
Ja wer hätte das gedacht: Da wähnt sich der brave Bürger seit Jahrzehnten im Mittelstand, erfüllt Tag für Tag seine Pflicht und lässt sich unter anderem von der FDP zum stolzen Leistungsträger erklären, bekommt aber spätestens dann den Dolch in den Rücken beim Eintritt in sein Rentendasein.
“Ruhestand” wird das in der einschlägigen Presse auch gerne genannt, mit dem Hintergedanken, dass die Argumente für Nullrunden dann einfacher zu verkaufen sind: Wer Ruhe haben möchte, fällt halt aus dem Leistungsprinzip heraus und braucht damit auch nicht auf Geld zu hoffen:
Eine gute Nachricht für die rund 20 Millionen Rentner in Deutschland: Die 2009 gesunkenen Löhne wirken sich nicht auf die Renten aus. Nach alter Gesetzgebung hätten die Renten rückwirkend gekürzt werden müssen. Doch das erspart ihnen ein kurz vor Ende der letzten Legislaturperiode beschlossenes Gesetz.
WeltOnline: Arbeitsministerium verkündet Nullrunde für Rentner »
Ein gute Nachricht? Ähnlich klang es bereits 2002 als von einem guten Tag für die Arbeitslosen in Deutschland gesprochen wurde. Wo Deutschland jetzt, 8 Jahre danach steht, brauchen wir Ihnen wohl nicht mehr zu sagen.
Vielleicht haben sich auch schon viele in ihr Schicksal ergeben und sind mit ihren abgesenkten Löhnen und prekären Arbeitsverhältnissen dort angekommen wo das mediale Trommelfeuer einer “Neuen sozialen Marktwirtschaft” sie hin haben wollte.
1. Der Trick:
Abgesenkter Lebensstandart ohne dem Gefühl das etwas fehlt oder etwas verloren wurde, ist der Trick, mit dem das Bedürfnis etwas Verlorenes zurück haben zu wollen gestoppt wurde und wird.
Oder glaubt jemand die Generation der heute 20 – 25 jährigen wüsste noch, dass sie noch vor 30 Jahren mit ihrer Hände Arbeit ein Eigenheim hätte erwerben können, eine Familie allein ernähren und ein nennenswerten Rentenanspruch hätte erwerben können.
Wer einmal geleckt der weiß wie’s schmeckt ist über die letzten Jahre erfolgreich aus den Köpfen der Menschen verbannt worden und ist die einzige Leistung, die sich die Parteien auf die Fahne schreiben dürfen. Es ist weder Ausdruck eines überlegenen Wirtschaftssystems, einer großartigen Leistung von Politik und Parteien oder einer sogenannten Demokratie geschuldet, sondern vielmehr der Sieg einer immer mehr perfektionierten Verkaufspsychologie und werbetechnischer Manipulation. Schulden gibt es genug, daraus eine Überlegenheit abzuleiten ist konstruiert.
Dass das alles bisher recht problemlos funktionierte ist für die Herrschenden nun Beweis genug anzunehmen auf dem richtigen Weg zu sein und so möchte diese Clique ihre Vorstellung von “Demokratie” in andere Länder exportieren: Irak, Iran, Afghanistan etc. wurden und werden sturmreif geschossen für die Etablierung des für sie bequemen Systems welches ihre Macht nicht so leicht in Frage stellt.
2. Das eigene Verhalten:
Natürlich darf sich jeder irgendwann fragen welchen Beitrag er dazu geleistet hat und wird vielleicht zu der bitteren Erkenntnis kommen, dass sein klagloses Funktionieren zu der Zementierung der Machtverhältnisse beigetragen hat und auch weiterhin beiträgt. Sein Leben immer wieder in die Obhut zweifelhafter Personen zu geben und ihnen die Entscheidung darüber, manifestiert sich mit jeder “Wahl” aufs Neue und stellt den Beweis dar entweder dekadent-bequem zu sein, oder jemanden zu brauchen der einen, entgegen der eigenen Prämisse von Freiheit und Eigenverantwortung, durchs Leben führt, oder Beides.
“Ja aber ich habe doch Familie und Kinder, wie soll ich die denn ernähren?” Das ist ein Argument das immer wieder auftaucht. Doch ist das nicht gerade rühmlich, denn 1. ist das ein Beweis wie weit man sich in eine Abhängigkeit hineinmanövriert hat und 2. wird das immer als Schwäche oder Dekadenz ausgelegt werden können. In diese Defensive geraten, werden Sie zum leichten Opfer.
