PolitikBasis

Kommentarblog zu den Systemnachrichten

Archiv für die ‘Mittelschicht’ Kategorie

*urg.., reingezappt: Hart aber Fair vom 23.09.09

gepostet von PolitikBasis am 24 - September - 2009- KOMMENTAR+

fdp_wahlplakat_2Es war furchtbar, ganze 2 Minuten habe ich es ausgehalten: “Hart aber Fair” vom 23.09.09. Ehe ich mich versah kam mir ein Schwall sinnentleertem, inkonsequentem Gesabbel entgegen. Sofort brachte ich Verständnis für jeden Nichtwähler auf, der nach besten Wissen und Gewissen für sich entscheidet dabei nicht mehr mit zu machen.
Warum sollte er sich letztendlich auch noch zum Handlanger machen, wenn diese Parteien dann wieder etwas von einem “Wählerauftrag” faseln.

Für alle andern empfehle wir diese beiden Artikel: “Keine Angst vorm Stimmzettel!” » und Totgeschwiegen: die 12 “Sonstigen” »

Die FDP rückt nicht raus mit der Sprache, weil sie Einsparpotenzial bei den unteren Einkommen sieht. Der völlige Kahlschlag ist mit ihr vorprogrammiert, nach dem Motto: “Die fehlenden Milliarden holen wir bei den Obdachlosen”.

IHRE ARBEIT MUSS SICH WIEDER LOHNEN” tönt es von den Wahlplakaten, und da hinter ein Heer von (Lohn?)Arbeitskräften. Werden das alles Billiglöhner, so sie es noch nicht sind, oder sind das schon Aufstocker?

Alles sehr doppeldeutig, denn er spricht ja den Leser vor dem Plakat an, und nicht die Menschen die dort abgebildet sind. Seine übliche Wahlklientel versteht diesen Hinweis aber ganz sicher. So muß man sich fragen wessen “Arbeit” sich lohnen soll? Welche, keine reale Werte schaffende Tätigkeit, wird hier wieder “Arbeit” genannt? Das (Ver)Zocken an der Börse, oder das transferieren von Geldern auf die Cayman-Inseln?
Und auf Grundlage der Doppeldeutigkeit des Begriffes “Arbeit”, hangelt sich die FDP, ebenso wie die CDU, zu dem Begriff “Leistungsträger” und anschließend noch zur “Elite” und führt so eine komplettes Volk an der Nase herum.
So die Wähler es denn zulassen.

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Tipps und Tricks heute:
“Keine Angst vorm Stimmzettel!”

gepostet von PolitikBasis am 16 - September - 2009- 6 KOMMENTARE

stimmzettelIm 1.Teil unserer Rubrik: “Tipps und Tricks zur Bundestagswahl 2009″ möchten wir Ihnen heute mal den Stimmzettel 2009 vorstellen. Damit bekommen Sie schon mal einen ersten Eindruck was Sie in ihrer Wahlkabine am 27.September 2009 erwartet, und ein kleines, hilfreiches Tutorial mit auf den Weg, wie Sie ganz allein die größten manipulativen Stolperfallen erfolgreich umschiffen.

Als Beispiel dient uns hier der Stimmzettel für den Raum Berlin – Mitte. Je nach Ihrem Wahlgebiet wird er immer etwas anders ausschauen.

Wie nicht anders zu erwarten drängeln sich die üblichen, etablierte Parteien ganz oben in das Sichtfeld des Wählers.
Das kommt ursprünglich aus der Verkaufspsychologie, und hat nichts mit der Popularität, speziellen Fähigkeiten, oder einer besonderer Qualität dieser Parteien zu tun, auch wenn der Eindruck vermittel werden möchte.
Ursprünglich, in Verkaufsausstellungen und Präsentationen sollen damit die Kunden einfach animiert werden nicht allzu lang nachzudenken, und möglichst schnell dort zuzugreifen.
Doch halt, das heißt aber nicht, daß das gleich die beste Wahl ist, sondern eigentlich nur, daß bei diesen Artikeln bzw. Parteien bestimmte Faktoren an Einfluß herrschen. Dort, in den Sichtbereich, werden in der Regel hochpreisige Artikel platziert, und Artikel die bereits im Fokus der Kundschaft liegen, z.B. weil sie besonders aktuell sind, oder bisher besonders beworben wurden. Manche “Artikel” müssen aber manchmal einfach auf diese Art und Weise an den Mann, oder die Frau gebracht werden, weil sie sich sonst gänzlich zum Ladenhüter entwickeln!
Dieser besondere Einfluss – im Fall der etablierten Parteien in der Bundestagswahl – ist der, zu den Lobbygruppierungen – in Wechselwirkung mit Parteispenden, und anderen Arten der Gütlichkeiten und Vergünstigungen, wie z.B eine besonders positive Presse, oder eine Öffentlichkeitsarbeit mit z.B. besonders bearbeiteten, manipulativen Bildern, um bestimmte Parteien und Konstellationen ins rechte Licht zu rücken, oder einfach auch: Posten in Aufsichtsräten (in Leiharbeitsfirmen z.B.) oder Ähnlichem.

