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	<title>PolitikBasis - Björn Dischleit &#187; Gedankensplitter</title>
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	<description>Kommentarblog zu den Systemnachrichten</description>
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		<title>Lasst die CDU-Wähler Wulff bezahlen!</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 09:39:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PolitikBasis</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Verursacherprinzip &#8211; Ein Grundsatz der besagt, dass Kosten, die als Folge eines bestimmten Tuns oder Unterlassens entstehen, dem Verursacher zuzurechnen sind.
Teures CDU Personal
Christian Wulff &#8211; CDU Mitglied, Bundespräsident und Personalauswahl der CDU-Grande Angela Merkel kommt den Bürger teuer zu stehen: Auf knapp 200.000 Euro im Jahr summiert sich allein seine Basisvergütung, plus 78.000 Euro [...]


Weiterführende Links:<ol><li><a href='http://www.politikbasis.de/2009/10/schwarz-gelb-%e2%80%93-aufbruch-oder-weiter-so/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Schwarz-Gelb – Aufbruch oder weiter so?'>Schwarz-Gelb – Aufbruch oder weiter so?</a></li>
<li><a href='http://www.politikbasis.de/2012/01/bye-bye-occupy/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Bye bye Occupy'>Bye bye Occupy</a></li>
<li><a href='http://www.politikbasis.de/2010/12/das-vermachtnis-wikileaks/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Das Vermächtnis Wikileaks'>Das Vermächtnis Wikileaks</a></li>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Verursacherprinzip &#8211; Ein Grundsatz der besagt, dass Kosten, die als Folge eines bestimmten Tuns oder Unterlassens entstehen, dem Verursacher zuzurechnen sind.</strong></p>
<p><br/><strong>Teures CDU Personal</strong></p>
<p><em>Christian Wulff</em> &#8211; CDU Mitglied, Bundespräsident und Personalauswahl der CDU-Grande <em>Angela Merkel</em> kommt den Bürger teuer zu stehen: Auf knapp 200.000 Euro im Jahr summiert sich allein seine Basisvergütung, plus 78.000 Euro pro Jahr Aufwandsentschädigung, zu der sich rund 220.000 Euro pro Jahr an Pension gesellt. Diese Summen sollen vom Bürger aufgebracht werden, auch wenn es eher Abneigung ist, die diese Personen und Partei trifft. Von Herrn <em>Horst Köhler</em>, CDU Mitglied seit 1981 ganz zu schweigen, für den es das fürstliche Salär ebenfalls gibt. </p>
<p><br/><strong>Die Quittung weiterreichen</strong></p>
<p>Da ist es eigentlich nur verständlich &#8211; und ganz im Sinne neoliberalen Denkens &#8211; das die Quittung dorthin gereicht wird, wo sie entsteht: Zum Wähler! Der entschied 2005, zur Bundestagswahl, mit rund 35,2 Prozent, dass es die CDU sein soll, die ihre Geschicke und die ihrer Klientel, lenken soll. Warum also sie nicht auch stärker an dem beteiligen was daraus entsteht?</p>
<p><br/>Der Erziehungseffekt, den solche Kosten und Gebühren mit sich bringen, ist nicht zu unterschätzen. Die „heilsame&#8221; Wirkung wird schon lange umfangreich an anderen Stellen angewandt: Sei es beim Falschparken, beim Schwarzfahren oder neuerdings beim Demonstrieren &#8211; dem Grundrecht, dass zukünftig mit 40 Euro zu Buche schlägt:</p>
<blockquote><p>Sie wollen den Abtransport in Rechnung stellen. &#8220;Das Wegtragen kostet 40 Euro pro angefangene Beamtenstunde&#8221;, sagte Züfle.</p>
</blockquote>
<p><strong>SPON: <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,807867,00.html" target="_blank">Wegtragen kostet 40 Euro &raquo;</a></strong></p>
<p>Dass Polizeipräsident <em>Thomas Züfle</em> aktives CDU Mitglied ist, ist das passende Geschmäckle. Der zukünftigen CDU-Personalauswahl dürfte es jedenfalls zu Gute kommen, wenn die Verursacher, die Wähler, unmittelbar an den entstehenden Kosten beteiligt werden. Eine sorgfältigere Auswahl und ein überlegteres Handeln dürfte, gerade bei Wahlen, das erfreuliche Ergebnis sein.</p>
<p><br/>Die Idee ist nicht ganz neu, greift aber immer stärker um sich: Margaret Thatcher, ehemalige britische Premierministerin, hatte sich Zeit ihres Wirkens für Privatisierungen ausgesprochen. So ist es nur logisch, dass ihr Begräbnis auch von denen finanziert wird, die besonders stark von ihren Vorstellungen, wirtschaftspolitischen Beziehungen, und Einflussnahmen profitierten:</p>
<blockquote><p>In Übereinstimmung mit der Hinterlassenschaft der großen Lady sollte Margaret Thatchers Begräbnis von der Privatwirtschaft organisiert und finanziert werden. Sie liefert für Verbraucher und andere Akteure die größte Auswahl und die beste Qualität. Die Unterzeichner glauben, dass das Vermächtnis der ehemaligen Premierministerin nicht weniger als dies verdient und dass das Anbieten dieser einzigartigen Gelegenheit ein idealer Weg ist, Staatsausgaben zu kürzen und gleichzeitig die Verdienste einer liberalisierten Wirtschaft (deren Speerspitze Baroness Thatcher war) weiter herauszustellen.
</p>
</blockquote>
<p><strong>Heise: <a href="http://www.heise.de/tp/blogs/8/151119" target="_blank">Thatchers Staatsbegräbnis soll privatisiert werden &raquo;</a></strong></p>
<p>So und nicht anders gestaltet sich das Zusammenleben der Zukunft. Die Aufkündigung der staatlichen Gemeinschaft durch Privatisierung darf nicht vor politischen Entscheidungen halt machen, sondern sollte noch konsequenter in alle Bereiche ausgeweitet werden. Und darauf kann es letztendlich nur eine Forderung geben: <strong>Lasst die CDU-Wähler Wulff bezahlen!</strong></p>
<p><br/>Bis zum nächsten Mal!<br />
Ihre PolitikBasis</p>
<hr style="border:none;border-top:1px dashed #D6D6D6;background-color: #FFFFFF;height:1px;margin-top:10px;width:648px"><div style="margin-left:5px;margin-top:8px;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.politikbasis.de%2F2012%2F01%2Flasst-die-cdu-wahler-wulff-bezahlen%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=550&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:550px; height:40px"></iframe></div>

<p>Weiterführende Links:<ol><li><a href='http://www.politikbasis.de/2009/10/schwarz-gelb-%e2%80%93-aufbruch-oder-weiter-so/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Schwarz-Gelb – Aufbruch oder weiter so?'>Schwarz-Gelb – Aufbruch oder weiter so?</a></li>
<li><a href='http://www.politikbasis.de/2012/01/bye-bye-occupy/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Bye bye Occupy'>Bye bye Occupy</a></li>
<li><a href='http://www.politikbasis.de/2010/12/das-vermachtnis-wikileaks/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Das Vermächtnis Wikileaks'>Das Vermächtnis Wikileaks</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Omnipräsenz: Wellensteyn</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 09:46:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PolitikBasis</dc:creator>
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Es geht wohl wieder los: Nachdem Jack Wolfskin in den letzen Jahren zur Uniform der Mittelschicht avancierte, macht sich nun das Label Wellensteyn auf den Weg am Thron dieser Vorherrschaft zu rütteln.
Ob farbloser Versicherungsvertreter, junggebliebener Pensionär oder graues Büromäuschen &#8211; mittlerweile dürfte sich selbst die Konsumentenschicht rund um Jack Wolfskin gelangweilt im Spiegel betrachten. Aber [...]