Davon lebt eine gesamte Versicherungsbranche, wie eben auch diese gesetzliche Rentenversicherung, die dem Kunden ein Rundum-Sorglos-Paket verkauft, welches es in Zukunft nie im Leben geben wird. In Zeiten wirtschaftlicher Rezession sowieso nicht, weil die Wirtschaft Ihr Geld verbraucht welches sie sich durch z.B. kalte, verschleierte Enteignung holt. Und nichts anderes sind diese Nullrunden, weil sie die Inflation nicht kompensieren können. Die Zahlungen in irgendwelche Rentenkassen können Sie also glatt einstellen, denn der vereinbarte Generationenvertrag ist einseitig aufgekündigt worden.
3. Was Sie brauchen:
Was Sie im Alter zukünftig brauchen ist demnach Geld und nicht “Rente”.
Fallen Sie also nicht weiter auf das dubiose Rentengerede von Versicherungsexperten, Ökonomen und Wissenschaftlern in Nachrichten herein. Von Politikern ganz zu schweigen.
Aber selbst dann kann niemand sicher sein, denn ein Währungsschnitt würde auch diese Vorsorge zunichte machen.
Alternativen? Nun, als besonders solide haben sich seit je her Sachwerte und ein funktionierendes Familiengefüge herausgestellt.
“Nachher ist man immer schlauer” Ja das ist man, aber unter der dicken Schicht einer verkleisterten Konsumwelt ist der Blick auf das Wesentliche fast zwangsläufig versperrt worden. Gewollt ist es, denn gut gelebt wurde davon und damit. Dass einige das nun als Dekadenz werten ist wahr aber platt wie so vieles, was aus diesen Reihen kommt. Als Vorwurf ist es schlicht nicht geeignet.
4. Was es zu verändern gilt:
Der erste Schritt zur Veränderung, hin zum Besseren, ist die innere Kündigung des Einzelnen mit diesem Staat, denn sie macht unabhängig und befreit den Geist von verkrusteten Vorstellung ebenso, wie sie den Nutznießern das Wasser abgräbt immer nur so weiter machen zu wollen wie bisher!
Ihnen alles Gute!
Ihre PolitikBasis.

Dass das Hotelprivileg in einschlägigen Kreisen auf eine breite Zustimmung trifft, ist nicht verwunderlich. Doch wie es mit allen Subventionen, finanziellen Erleichterungen und Sozialhilfen ist, hat auch diese Steuererleichterung einen Pferdefuß. Und so birgt auch dieses Privileg einen höchst unsozialen Charakter.
Ja, ich bekenne mich zur Ablehnung von Jack Wolfskin und The North Face!
Unter Umständen liegen die Gralshüter der persönlichen Daten schlicht falsch, wenn sie von sensiblen Daten sprechen. Die juristischen Waffen der Bundesbehörden für den Datenschutz, im Kampf gegen Datenmissbrauch scheinen ohnehin stumpf, oder kommen gar nicht erst zum Einsatz, weil die Daten schon lange vorher auf irgendeine Weise erhoben wurden.
Alleine, ganz eigenverantwortlich, funktioniert es nunmal nicht, sondern nur im Verbund und in Solidarität mit der gesamten Gesellschaft, bis hinunter in das Präkariat. Da reicht auch nicht das beschwörende Wiederholen von ‘Eigenverantwortung’, denn die gibt es ohnehin nur sekundär. Primär wird die nämlich nur getragen durch ein stabiles Fundament einer Gemeinschaft, genannt Staat, in dem sich jeder eben nicht eigenverantwortlich verhält, sondern sich an bestimmte Regeln und Gesetze hält, weil einem die ganze Chose sonst permanent um die Ohren fliegen würde. Anders gesagt: die Eigenverantwortung darf natürlich nicht so weit gehen z.B. Land in Besitz zu nehmen um sich ganz eigenverantwortlich selbst zu versorgen, oder sich von einer Schuldenlast loszusagen die dem Einzelnen von anderen aufoktruiert wurde. Doppelmoral at its best!
Immer wieder werden wir von der PolitikBasis gefragt, was unsere Vorschläge zur Verbesserung des Systems sind, und ob wir uns nicht zu stark auf das Kritisieren konzentrieren, ohne konkrete Vorschläge zu machen. Zu erwidern gibt es dann von unserer Seite oft einen recht einfachen Satz: “Politik beginnt im Kopf” – abgeleitet von dem “Veränderungen beginnen im Kopf”:
Nur noch wenige Stunden bis zum Ergebnis der Bundestagswahl 2009. Noch einmal lassen wir von der PolitikBasis die letzten 4 Jahre Revue passieren um den Führungsanspruch der selbsternannten Eliten und Leistungsträgern aus Politik und Wirtschaft zu untermauern…so es denn möglich ist, denn hier gibt es doch einige massive Probleme.














