weile erhältliche Alarmstufe Rot 3 näher unter die Lupe zu nehmen.

Geht es nach den Entwicklern des 3. Teils der C&C Serie – Alarmstufe Rot 3 ist der Kalte Krieg nie vorüber. Vielmehr hat das Eleminieren Einsteins, durch eine Reise in die Vergangenheit mittels Zeitmaschine, noch die fatale zusätzliche Komponente eines massiven asiatischen Konfliktes bekommen. Das Reich der aufgehenden Sonne ist eins der 3 spielbaren Fraktionen, innerhalb des Alarmstufe Rot 3 Universums.

Dementsprechend schräg also stimmt schon das Intro auf die kommenden Schlachten ein. Rund 7 Minuten erklären die Hintergrundstory, die durch die zahlreichen Missionen der Kampagene führen. Allein der Umfang der Videosequnezen kann sich mit 60 min. in feinster HD Qualität sehen lassen. Die Liste der Schauspieler liest sich wie das Casting zu einem Blockbuster: Jonathan Pryce (Evita, James Bond, Fluch der Karibik), Tim Curry (Die Maske, 3 Engel für Charlie und Scary Movie), Autumn Reese (OC California, Cold Case, The Girl Next Door) und reichlich andere Stars und Sternchen halten die ganze Story am Laufen.

Nach dem gelungenen Intro müsste man dann soweit eingestimmt sein, sich voll motiviert in die Schlacht zu stürzen. Natürlich gibt es zuvor auch ein Tutorial, welches ganz ratsam ist zu absolvieren, denn ist die Steuerung über den PS3-Controller ist nicht mit Maus und Tastatur zu vergleichen (Maus und Tastur wird nicht unterstützt). Ist sie schlechter? Nein, sie ist langsamer, aber gut gelöst. Schon nach kurzer Gewöhnungszeit geht der speziell entwickelte “Interface Command Stick 2.0″ in Fleisch und Blut über. Mit dem Drehkreuz kann überall auf der Karte, dem Bauhof, und anderen Produktionstätten, die Anweisungen zum Bau ausgewählter Einheiten gegeben werden. Sehr komfortabel.
Starten wir also die Kampagne :). Umfangreich ist sie: 27 Missionen, 9 auf jeder Seite, mit frei wählbarem Schwierigkeitsgrad. Spassig die Kommentare und gut synchronisiert. So bedienen die Sowjets mit ihren Sprüchen, bei der Auswahl von Infantrieeinheiten, verbal, zahlreiche Klischees “Schlimmer als im Gulag”, “Schön dieser Mantel” oder “krieg ich jetzt was zu Essen?” tönt es z.B. Sogar, ohne nach einiger Zeit zu nerven. Vorbildlich :). Die Anforderung ohnehin, lassen nicht zu, dauerhaft auf Infanterieeinheiten zu setzen. Schleunigst sollte man zusehen auf eine höhere Technikstufe zu kommen. Realisieren lässt sich das mit dem Bau spezieller Gebäude, wie, z.B. einem Super – Reaktor, auf sowjetischer Seite.


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Die Kosten dafür setzen eine frühe, zügige Expansion voraus, um an das begehrte Erz zu kommen, das mittels Raffinerien abgebaut werden muß. Im späteren Verlauf werden diese Erzvorkommen heftig umkämpft sein, was eine schlagkräftige Verteidigung voraussetzt. Dafür stehen Flak- und Raketentürme, Teslaspulen und Multiguns zur Verfügung.
Überall wird gekämpft: zu Wasser, auf dem Boden, und in der Luft, und die KI geht dabei nicht zimperlich vor. Wenn man nicht von Anfang an permanent Druck macht, und mit kleinen Grüppchen stört und sabotiert, sieht man sich schnell stark überlegenen Gegenern gegenüber.

Die 3 Fraktionen spielen sich sehr unterschiedlich. Gerade das “Reich der aufgehenden Sonne” hat ziemlich außergewöhnliche Einheiten. Sehr technisch orientierte Lufteinheiten, die nach Bedarf ihr Einsatzgebiet auch auf den Bodenkampf legen können, wie der “Mecha Tengu Walker”, oder der “Sea-Wing U-Boot/Flugzeug Hybride”. Auch ihr Basisbau unerscheidet sich von den 2 anderen Kontrahenten. So bauen diese sogenannte “Cores”, die nicht um ein bestimmtes Gebiet um den Bauhof herum angesiedlet werden müssen, sondern frei auf der Karte platziert werden können.
alarmstufe_rot_5Reichlich taktischen Tiefgang gibt es zusätzlich noch durch eine zweite Fähigkeit, über die jede Einheit jeder Fraktion verfügt, und auf die schnell, je nach Bedarf, umgeschaltet werden kann. Ebenso Superwaffen, wie den vernichtenden Sionic Decimator, die Vaccumbombe der Sowjets, oder den Protonen-Collider der Allierten.