Weiterführende Links:<ol><li><a href='http://www.politikbasis.de/2010/01/omniprasenz-jack-wolfskin-the-northface/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Omnipräsenz: Jack Wolfskin &#038; The North Face'>Omnipräsenz: Jack Wolfskin &#038; The North Face</a></li>
<li><a href='http://www.politikbasis.de/2011/08/chick-gegen-das-establishment/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Chick gegen das Establishment'>Chick gegen das Establishment</a></li>
<li><a href='http://www.politikbasis.de/2009/07/rating-system-in-den-blog-integriert/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Rating-System in den Blog integriert'>Rating-System in den Blog integriert</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.politikbasis.de/wp-content/uploads/2011/12/wellensteyn.jpg" alt="PolitikBasis | Omnipräsenz: Wellensteyn" title="PolitikBasis | Omnipräsenz: Wellensteyn" width="120" height="100" class="aligncenter size-full wp-image-24191" /></p>
<p><strong>Es geht wohl wieder los: Nachdem <a href="http://www.politikbasis.de/2010/01/omniprasenz-jack-wolfskin-the-northface/" target="_blank">Jack Wolfskin</a> in den letzen Jahren zur Uniform der Mittelschicht avancierte, macht sich nun das Label Wellensteyn auf den Weg am Thron dieser Vorherrschaft zu rütteln.</strong></p>
<p>Ob farbloser Versicherungsvertreter, junggebliebener Pensionär oder graues Büromäuschen &#8211; mittlerweile dürfte sich selbst die Konsumentenschicht rund um Jack Wolfskin gelangweilt im Spiegel betrachten. Aber wen wunderst das? Die exorbitante Ausbreitung der gehobenen Working Class Kluft geht inzwischen auch jenen auf die Nerven, die bisher ziemlich resistent gegen jegliche Art der Gleichförmigkeit schienen. Etwas Neues muss also her! Jedoch: die Fähigkeit zu erkennen, dass man eben nicht zum Individualisten wird, wenn man eine Uniform gegen eine andere tauscht, ist nicht jedem gegeben. Leider.</p>
<p><br/>So erlebt der Bürger wieder den Beginn einer Omnipräsenz, wie man sie bereits bei <em>Jack Wolfskin</em> beobachten konnte. Das Schwarmverhalten in Kombination mit der Gruppendynamik und ihrem Zwang, lässt selbst den gestandenen „Individualisten&#8221; klein beigeben &#8211; um sich dem Mainstream hinzugeben. Für den echten Individualisten hingegen ist es jetzt schon wieder Zeit sich nach neuer Kleidung umzusehen.</p>
<p><br/>Bis zum nächsten Mal!<br />
Ihre PolitikBasis</p>
<hr style="border:none;border-top:1px dashed #D6D6D6;background-color: #FFFFFF;height:1px;margin-top:10px;width:648px"><div style="margin-left:5px;margin-top:8px;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.politikbasis.de%2F2011%2F12%2Fomniprasenz-wellensteyn%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=550&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:550px; height:40px"></iframe></div>

<p>Weiterführende Links:<ol><li><a href='http://www.politikbasis.de/2010/01/omniprasenz-jack-wolfskin-the-northface/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Omnipräsenz: Jack Wolfskin &#038; The North Face'>Omnipräsenz: Jack Wolfskin &#038; The North Face</a></li>
<li><a href='http://www.politikbasis.de/2011/08/chick-gegen-das-establishment/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Chick gegen das Establishment'>Chick gegen das Establishment</a></li>
<li><a href='http://www.politikbasis.de/2009/07/rating-system-in-den-blog-integriert/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Rating-System in den Blog integriert'>Rating-System in den Blog integriert</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Bei Facebook lockt die Unsterblichkeit</title>
		<link>http://www.politikbasis.de/2011/10/bei-facebook-lockt-die-unsterblichkeit/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 05:57:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PolitikBasis</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Wer hätte je daran gezweifelt: Die virtuelle Welt ist zu wesentlich mehr zu gebrauchen als zum Verschicken von eMails, dem Schreiben in Foren und dem Lesen auf Nachrichtenportalen.
Facebooks Timeline
Facebooks jüngst veröffentlichte Nachricht zur Timeline, stellt einen Zukunftsplan dar, der im Grunde die konsequente Weiterentwicklung dessen ist, was die IT die letzten 40 Jahre ohnehin schon [...]


Weiterführende Links:<ol><li><a href='http://www.politikbasis.de/2010/05/facebook/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Facebook und die Privatspähre'>Facebook und die Privatspähre</a></li>
<li><a href='http://www.politikbasis.de/2009/10/schulervz-die-datenpannen-und-die-flucht-nach-vorn-wenn-es-um-sensible-daten-geht/' rel='bookmark' title='Permanent Link: SchülerVZ, die Datenpannen und die Flucht nach vorn wenn es um sensible Daten geht.'>SchülerVZ, die Datenpannen und die Flucht nach vorn wenn es um sensible Daten geht.</a></li>
<li><a href='http://www.politikbasis.de/2011/01/der-passende-finger-fur-das-reputationsmarketing-ist-derin-der-mitte/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Der passende Finger für das Reputationsmarketing ist der in der Mitte'>Der passende Finger für das Reputationsmarketing ist der in der Mitte</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.politikbasis.de/wp-content/uploads/2011/10/unsterblich.jpg" alt="PolitikBasis | Bei Facebook lockt die Unsterblichkeit" title="PolitikBasis | Bei Facebook lockt die Unsterblichkeit" width="252" height="168" class="aligncenter size-full wp-image-20660" /></p>
<p><strong>Wer hätte je daran gezweifelt: Die virtuelle Welt ist zu wesentlich mehr zu gebrauchen als zum Verschicken von eMails, dem Schreiben in Foren und dem Lesen auf Nachrichtenportalen.</strong></p>
<p><br/><strong>Facebooks Timeline</strong><br />
Facebooks jüngst veröffentlichte Nachricht zur Timeline, stellt einen Zukunftsplan dar, der im Grunde die konsequente Weiterentwicklung dessen ist, was die IT die letzten 40 Jahre ohnehin schon immer antrieb: Eine möglichst realitätsnahe Darstellung der wirklichen Welt. Ob künstliche Intelligenz oder grafische Aufbereitung &#8211; die Bemühungen zielten immer darauf ab. Und so ist auch die Aufzeichnung von Geschehnissen, Ereignissen und Vorgängen &#8211; gespeichert in Datenbanken, schon lange nicht mehr beschränkt auf trockene Datensätze, die vielleicht Finanzbeamte, Kripo und Krankenkassen interessieren.<br/>Nicht weniger als das Leben selbst gilt es zu speichern, nachzubauen und auf diese Weise eventuell sogar wieder auferstehen zu lassen! Denn das wäre der nächste Schritt. Visionär ja, aber von logischer Konsequenz in ihrer Überlegung.<br/></p>
<blockquote><p>Mark Zuckerberg will alles: jedes Kochrezept, jeden gesehenen Film, jeden gehörten Song. Geburten, Hochzeiten, Zeugnisse. Facebook soll zentrales Lebensarchiv all seiner Nutzer werden und Angelpunkt allen Medienkonsums. Die Pläne sind atemberaubend &#8211; und für manche Branche furchteinflößend.</p>
</blockquote>
<p><strong>Spiegel Online: <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,787927,00.html" target="_blank">Facebook will Lebensarchiv werden &raquo;</a></strong></p>
<p><br/><strong>Dem Menschen steht der Umzug in die virtuelle Welt bevor</strong><br />
Für diese Idee braucht es Daten und zwar möglichst viele. Das derzeit fast ausschließlich ökonomische Interessen dahinter stehen ist ein Januskopf, doch die Sammelwut, auf Grund der derzeitig kapitalistischen Verwertbarkeit, kann sich zu einem späteren Zeitpunkt noch als äußerst nützlich erweisen. Vorausgesetzt, dass der Zugang zu dieser Techniken auch weiterhin der breiten Masse zur Verfügung steht und nicht gerade durch eben diesen ökonomischen Interessen verschlossen wird &#8211; oder bleibt, wie es zum Beispiel mit den Armutsregionen dieser Welt geschieht.<br/><br/>Was man hat, hat man. Die Abbildung von Persönlichkeit mittels Datenbanken ist noch grob und vage und stößt gegenwärtig an technische Grenzen. Doch wir stehen erst am Anfang und in der Vorstellung nicht weniger Menschen, ist die Portierung der gesamten Persönlichkeit, inklusive des Bewusstseins, hinein in die Virtualität, bereits jetzt Realität.<br />
Ein furchtbarer Gedanke ist das nicht. Viel eher ist davon auszugehen, dass wir gar nichts davon mit bekommen. So wie wir auch jetzt nicht merken würden, wenn unsere Leben bereits eine Simulation ist.</p>
<p><br/><strong>Die Matrix lässt grüßen</strong><br/>Warum Facebook und andere Netzwerke Erfolg haben werden liegt auf der Hand: Zum einen locken hohe Gewinne, zum anderen kann der alte Menschheitstraum des ewigen Lebens, zumindest zum Teil, Realität werden. Er wird mit dafür verantwortlich sein, dass die Benutzer der verführerischen Vorstellung erliegen, dass je mehr sie von sich preisgeben auch mehr von ihnen erhalten bleibt. Das wird sie dazu antreiben immer mehr persönliche Daten auf die Server zu schaufeln. Dort verbleiben sie, weitestgehend unauslöschlich, noch lange nachdem sie das Zeitliche gesegnet haben.<br />
Ganz unrecht haben sie damit jedenfalls nicht: Für viele dürften die im Internet hinterlassenen Spuren weit mehr sein, als jene des realen Lebens. Wann aus diesen binären Hinterlassenschaften ein Dornröschenschlaf wird, ist die spannende Frage, die uns zukünftig beschäftigen wird.</p>
<p><br/>Bis zum nächsten Mal!<br />
Ihre PolitikBasis</p>
<hr style="border:none;border-top:1px dashed #D6D6D6;background-color: #FFFFFF;height:1px;margin-top:10px;width:648px"><div style="margin-left:5px;margin-top:8px;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.politikbasis.de%2F2011%2F10%2Fbei-facebook-lockt-die-unsterblichkeit%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=550&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:550px; height:40px"></iframe></div>