Hat man die Kampagen durch, was einige Zeit beanspruchen dürfte, stehen reichlich Multiplayerkarten zu Verfügung, auf denen man sich mit bis zu 3 weiteren KI Gegener austoben kann. Der Schwierigkeitsgrad lässt sich für jeden Gegener dabei in 4 Stufen anpassen, was auch ratsam ist, weil schon 2 Gegener, auf Stufe Mittel, schonmal recht frustrierend sein können.
Das Spiel mit menschlichen Gegner lässt sich bequem über das PSN realisieren. Man findet eigentlich immer recht schnell einen Gegener, oder auch, wenn man in Gruppen spielen möchte, ist man mit 2 vs. 2 problemlos mit dabei. Die Server scheinen jedenfalls recht gut besucht. Schade ist nur, daß es keine Lobby gibt, in dem man sich zunächst aufhalten kann, um ein paar Abstimmungen/Absprachen zum Game treffen kann. Schön wäre auch noch ein World Domination Modus gewesen, ähnlich wie in EndWar, aber nun gut, vielleicht kommt etwas ähnliches ja in Zukunft in den kommenden Versionen.

Zur Grafik: Ja, sie ist farbenfroh…um nicht zu sagen sie ist: bunt. Passt aber alles in allem zu der überspitzen, schrägen Story, die sich nicht allzu Ernst nimmt. HD-720p ist das Maximum. Also: so ganz hochauflösend sollte man das Game nicht erwarten. Red Alert 3 hat aber trotzdem eine gute Grafik, mit super Effekten, die von dem einwandfreien 5.1 Sound und einem bombastischen Soundtrack ordentlich in Szene gesetzt werden.

Fazit: Wer forderndem Basenbau und einer komischen Story etwas abgewinnen kann greift zu.

Noch ein Hinweis: die Rezensionen auf Amazon beziehen sich größtenteils auf die PC Version, und werden der hohen Qualität des Spiels, meiner Meinung nach, nicht gerecht.

Viel Spaß damit :)

Wertung: 8/10

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gepostet von PolitikBasis am 27 - Juni - 2009- KOMMENTAR+

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Sacred 2 (PS3)

gepostet von PolitikBasis am 11 - Juni - 2009- KOMMENTAR+

sacred2Na gut, last played ist nun nun wirklich zu viel gesagt, vielmehr mittendrin oder noch besser gesagt am Anfang, müsste es heissen mit ca 5% ^^, denn das inhaltliche Schwergewicht Sacred 2 so kurz nach PS3 – Release durchgespielt zu haben, wäre auch etwas zu viel des Guten.

Deswegen ist dieser Text auch mehr als Ersteindruck zu betrachten.

Das erste was auffällt wenn man sich die Karte von Ancaria betrachtet, nach einiger Zeit des neugierigen Herumwanderns…sie ist riesig!

Je nach ausgewähltem Charakter, von denen es insgesamt 6 gibt, beginnt man mehr oder weniger in der Mitte der Karte, und je nach dem welcher Kampagne man sich angeschlossen hat (Dunkelheit oder Licht), auch mit unterschiedlichen Sartbedingungen.

Kaum die Welt von Ancaria betreten geht es auch schon los mit dem wilden Geschnezel. Die ersten kleinen Horden Kobolde stürmen auf einen ein, und machen sich bereit einen ans Leder zu wollen.
Wer vorher als Schwierigkeitsgrad Bronze gewählt hat, wird für lange Zeit keine Probleme haben solche Angriffe abzuwehren, bei Silber ist das Ganze schon etwas fordernder.

Nun bringt es ja nichts nur sinnlos herum zu irren. Um die Sache voranzutreiben gibt es den Hauptquest sowie ca. 500 Nebenquests. Sie sind, neben den Kämpfen, die eigentlichen Bringer für die XP-Points.

Die Quests sind solide Rollenspielkost. Bringe dies, hole das, Eskortieren etc.pp.
Reichlich Items gibt es zu sammeln und der Levelaufstieg geht auch in einem moderaten Tempo vonstatten, so dass Langeweile nicht aufkommt, und der Sammeltrieb ordentlich befriedigt wird. Zusätzlich kommen die phantasievollen Rüstungsausstattungen graphisch bestens zur Geltung, so dass der Erhalt von seltenen Gegenständen immer das gewisse Highlight bleibt.

Das Skillen des Charakters ist sehr umfangreich. Da kann man sich besonders am Anfang schon mal verskillen. Lieber sollte man es nach dem Motto halten: “weniger ist mehr”. nicht viele Skills, sondern 5 bis 6 aber die dann richtig.
Mit verschiedensten Sachen lässt sich der Charakter modifizieren. Runen, Ring, Amulette, Buffs, gestapelt, nicht gestapelt, usw. usf. . Ist am Anfang alles etwas verwirrend, aber nach einiger Zeit, bekommt man die Spielmechanik immer mehr in den Griff.
Wenn auch das Informationen ziemlich verschachtelt in Menues versteckt sind.