<p>Weiterführende Links:<ol><li><a href='http://www.politikbasis.de/2010/05/facebook/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Facebook und die Privatspähre'>Facebook und die Privatspähre</a></li>
<li><a href='http://www.politikbasis.de/2009/10/schulervz-die-datenpannen-und-die-flucht-nach-vorn-wenn-es-um-sensible-daten-geht/' rel='bookmark' title='Permanent Link: SchülerVZ, die Datenpannen und die Flucht nach vorn wenn es um sensible Daten geht.'>SchülerVZ, die Datenpannen und die Flucht nach vorn wenn es um sensible Daten geht.</a></li>
<li><a href='http://www.politikbasis.de/2011/01/der-passende-finger-fur-das-reputationsmarketing-ist-derin-der-mitte/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Der passende Finger für das Reputationsmarketing ist der in der Mitte'>Der passende Finger für das Reputationsmarketing ist der in der Mitte</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Darwin ist gegenwärtig</title>
		<link>http://www.politikbasis.de/2011/09/darwin-ist-gegenwartig/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 05:53:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PolitikBasis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedankensplitter]]></category>
		<category><![CDATA[Banken-Crash]]></category>
		<category><![CDATA[Darvinismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Neoliberale]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch nie in der Geschichte der Menschheit ging es den Menschen so gut wie heute. Diese kühne Behauptung hört man des Öfteren, doch Zweifel an der Aussage sind angebracht. Gerade, wenn man den Blick nicht stur und mit Scheuklappen auf sich und sein Umfeld fixiert, sondern auch dahinter, und nach rechts und links schaut. 
Die [...]


Weiterführende Links:<ol><li><a href='http://www.politikbasis.de/2011/08/england-ist-in-afrika-oft-normalitat/' rel='bookmark' title='Permanent Link: England ist in Afrika oft Normalität'>England ist in Afrika oft Normalität</a></li>
<li><a href='http://www.politikbasis.de/2011/06/ehec-und-co-rettungsschirme-sind-konservenbuchsen/' rel='bookmark' title='Permanent Link: EHEC und Co. &#8211; Rettungsschirme sind Konservenbüchsen!'>EHEC und Co. &#8211; Rettungsschirme sind Konservenbüchsen!</a></li>
<li><a href='http://www.politikbasis.de/2010/04/die-griechen-sind-auch-nur-arme-steuer-sunder/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Die Griechen sind auch nur (arme) Steuer-Sünder!'>Die Griechen sind auch nur (arme) Steuer-Sünder!</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Noch nie in der Geschichte der Menschheit ging es den Menschen so gut wie heute. Diese kühne Behauptung hört man des Öfteren, doch Zweifel an der Aussage sind angebracht.</strong> Gerade, wenn man den Blick nicht stur und mit Scheuklappen auf sich und sein Umfeld fixiert, sondern auch dahinter, und nach rechts und links schaut. </p>
<p><br/><strong>Die Annahme</strong><br />
Der technische Fortschritt verbessert das Leben &#8211; und verlängert es. Stabile, global verbreitete Staatssysteme, mit ihrer Mischung aus Neoliberalität, Sozialismus, Marktwirtschaft und einem monetären Schuldprinzip ermöglichen eine lang anhaltende friedliche Periode. So jedenfalls die Annahme, aber sie geht noch weiter:<br />
Kriege sind in den entwickelten, vernetzten Volkswirtschaften so gut wie ausgeschlossen, Krankheiten, die die Menschen früher plagten, sind kaum mehr vorhanden und die Kapitalmärkte ermöglichen die Verteilung und Teilhabe Vieler, an all den Segen und Vorzügen moderner Zivilisationen. </p>
<p><br/>Man könnte meinen, wie nähern uns paradiesischen Zuständen. Doch näherer betrachtet ist dieses Dogma nicht aufrecht zu erhalten. Die Fragilität dieser Annahmen ist allerspätestens mit der Finanzkrise deutlich geworden. Eigentlich ist hier in Deutschland, mit dem Abschied von einer sozialen Marktwirtschaft, um das Jahr 2000 herum, der Wendepunkt zu markieren. Es zeigt sich, wie allgegenwärtig Charles Darwins Theorie ist und wie stark sie wieder, in seiner rohesten Form, zum tragen kommt. Wer überlebt, und wer schnell zum Opfer wird &#8211; das ist schon lange eine Frage des Geldes. Doch nun ist er wieder angekommen, und zwar ganz nah: Der Darwinismus ist in Europa wieder gegenwärtig. Mit dem Staat Griechenland etabliert sich eine Armut in Europa, wie man bisher nur weit weg, aus Afrika zum Beispiel her kennt. Spätestens wenn von alternativlosen Sparbemühungen und Reformen die Rede ist, wird klar, wen es trifft und wer von der Teilhabe zukünftig noch stärker ausgeschlossen sein wird.</p>
<p><br/><strong>Spiegel Online:</strong></p>
<blockquote><p>
Die Schuldenkrise in Griechenland wirkt sich immer stärker auf das Leben der Bürger aus. Weil staatliche Krankenhäuser ihre Rechnungen nicht mehr zahlen können, hat der Schweizer Pharmakonzern Roche seine Lieferungen gestoppt. In einigen Häusern könnten nun wichtige Medikamente knapp werden.</p>
</blockquote>
<p><strong>SPON: <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,786794,00.html" target="_blank">Pharmakonzern stoppt Lieferung an griechische Krankenhäuser &raquo;<br />
</a></strong></p>
<p><br/><strong>Die Menschheit wird dezimiert durch Technik und Börsengeschehen</strong></p>
<p>Die Abschottung vom (medizin-)technischen Fortschritt ist bisher meist nur in den Ländern praktiziert worden, die wir gemeinhin als Dritte Welt bezeichnen &#8211; nun bahnt sie sich den Weg direkt nach Europa hinein. </p>
<p>Europa, die Insel der Glückseligkeit franst von den Rändern her aus und fault aus sich heraus. Beginnend mit Krankenversorgungen, die keine Leistungen mehr bringen, geht die schleichende Zerrüttung über in Straßenschlachten, Verteilungskämpfe und Wirtschaftsflucht. Minderwertige Lebensmittel reduzieren die Lebenserwartung für jene, die sich bessere Lebensmittel nicht leisten können und klimatische Veränderungen sorgen für Flüchtlingsströme.</p>
<p><br/>Die Krise manifestiert sich in der Verringerung von Möglichkeiten einen gesunden Lebensstil zu führen.</p>
<p><br/>Charles Darwin ist in Europa wieder stärker präsent. Spätestens wenn die Lebenserwartung medizintechnisch deutlich nach oben geschraubt werden kann, wird man handfest erleben können, wie eine kleine Gruppe Menschen versucht, die Abschottung unter dem Vorwand von Nichtwirtschaftlichkeit und den Gesetzen des Marktes voranzutreiben. Ein langes Leben ist dann nur noch für wenige Ausgewählte vorgesehen, der Rest hat das Nachsehen. Wir dürfen gespannt sein was man sich bis dahin einfallen lässt, um diesen Sachverhalt dann zu verschleiern.</p>
<p><br/>Bis zum nächsten Mal!<br />
Ihre PolitikBasis</p>
<hr style="border:none;border-top:1px dashed #D6D6D6;background-color: #FFFFFF;height:1px;margin-top:10px;width:648px"><div style="margin-left:5px;margin-top:8px;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.politikbasis.de%2F2011%2F09%2Fdarwin-ist-gegenwartig%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=550&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:550px; height:40px"></iframe></div>

<p>Weiterführende Links:<ol><li><a href='http://www.politikbasis.de/2011/08/england-ist-in-afrika-oft-normalitat/' rel='bookmark' title='Permanent Link: England ist in Afrika oft Normalität'>England ist in Afrika oft Normalität</a></li>
<li><a href='http://www.politikbasis.de/2011/06/ehec-und-co-rettungsschirme-sind-konservenbuchsen/' rel='bookmark' title='Permanent Link: EHEC und Co. &#8211; Rettungsschirme sind Konservenbüchsen!'>EHEC und Co. &#8211; Rettungsschirme sind Konservenbüchsen!</a></li>
<li><a href='http://www.politikbasis.de/2010/04/die-griechen-sind-auch-nur-arme-steuer-sunder/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Die Griechen sind auch nur (arme) Steuer-Sünder!'>Die Griechen sind auch nur (arme) Steuer-Sünder!</a></li>
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		<title>Freunde mit Gewürzfaible</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 08:27:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PolitikBasis</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Vergleichsweise harmlos zeigen sich die ersten Verteilungskämpfe in Deutschland. Maskiert hinter simplen kriminellen Handlungen, wie Autos anzünden, wächst in Deutschland indes die Unzufriedenheit heran, die sich in anderen europäischen Staaten schon längst in gewalttätigen Exzessen bahn gebrochen hat.
Auch wenn die Plünderungen in England als nichtpolitisch deklariert sind, die Feuernächte in Frankreich nur von einer vermeintlichen [...]


Weiterführende Links:<ol><li><a href='http://www.politikbasis.de/2012/01/bye-bye-occupy/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Bye bye Occupy'>Bye bye Occupy</a></li>
<li><a href='http://www.politikbasis.de/2011/08/dollar-tschankies-und-planetenkiller-von-wolfgang-bergmann/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Dollar-Tschankies und Planetenkiller &#8211; von Wolfgang Bergmann'>Dollar-Tschankies und Planetenkiller &#8211; von Wolfgang Bergmann</a></li>
<li><a href='http://www.politikbasis.de/2011/07/wettrusten-mit-ratingagenturen/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Wettrüsten mit Ratingagenturen'>Wettrüsten mit Ratingagenturen</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.politikbasis.de/wp-content/uploads/2011/09/polizei_traenengas.jpg" alt="PolitikBasis | TAZ | Polizei mit Pfefferspray" title="PolitikBasis | TAZ | Polizei mit Pfefferspray" width="286" height="143" class="aligncenter size-full wp-image-18823" /></p>
<p><strong>Vergleichsweise harmlos zeigen sich die ersten Verteilungskämpfe in Deutschland. Maskiert hinter simplen kriminellen Handlungen, wie Autos anzünden, wächst in Deutschland indes die Unzufriedenheit heran, die sich in anderen europäischen Staaten schon längst in gewalttätigen Exzessen bahn gebrochen hat.</strong><br />
Auch wenn die Plünderungen in England als nichtpolitisch deklariert sind, die Feuernächte in Frankreich nur von einer vermeintlichen Unterschicht kommen und die Proteste der spanischen Jugendlichen lediglich ein Produkt naiver, fehlgeleiteter Studenten sein sollen: Es ist spürbar welch Auswirkungen Finanzkrisen haben. Mittendrin, ein Puffer &#8211; eine Gruppe Menschen die neutral agieren soll und als Hüter von Recht und Gesetz gelten. Doch wem sind sie wirklich verpflichtet? </p>
<p><br/>Ihr Sold kommt aus Kanälen derer die Banken retten, Rüstungsaufträge vergeben und  auch sonst dafür sorgen, dass die Schere zwischen arm und reich weiter auseinander geht. Gelingt ihnen der Spagat zwischen Rechtmäßigkeit, Gerechtigkeit und Angemessenheit dann eigentlich noch, oder entsteht der Eindruck, dass sie sich vor die Partikularinteressen einer Minderheit spannen lassen? Wohlgemerkt, es ist es nicht der normale, alltägliche Dienst, der problematisch erscheint. Vielmehr ist es der Umgang mit dem wachsenden, demokratischen Aufbegehren diverser Gesellschaftsgruppen.</p>
<p>Schlimm genug, dass mittlerweile schon per richterlichen Beschluss das Streikrecht kurzerhand ausgehebelt werden kann &#8211; und niemand scheint wirklich daran Anstoß zu nehmen. Immer wieder und auch immer gehäufter, entsteht der Eindruck, dass es im aktiven Polizeidienst, bestimmter Einsatzgruppen, zu Überschreitungen kommt.</p>
<p>Sei es bei der <a href="http://youtu.be/egg1uf_PC4E" target="_blank">Räumung der aCAMPada-Aktion</a> am 26.8.2011 am Alexanderplatz in Berlin, bei der die Verhältnismäßigkeiten als zumindest grenzwertig anzusehen sind, oder, was fast mindestens genauso schlimm: Eine breite, schleichende Aushebelung der Grundrechte, Persönlichkeitsrechte und des Datenschutzes:</p>
<blockquote><p>Einem Bericht des MDR zufolge war die massenhafte Datenauswertung bei einer Anti-Nazi-Demo kein Einzelfall</p>
</blockquote>
<p><strong>sueddeutsche.de: <a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/sachsen-datenschutz-skandal-polizei-soll-auch-baumarktkunden-ausgespaeht-haben-1.1111507">Polizei soll auch Baumarktkunden ausgespäht haben &raquo;</a></strong></p>
<p>Unter dem Argument der Gefahrenabwehr dient der rüde Umgang auf Demonstrationen natürlich hauptsächlich der Abschreckung. Es gibt nichts besseres, als TV-Bilder von drei oder vier Polizisten, die einen Demonstranten in der Mangel haben. Polizeigriff, grüne Minna, Haftrichter, Staatsschutz, etwas Feuer, etwas Rauch &#8211; fertig ist der Cocktail, der potentielle Mitdemonstranten zukünftig zweimal überlegen lässt, ob sie an den Demonstrationen überhaupt teil nehmen sollten. Salamitaktisch wird die Gewaltbereitschaft angehoben. Die Gesellschaft gewöhnt sich an den ausufernden Einsatz von Pfefferspray und eine Rundumüberwachung, die ihren Handlungsspielraum immer weiter einschränkt. Sie frisst sich durch, bis in die letzte Ritze dessen, was Privatsphäre genannt wird. </p>
<blockquote><p>LKA-Mitarbeiter beklagt Faustschlag. Zivilbeamte zeigen Pfeffersprayeinsatz an. Demosanitäter spricht von wahllosem Reizgaseinsatz</p>
</blockquote>
<p><strong>taz.de: <a href="http://www.taz.de/!70190/" target="_blank">Pfefferspray und Faustschläge am 1. Mai &raquo;</a></strong></p>
<p>Ein ziemlich deutliches Ja ist anzumerken, wenn die Frage drauf zu sprechen kommt, ob die Polizei nur noch Erfüllungsgehilfe einer Ideologie ist, deren Versagen immer deutlicher zum Tage tritt. Gleichzeitig fehlt es ihr an Einsicht und damit der Kraft zum Wandel. Lieber werden weiter Gesetze erlassen, die jede Form des Aufbegehrens als kriminell abtut, um sie anschließend den Kettenhunden einer Finanzoligarchie auszuliefern.</p>
<p><br/>Vielen Beamten mag das gar nicht bewusst sein. Tun sie doch ihre vermeintliche Pflicht und bekommen ihren Sold, mit der sie wiederum Familien ernähren und auch ansonsten ein bürgerliches Leben finanzieren können. Doch unter dem Anschein von Redlichkeit lukt eben auch das Antlitz diktatorischer Repressalien hervor. Mit jeder Rettungsschirmmilliarden, und dem damit einhergehenden sozialen Verfall, mehr.</p>
<p><br/>Bis zum nächsten Mal!<br />
Ihre PolitikBasis</p>
<hr style="border:none;border-top:1px dashed #D6D6D6;background-color: #FFFFFF;height:1px;margin-top:10px;width:648px"><div style="margin-left:5px;margin-top:8px;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.politikbasis.de%2F2011%2F09%2Ffreunde-mit-gewurzfaible%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=550&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:550px; height:40px"></iframe></div>