Graphisch gibt es nicht so viel zu meckern. Minimales Nachladen, hier und da oder ein Hakler, nichts gravierendes, nichts was meiner Meinung nach den Spielspass langfristig trüben würde. Ein ordentlicher Zoomfaktor lässt einen bequem die Übersicht behalten oder auch mal die Inschriften auf Grabsteinen näher betrachten. . Da entdeckt man doch recht viele kleine lustige Details.

Am meisten Spass macht das Spiel natürlich im Multiplayer mit entweder 2 Personen im Coop an einer Konsole, oder 4 Personen online.
Sehr unterhaltsam gemeinsam auf Abenteuerreise zu gehen, nicht wissend was einen im nächsten Dungeon erwartet. Da kann schon mal ein ganzer Abend draufgehen.

Das soll es jetzt erstmal gewesen sein. Mein Charakter ist bei etwas mehr als 5% entdeckter Karte, bei ca. 30 Quest und bei Level 23, Ich bin also noch quasi voll am Anfang. Das Levelcap geht übrigens bis 200. Reichlich Platz also noch bis oben und noch viel zu entdecken.

Ich sage: Sacred 2 ist ein gutes Spiel, das zwar noch den einen oder anderen kleineren Patch braucht und durchweg unterhaltsam ist.

Wertung: 8/10

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Bewertung: 10.0/10 (1 x bewertet)

ZEN Pinball (PS3)

gepostet von PolitikBasis am 7 - Juni - 2009- KOMMENTAR+

1_zen_pinballFür Kurzweil bei uns sorgt derzeit der erstklassig gemachte ZEN Pinball für die PS3.

Für nur 7.99 EUR über den PSN Store zu beziehen (geht auch über Wirecard), bekommt an 4 durch & durch liebevoll designte Tische in bester HD Qualität geliefert.
Spannend werden sie durch die möglichen Kombos z.B.: Bumper mit anschliessender Rampe und einem Orbitschuss, die den Punktestand ordentlich in die Höhe treiben. Es versteht sich dass aber ohne Übung da nicht allzuviel zu machen ist. Aber die setzt sich ohnehin schnell ein, wenn einen erstmal die Sucht nache der nächsten Runde gepackt hat.

Schöne Effekte, die man auch in den Optionen herunterregeln kann, passender Sound, von dem jeder Tisch seinen eigenen hat sowie
ein umfangreicher Multiplayer-Part mit Kamera-Unterstützung, Hotseat-Modus Rangliste, Trophäen und zukünftig herunterladbare Inhalte (weitere Tische) runden das Ganze gelungene Paket ab
Von mir gibts eine 9/10 und eine klare Kaufempfehlung.

Wertung: 9/10

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Bewertung: 9.0/10 (1 x bewertet)

Motorstorm – Pacific Rift (PS3)

gepostet von PolitikBasis am 28 - Mai - 2009- 1 KOMMENTAR

motorstorm-pacific-riftGeht es um Referenztitel für die Playstation 3, spielt eines ganz oben mit in der Liga: Motorstorm – Pacific Rift.
Der 2. Teil des Rennspektakels, und der hat es in sich!
16 feinst – designte Strecken stehen zu Verfügung, alle mit mehr oder weniger geheimen Abkürzungen, Alternativrouten, Highspeedgeraden und und und…
Hätte mir jemand gesagt, dass Rang 8 zu erreichen ist, hätte ich ihm nach den kläglichen Anfangsversuchen die Strecken zu meistern, den Vogel gezeigt. Das ist nun ca. 6 Monate her.

Aber das Spiel schafft es eine hohe Langzeitmotivation aufrecht zu erhalten, so dass die nächste Trophäe angestrebt wird,…und die nächste…und die nächste. Denn davon gibt es reichlich.

Nicht nur die Einzelspieler sind bestens versorgt, sondern gerade im Multiplayer mit bis zu 12 Kontrahenten ist “Pacific Rift” eine riesen Gaudi, denn alle jagen nach dem nächsten Titel oder dem nächsten “Badget” – kleine Plaketten, für jedermann sichtbar, mit verschiedensten Rennerfolgen, – die erst vor kurzem dem Spiel in einem großen Update hinzugefügt wurden.

12 Klassen an fahrbaren Untersätzen stehen zu Verfügung, von Motorrad bis Monstertruck, und diese Klassen spielen sich so unterschiedlich und sind trotzdessen alle so ausgeglichen, dass mit jedem Gefährt das Rennen gewonnen werden kann.
Neue Fahrzeuge und Fahrer werde mit zunehmenden Levelaufstieg freigespielt.

Bis man also Rang 8 im Offlinemodus erreicht hat vergeht viel (spassige) Zeit, bis jede Karte in Fleisch und Blut übergegangen ist. Und danach kann man sich online auf den bestens besuchten Servern mit echten Cracks messen, oder die nächste Trophäe anstreben.

Dieser Toptitel bekommt ganz klar eine 10/10. Beste Grafik, Fahrphysik, Umfang und das Feeling für rasante Geschwindigkeit.

Kaufen!

Wertung: 10/10

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