<p>Weiterführende Links:<ol><li><a href='http://www.politikbasis.de/2012/01/bye-bye-occupy/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Bye bye Occupy'>Bye bye Occupy</a></li>
<li><a href='http://www.politikbasis.de/2011/08/dollar-tschankies-und-planetenkiller-von-wolfgang-bergmann/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Dollar-Tschankies und Planetenkiller &#8211; von Wolfgang Bergmann'>Dollar-Tschankies und Planetenkiller &#8211; von Wolfgang Bergmann</a></li>
<li><a href='http://www.politikbasis.de/2011/07/wettrusten-mit-ratingagenturen/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Wettrüsten mit Ratingagenturen'>Wettrüsten mit Ratingagenturen</a></li>
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		<title>Klarnamen voran! &#8211; Ein Plädoyer</title>
		<link>http://www.politikbasis.de/2011/08/klarnamen-voran-ein-pladoyer/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Aug 2011 07:35:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PolitikBasis</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Google+ will sie nicht, für viele gilt sie schon lange nicht mehr und mindestens genauso viele brauchen sie: Die Anonymität im Web. Segen und Fluch zugleich, ließ sie das Internet zu einem Hort des freien Meinungsaustauschs werden. Auf der anderen Seite jedoch, wurden all jene, die mit ihrem Klarnamen für ihr Tun geradestehen und standen, [...]


Weiterführende Links:<ol><li><a href='http://www.politikbasis.de/2011/01/der-passende-finger-fur-das-reputationsmarketing-ist-derin-der-mitte/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Der passende Finger für das Reputationsmarketing ist der in der Mitte'>Der passende Finger für das Reputationsmarketing ist der in der Mitte</a></li>
<li><a href='http://www.politikbasis.de/2011/12/es-muss-nicht-immer-google-sein-erfolgreich-suchen-de/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Es muss nicht immer Google sein: erfolgreich-suchen.de'>Es muss nicht immer Google sein: erfolgreich-suchen.de</a></li>
<li><a href='http://www.politikbasis.de/2011/01/stuff-that-brings-back-memories-heute-denim/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Stuff that brings back memories&#8230;heute: DENIM'>Stuff that brings back memories&#8230;heute: DENIM</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Google+ will sie nicht, für viele gilt sie schon lange nicht mehr und mindestens genauso viele brauchen sie: Die Anonymität im Web.</strong> Segen und Fluch zugleich, ließ sie das Internet zu einem Hort des freien Meinungsaustauschs werden. Auf der anderen Seite jedoch, wurden all jene, die mit ihrem Klarnamen für ihr Tun geradestehen und standen, einer besonderen Gefahr ausgesetzt: Sie waren und sind in besonderem Maße Zielscheibe anonymer Missliebigkeiten. Aber: Es zeichnet sich eine Trendwende ab.</p>
<p><br/>Die Frage, ob sich die Anonymität im Web auch in Zukunft wird halten können, beschäftigt gerade derzeit wieder eine ganze Reihe kluger Köpfe:</p>
<blockquote><p>Manche Meinungen sind schwer erträglich, trotzdem müssen wir sie sagen und lesen dürfen – im Netz genauso wie auf der Straße. Anonymität beschränken zu wollen, ist falsch.</p>
</blockquote>
<p><strong>Zeit online: <a href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2011-08/friedrich-anonymitaet-internet" target="_blank">Anonymität ist ein Schutz, keine Gefahr &raquo;</a></strong></p>
<p>Ich jedenfalls sagen dazu ein klares Nein. Nein, viel mehr ist davon auszugehen, dass das Internet verstärkt zu einem Raum konstruktiven, demokratischen Schaffens wird und es dort immer weniger Platz für dumpfes Herumgeunke unter Pseudonym gibt. Nein, wer etwas auf sich hält, wird zukünftig unter seinem Klarnamen seine Meinung vertreten. Denn erst dann ist das Recht auf freie Meinungsäusserung konsistent. Anonym wird es gar nicht erst wahrgenommen, sondern ist nicht mehr als das muffige Versteck von Stalkern und anderen pathologischen Nachstellern.</p>
<p><br/><strong>Isharegossip &#8211; Sargnagel der Anonymität</strong></p>
<p>Es war der schleichende Verlust der redlichen Intention, der mit der Anonymität im Laufe der Zeit einherging. Zu oft ist ihre Freiheit missbraucht worden. Isharegossip, das Portal, dass das böswillige Lästern in das breite öffentliche Bewusstsein brachte, ist das derzeit prominenteste Beispiel und bisheriger Höhepunkt des anonym betriebenen Schindluders. Und so wird es nicht weitergehen. Zu sehr hat die Glaubwürdigkeit anonym bereitgestellter Informationen, die in trojanischer Manier in Meinungen verpackt sind, gelitten. Sie sind schlicht nicht mehr vertrauenswürdig. Auch wenn sie noch so gut belegbar sind und vehement auf deren Echtheit gepocht wird, es ist es der fade Beigeschmack &#8211; die Möglichkeit aus niederen Beweggründen zu handeln, der das Interesse an den Information schmälert. Geht es darum jemanden &#8211; einen Konkurrenten zum Beispiel,  eins auszuwischen, oder ist es ein ehrliches Anliegen öffentlich zu informieren? Das ist die Frage, die noch stärker über dem eigentlichen Inhalt steht.</p>
<p><br/>Aufklärungen und Meinungen sehen anders aus. Zumindest seriöser, denn dafür braucht es reale Personen, deren Beweggründe nachvollziehbar bleiben. Und so bleibt von den ganzen, unter der Prämisse von Meinungsfreiheit getätigten Aussagen, nicht viel mehr als &#8220;Behauptungen&#8221;. Der Zweck Informationen preiszugeben, ist mindestens genauso interessant, wie die Informationen an sich. Unter Anonymität verbreitet, werfen die aber, in Zukunft noch mehr, kein allzu positives Licht auf ihre Verfasser.</p>
<p><br/>Bis zum nächsten Mal!<br/>Ihr Björn Dischleit von der PolitikBasis</p>
<hr style="border:none;border-top:1px dashed #D6D6D6;background-color: #FFFFFF;height:1px;margin-top:10px;width:648px"><div style="margin-left:5px;margin-top:8px;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.politikbasis.de%2F2011%2F08%2Fklarnamen-voran-ein-pladoyer%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=550&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:550px; height:40px"></iframe></div>

<p>Weiterführende Links:<ol><li><a href='http://www.politikbasis.de/2011/01/der-passende-finger-fur-das-reputationsmarketing-ist-derin-der-mitte/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Der passende Finger für das Reputationsmarketing ist der in der Mitte'>Der passende Finger für das Reputationsmarketing ist der in der Mitte</a></li>
<li><a href='http://www.politikbasis.de/2011/12/es-muss-nicht-immer-google-sein-erfolgreich-suchen-de/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Es muss nicht immer Google sein: erfolgreich-suchen.de'>Es muss nicht immer Google sein: erfolgreich-suchen.de</a></li>
<li><a href='http://www.politikbasis.de/2011/01/stuff-that-brings-back-memories-heute-denim/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Stuff that brings back memories&#8230;heute: DENIM'>Stuff that brings back memories&#8230;heute: DENIM</a></li>
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		<title>England ist in Afrika oft Normalität</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Aug 2011 06:06:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PolitikBasis</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Afrika schon lange Normalität, ist das was in England derzeit geschieht ein Beispiel, wie in der westlichen Hemisphere mit denjenigen verfahren wird, die, aus welchem Grund auch immer, aufbegehren: Ausgrenzung durch Ächtung und Tabuisierung von Gewalt.
In England herrscht nach wie vor der Ausnahmezustand. In Manchester, Birmingham, Liverpool und anderen Städten brennen Autos und Häuser.

Welt [...]


Weiterführende Links:<ol><li><a href='http://www.politikbasis.de/2010/06/wenn-finanzkrisen-keine-sind/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Wenn Finanzkrisen keine sind'>Wenn Finanzkrisen keine sind</a></li>
<li><a href='http://www.politikbasis.de/2009/10/der-sozialstaat-erwurgt-sich-mit-seinen-eigenen-handen/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Der (Sozial)Staat erwürgt sich mit seinen eigenen Händen'>Der (Sozial)Staat erwürgt sich mit seinen eigenen Händen</a></li>
<li><a href='http://www.politikbasis.de/2011/09/freunde-mit-gewurzfaible/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Freunde mit Gewürzfaible'>Freunde mit Gewürzfaible</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In Afrika schon lange Normalität, ist das was in England derzeit geschieht ein Beispiel, wie in der westlichen Hemisphere mit denjenigen verfahren wird, die, aus welchem Grund auch immer, aufbegehren:</strong> Ausgrenzung durch Ächtung und Tabuisierung von Gewalt.</p>
<blockquote><p>In England herrscht nach wie vor der Ausnahmezustand. In Manchester, Birmingham, Liverpool und anderen Städten brennen Autos und Häuser.</p>
</blockquote>
<p><strong>Welt Online: <a href="http://www.welt.de/politik/ausland/article13534631/Stundenlange-Randale-in-Manchesters-Zentrum.html" target="_blank">Stundenlange Randale in Manchesters Zentrum &raquo;</a></strong></p>
<p>Dabei sind die Personen, die hier nun glauben sie hätten die Arbeit erfunden und könnten mit guten Ratschlägen, rund um eine Arbeitsaufnahme, die Ausschreitungen begleiten, so satt, dass sie ihre Hintern nicht bewegen &#8211; brauchen. Jedenfalls noch nicht. </p>
<blockquote><p>Europa wird wieder ein brodelnder Kontinent. In Griechenland und Spanien protestieren Jugendliche, in London randalieren sie. Was läuft da schief?</p>
</blockquote>
<p><strong>Welt Online: <a href="http://www.welt.de/debatte/kommentare/article13535035/Packt-an-statt-zu-motzen-und-zu-lamentieren.html" target="_blank">Packt an, statt zu motzen und zu lamentieren!</a></strong></p>
<p>Irgendwann werden sie sich jedoch bewegen &#8211; müssen: Sei es, weil sie dann aufbegehren müssen, denn sie haben alles verloren, oder ihr Hintern geht auf Grundeis, weil keine Polizei und Nachrichtendienste mehr ihren Besitz schützt.<br />
Die Geschehnisse in England zeigen aber auch deutlich, wie viele plötzlich zu Gutmenschen mutieren, die vorher immer den harten Kern herauskehrten und gerade das Gutmenschentum als Schimpfwort gebrauchten: &#8220;Keine Gewalt&#8221; skandieren sie jetzt jammervoll, und dass das alles doch nicht zu entschuldigen wäre. Dabei sollten sie doch die Eigeninitiative und Selbstverantwortung der randalierenden Jugendlichen zu schätzen wissen: So aktiv und zielführend haben sie sie sicher noch nie erlebt. Und man möchte diesen jungen Briten fast ein &#8220;Weiter so!&#8221; entgegen schmettern. :). Denn wenn sie sich nicht entschlossen das nehmen, was sie meinen zu brauchen, wird das Finanz- und Gesellschaftssystem dafür sorgen, dass sie es nie bekommen.</p>
<p>Bis zum nächsten Mal!<br />
Ihre PolitikBasis</p>
<hr style="border:none;border-top:1px dashed #D6D6D6;background-color: #FFFFFF;height:1px;margin-top:10px;width:648px"><div style="margin-left:5px;margin-top:8px;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.politikbasis.de%2F2011%2F08%2Fengland-ist-in-afrika-oft-normalitat%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=550&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:550px; height:40px"></iframe></div>

<p>Weiterführende Links:<ol><li><a href='http://www.politikbasis.de/2010/06/wenn-finanzkrisen-keine-sind/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Wenn Finanzkrisen keine sind'>Wenn Finanzkrisen keine sind</a></li>
<li><a href='http://www.politikbasis.de/2009/10/der-sozialstaat-erwurgt-sich-mit-seinen-eigenen-handen/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Der (Sozial)Staat erwürgt sich mit seinen eigenen Händen'>Der (Sozial)Staat erwürgt sich mit seinen eigenen Händen</a></li>
<li><a href='http://www.politikbasis.de/2011/09/freunde-mit-gewurzfaible/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Freunde mit Gewürzfaible'>Freunde mit Gewürzfaible</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>EHEC und Co. &#8211; Rettungsschirme sind Konservenbüchsen!</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 05:52:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PolitikBasis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedankensplitter]]></category>
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		<category><![CDATA[Wer soll das bezahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Sicherlich: Die Berichterstattung zu dem EHEC-Erreger ist ermüdend und dient der Effekthascherei. Dabei ist der Erreger schon längst nicht mehr das Schlimmste was uns passieren kann, vielmehr fürchten unter anderem die Kliniken jetzt den finanziellen Kollaps:
Die Zahl der Ehec-Opfer steigt &#8211; und viele Kliniken arbeiten bereits am Limit. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft verlangt finanzielle Hilfen, um [...]


Weiterführende Links:<ol><li><a href='http://www.politikbasis.de/2009/08/tschuss-hertie/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Tschüss Hertie'>Tschüss Hertie</a></li>
<li><a href='http://www.politikbasis.de/2009/07/wann-man-reich-ist/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Wann man &#8220;reich&#8221; ist'>Wann man &#8220;reich&#8221; ist</a></li>
<li><a href='http://www.politikbasis.de/2011/03/was-muss-noch-alles-passieren-bis-vernunft-einkehrt/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Was muss noch alles passieren, bis Vernunft einkehrt?'>Was muss noch alles passieren, bis Vernunft einkehrt?</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sicherlich: Die Berichterstattung zu dem EHEC-Erreger ist ermüdend und dient der Effekthascherei. Dabei ist der Erreger schon längst nicht mehr das Schlimmste was uns passieren kann, vielmehr fürchten unter anderem die Kliniken jetzt den finanziellen Kollaps:</strong></p>
<blockquote><p>Die Zahl der Ehec-Opfer steigt &#8211; und viele Kliniken arbeiten bereits am Limit. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft verlangt finanzielle Hilfen, um die Folgen des Ausbruchs zu bewältigen. Das Krisenmanagement der Regierung steht weiter in der Kritik.</p>
</blockquote>
<p><strong>SPON: <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,767011,00.htm">Kliniken fürchten den finanziellen Kollaps &raquo;</a></strong></p>
<p>Ja, Sie denken richtig: Es klingt mal wieder nach Rettungsschirm und vielleicht beschleicht den Einen oder Anderen erneut dieses merkwürdige Gefühl, dass wir mit unserem gesellschaftspolitischen System, so ganz, nicht auf dem richtigen Weg befinden. Seien es die Krankenkassen, Gurkenbauern oder in der nahen Vergangenheit die AKW Betreiber hier und anderswo, oder fleischverarbeitende Betriebe und natürlich nicht zu vergessen die Banken &#8211; sie alle befürchten den finanziellen Kollaps auf Grund von&#8230;..: <strong>Ereignissen</strong>.</p>
<p>Nun, Leben ist das was passiert, während man Pläne macht, lautet ein sinniger Spruch von John Lennon. Aber gilt dieser Satz eigentlich, oder soll die gemeinschaftliche (staatliche) Rundumversorgung so lückenlos und lähmend zugleich sein, dass sie für jeden und alles den Status Quo aufrecht erhält und nicht mehr auf die Erfordernisse sich permanent ändernder Parameter (Märkte) reagiert? Was ist ein Markt wenn er sich nicht ändert? Was ist, wenn die ganzen Rettungsschirme sich als nicht mehr denn Konservenbüchsen herausstellen, gefüllt mit den Relikten längst vergangener Zeiten. Am Leben gehalten und in die Länge gezogen &#8211; mit all den Fehlern und Unzulänglichkeiten.<br />
Der Markt der Zukunft dürfte demnach ein äußerst starres Gebilde von künstlich geschaffenen, unnatürlichen Bedürfnissen sein, die über die tatsächlichen, existenziellen deutlich hinausgehen, weil an einer anderen Stelle jemand anderes sein Einkommen damit generiert Waren und Dienstleistungen herzustellen, bzw. sie zu Verfügung zu stellen.<br />
Je stärker jedoch die Standardisierung aller Lebensbereiche voranschreitet, um die Versorgung rentabel zu machen, desto weniger Vielfältigkeit &#8211; und somit Markt wird es brauchen.</p>
<p>Merkwürdiger Weise ist gerade die Privatisierung die hier ganz schnell an ihre Grenzen stößt und mit ihr die Politik, die sie vorantreibt. Krankenhäuser die ihren Auftrag nicht erfüllen, weil der finanzielle Kollaps bevorsteht, sind schlicht unnütz und werden zwangsläufig wieder in die Hände des Kollektivs zurückgeführt werden müssen.</p>
<p>Das klingt härter als es ist. Zeigt aber, dass wir es bei dem kapitalistischen System nur sehr vordergründig mit einem, dem Sozialismus überlegenem System zu tun haben. Wenn es darauf ankommt greifen alle gerne auf die Leistungsfähigkeit der Gemeinschaft zurück.<br />
Was wir schon lange haben ist ein kapitalistischer Sozialismus, der nur vordergründig &#8211; für die Masse &#8211; so tut, als würde er mit harten Bandagen kämpfen.</p>
<hr style="border:none;border-top:1px dashed #D6D6D6;background-color: #FFFFFF;height:1px;margin-top:10px;width:648px"><div style="margin-left:5px;margin-top:8px;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.politikbasis.de%2F2011%2F06%2Fehec-und-co-rettungsschirme-sind-konservenbuchsen%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=550&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:550px; height:40px"></iframe></div>

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<li><a href='http://www.politikbasis.de/2011/03/was-muss-noch-alles-passieren-bis-vernunft-einkehrt/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Was muss noch alles passieren, bis Vernunft einkehrt?'>Was muss noch alles passieren, bis Vernunft einkehrt?</a></li>
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		<title>Das Bollwerk Islam &#8211; Zum Tode von Osama Bin Laden</title>
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		<pubDate>Tue, 03 May 2011 16:24:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PolitikBasis</dc:creator>
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Beim Anblick der jubelnden Menschen in den USA beschleicht mich einmal mehr diese zwiespältige Gefühl, dass wir es beim Kampf gegen Terror &#8211; beim Blick in die westliche Hemisphere &#8211; nicht unbedingt mit den Guten zu tun haben.
Diese Art Jubel und den fanatischen Ausdruck in den Gesichtern findet man genauso, und allzu oft, bei den [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.politikbasis.de/wp-content/uploads/2011/05/usa.jpg" alt="usa" title="usa" width="120" height="100" class="alignright size-full wp-image-16117" /></p>
<p><strong>Beim Anblick der jubelnden Menschen in den USA beschleicht mich einmal mehr diese zwiespältige Gefühl, dass wir es beim Kampf gegen Terror &#8211; beim Blick in die westliche Hemisphere &#8211; nicht unbedingt mit den Guten zu tun haben.</strong><br />
Diese Art Jubel und den fanatischen Ausdruck in den Gesichtern findet man genauso, und allzu oft, bei den US-Flaggenverbrennungen in der arabischen Welt und ihren antiamerikanischen Skandierungen. Da nimmt sich keine der Völker etwas und der Jubel wird einmal mehr instrumentalisiert.<br />
<br/><strong>Wie der Terrorismus der Zukunft aussieht ist die eigentlich spannende Frage:</strong><br />
Was ist wenn sich in Zukunft der westliche Lebensstil auf den gesamten Globus ausgebreitet hat und alle Menschen in jenen wohligen Kapitalismus gehüllt sind, der sie zu nicht viel mehr, als zu Konsumenten, Steuerzahlern oder Almosenempfängern werden lässt? Wird es dann tatsächlich Wohlstand für alle geben, oder wird sich der Widerstand bzw. &#8220;Terrorismus&#8221; aus einem übermäßig wachsenden Wohlstandgefälle nähren, dass dem derzeitigen, kapitalistischen (Zins)System jetzt schon Probleme bereitet?<br />
Bankenkrise, Finanzsystem und Überschuldung sind die systemimmanenten Probleme, auf die die westliche Ideologie keine Antworten hat. Brauchte sie bisher auch nicht. Solange westliche Märkte und der fanatisch-konsumorientierte Lebensstil die fanatisch-religiöse islamische Welt noch nicht komplett assimiliert hat, bleibt es beim Kampf der Ideologien.<br />
Ich möchte mir aber nicht ausmalen welche Antworten die Staatenlenker, nach dem Fall des <strong>Bollwerks Islam</strong>, auf die Überbevölkerung finden, auf die wachsende Zahl der Überflüssigen, weil nicht mehr Produktiven &#8211; im Sinne der kapitalistischen Verwertbarkeit, und auf Alte Schwache, Arme und Kranke.</p>
<p><br/><strong>Für viele zeigte der Kapitalismus sein wahres Gesicht erst nach Ende des Kalten Krieges.</strong><br />
Welches Gesicht erst noch zum Vorschein kommt, nach der Schwächung oder gar dem Fall des Islams, dürfte für manche vielleicht überraschend werden.<br />
Sich darüber Gedanken zu machen, dafür könnte es dann aber zu spät sein. Denn nicht umsonst wird die Kontrolle die auf den Einzelnen einwirkt, ausgeweitet: Biometrische Daten, Gesichtserkennung und Ganzkörperscanner sind erst der Anfang. Und der eine oder andere wird sich dann in die Zeit zurücksehnen, in der der Widerstand in seiner archaischsten Form möglich war. Die Umerziehung zu komplett sozialisierten aber auch willenlose Menschen ist im vollen Gange. Und das Fatale ist, dass viele meinen, die Zustimmung zum harten und erbarmungslose Durchgreifen würde sie charakterlich weit vom verpönten Gutmenschentum platzieren. Dabei ist das Gegenteil der Fall: Der der Tod Osama Bin Ladens lässt die Welt eben nicht zu einem besseren Ort werden!</p>
<p><br/>Bis zum nächsten Mal<br />
Ihre Politikbasis</p>
<hr style="border:none;border-top:1px dashed #D6D6D6;background-color: #FFFFFF;height:1px;margin-top:10px;width:648px"><div style="margin-left:5px;margin-top:8px;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.politikbasis.de%2F2011%2F05%2Fdas-bollwerk-islam-zum-tode-von-osama-bin-laden%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=550&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:550px; height:40px"></iframe></div>

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		<title>Warnen und Drohen &#8211; Die marktwirtschaftliche Unternehmenskultur der Monopolisten</title>
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		<pubDate>Mon, 02 May 2011 08:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PolitikBasis</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ja, Marktwirtschaft ist schon was schönes &#8211; wenn doch die lästige Konkurrenz nicht wäre. Hochgepäppelt und groß gemacht hat die jetzigen Verkehrs- und Energiemonopolisten der ganz normale Bürger &#8211; in einer Gemeinschaftsleistung &#8211; die sich Staat nannte. Enteignet wurde er vor wenigen Jahren, im Rahmen von Privatisierungen und steht nun nackt einem obskuren Forderungskatalog von [...]


Weiterführende Links:<ol><li><a href='http://www.politikbasis.de/2009/09/1780/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Wahlkampfrauschen &#8211; nebenbei bemerkt'>Wahlkampfrauschen &#8211; nebenbei bemerkt</a></li>
<li><a href='http://www.politikbasis.de/2009/08/tschuss-hertie/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Tschüss Hertie'>Tschüss Hertie</a></li>
<li><a href='http://www.politikbasis.de/2010/10/wir-mussen-die-ganze-welt-neu-erfinden-erneuerbare-zahlungsmittel-gastbeitrag-von-wolfgang-bergmann/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Wir müssen die ganze Welt neu erfinden &#8211; Erneuerbare Zahlungsmittel &#8211; Gastbeitrag von Wolfgang Bergmann'>Wir müssen die ganze Welt neu erfinden &#8211; Erneuerbare Zahlungsmittel &#8211; Gastbeitrag von Wolfgang Bergmann</a></li>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ja, Marktwirtschaft ist schon was schönes &#8211; wenn doch die lästige Konkurrenz nicht wäre. Hochgepäppelt und groß gemacht hat die jetzigen Verkehrs- und Energiemonopolisten der ganz normale Bürger &#8211; in einer Gemeinschaftsleistung &#8211; die sich Staat nannte.</strong> Enteignet wurde er vor wenigen Jahren, im Rahmen von Privatisierungen und steht nun nackt einem obskuren Forderungskatalog von Anleger und Unternehmen gegenüber. Das der sich jedoch im Kern auf nur eine Forderung beschränkt, die Rendite heißt, ist die Suppe die jeder von uns auszulöffeln hat.<br />
Es ist nun nicht so, als ob Anleger nicht auch Bürger und somit Verbraucher wären, erschwert aber die Argumentation zusätzlich, wenn es darum geht die Schlüsseltechnologien zurück in die Hände der Gemeinschaft zu bekommen. Solange mehr mit Anteilen eingenommen werden kann, als Verluste durch Preiserhöhungen eingefahren wird, ist die Anhängerschaft der Anteilseigner als Lobbysumpf zu bezeichnen.</p>
<p><br/>Warnungen sind eigentlich etwas Positives. Vor Gefahren wird z.B. gewarnt um Schlimmeres zu verhindern oder um Vorbereitungen zu treffen sich zu schützen. Auffällig oft jedoch, besonders in letzter Zeit, häufen sich Warnungen, die Erpressungsversuchen gleichen. So warnte vor wenigen Tagen erst der BDI-Chef Hans-Peter Keitel vor einem allzu schnellen Ausstieg aus der Atomenergie:</p>
<blockquote><p>Hans-Peter Keitel kritisiert die Atomdebatte als oberflächlich und warnt vor den Folgen überstürzter Entscheidungen.</p>
</blockquote>
<p><strong>Handelsblatt: <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/nachrichten/bdi-chef-warnt-vor-preisschock/4096476.html" target="_blank">BDI-Chef warnt vor Preisschock &raquo;</a></strong></p>
<p>Auch ein anderer Monopolist springt im wahrsten Sinne des Wortes auf den Zug und poltert wüste Drohungen hervor:</p>
<blockquote><p>Die Bundesregierung will noch dieses Jahr Linienverkehr mit Fernbussen zulassen. Das könnte zu drastischen Einschränkungen im ICE-Netz führen, warnt Bahn-Vorstand Ulrich Homburg in einem Interview.</p>
</blockquote>
<p><strong>Spiegel Online: <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,758907,00.html" target="_blank">Bahn droht mit weniger ICE-Verbindungen &raquo;</a></strong></p>
<p>Warum der Konsument diesen Erpressungsversuchen nicht mit Trotz, Verweigerung und gar Enteignungswünschen begegnen sollte, ist einem entarteten marktwirtschaftlichen Verständnis geschuldet. Der Konsumenten ist nicht ein freier Marktteilnehmer, sondern die Geisel kapitalistischer Dinosaurier, die nicht Willens sind dem Fortschritt zu begegnen und die Beschaulichkeit und Bequemlichkeit dem harten und fordernden Konkurrenzkampf vorziehen. Würde ein Arbeitsloser diese Einstellung offen an den Tag legen, wäre ihm die mediale Ächtung, Ausschlachtung und Anprangerung gewiss.</p>
<p>Ihre PolitikBasis</p>
<hr style="border:none;border-top:1px dashed #D6D6D6;background-color: #FFFFFF;height:1px;margin-top:10px;width:648px"><div style="margin-left:5px;margin-top:8px;"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.politikbasis.de%2F2011%2F05%2Fwarnen-und-drohen-die-marktwirtschaftliche-unternehmenskultur-der-monopolisten%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=550&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:550px; height:40px"></iframe></div>

<p>Weiterführende Links:<ol><li><a href='http://www.politikbasis.de/2009/09/1780/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Wahlkampfrauschen &#8211; nebenbei bemerkt'>Wahlkampfrauschen &#8211; nebenbei bemerkt</a></li>
<li><a href='http://www.politikbasis.de/2009/08/tschuss-hertie/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Tschüss Hertie'>Tschüss Hertie</a></li>
<li><a href='http://www.politikbasis.de/2010/10/wir-mussen-die-ganze-welt-neu-erfinden-erneuerbare-zahlungsmittel-gastbeitrag-von-wolfgang-bergmann/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Wir müssen die ganze Welt neu erfinden &#8211; Erneuerbare Zahlungsmittel &#8211; Gastbeitrag von Wolfgang Bergmann'>Wir müssen die ganze Welt neu erfinden &#8211; Erneuerbare Zahlungsmittel &#8211; Gastbeitrag von Wolfgang Bergmann</a></li>
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