Bundestagswahl 2009 - Haben Sie gewählt?

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Ergebnis »

Lösen wir nun aber den Blick und lassen wir ihn auf dem Stimmzettel weiter nach unten schweifen:
Nach den üblichen, etablierten Parteien kommt das, was man in der Verkaufspsychologie “Blocking” nennt. Es ist die effektive Möglichkeit den Blick des Kunden bzw. des Wählers einzufangen und zu lenken. Dort steht nämlich nun die NPD und die REP. Gezielt im Wahlkampf immer wieder als Schmuddelpartei benutzt, steht sie in der Wählergunst höchstwahrscheinlich nicht allzu hoch im Kurs, fungiert auf diesem Wahlzettel aber als Barriere. Der gute deutsche Mittelschichtswähler wird nun erschrocken, ob der Präsenz dieser “Schmuddelparteien” leicht angewidert seine Blick abwenden, mit den heroischen Bildern vom “Kampf gegen Rechts” in seinem Kopf, und dem inneren Drang etwas dagegen tun zu müssen. Ganz so, wie es die freundlichen Nachrichtensprecher seiner Lieblingsnachrichten in der Tagesschau und all den andern Nachrichten in TV und Print immer erzählen. Brav soll er seinen Blick wieder nach oben richten und den Akt der Wahl, mit einen flinken Kreuz, möglichst bei den “oberen” Parteien, hinter sich bringen.
Die NPD und die REP sind also eine Grenze, die mit ihrem eher negativen Image alle nachfolgenden Parteien, in ein eher zwiespältiges Licht rückt. Das ist so gewollt, denn so funktioniert “Blocking”.

Da wir das aber nun wissen, können wir über diese konstruierte Barriere hinweggehen und haben damit schon mal den persönlichen Grundstein für eine erfolgreiche Wahl gelegt, nämlich den aufmerksamen Blick auch auf die “sonstigen Parteien” zu legen. Denn dort gibt es durchaus Alternativen zu dem Klüngel, welcher uns bis dato als erfolgreiche Politik verkauft wurde.

Um den Schritt dieses “ungheuerlichen Ungehorsam” noch tatkräftig bis zum 27.09.2009 zu üben haben wir ihnen diesen Stimmzettel mal als PDF-Datei hinerlegt.
Drucken Sie ihn sich einfach aus, und üben Sie einfach mal das Ankreuzen von z.B. den “Piraten”, der “DKP”, der “DVU” oder ruhig auch mal “Die Violetten”.
Nur zu, tut garantiert nicht weh und erweitert ordentlich den eigenen geistigen Horizont.

In diesem Sinne: Viel Erfolg und denken Sie daran, Übung macht den Meister! :) und  ob Sie fleißig waren, sehen wir dann am 27.September 2009.

Ihre PolitikBasis.

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Von unserem ambivalenten Kern in
nicht-fundamentalen Krisen

gepostet von PolitikBasis am 10 - September - 2009- 1 KOMMENTAR

Eine Frage, die in verschiedenster Art immer wieder auftaucht ist die, ob die derzeitige Wirtschaftskrise überhaupt als solche zu bezeichnen ist. Aber um sie zu beantworten muß der fundamentale Kern von Krisen betrachtet werden, denn dabei geht es schlicht um “Leid”.

Genau genommen kennt eine echte Krise nur eine Art Leid, nämlich die, welches den Mangel an lebenserhaltender Bedürfnisbefriedigung mit sich bringt. Diese echten Krisen sind von der Sorte, die dem Menschen direkt lebensgefährlich werden können: Hunger, Durst und körperliche Versehrtheit. Sie sind existenziell, alles darüber kann als Wohlstand bezeichnet werden. Das Fehlen dieser leidvollen Komponenten, wie in der derzeitigen Wirtschaftskrise der westlichen Staaten, lässt uns immer wieder daran zweifeln, ob wir es wirklich mit einer Krise zu tun haben. Er ist mit ein Grund warum ein Wohlstand, z.B. in Deutschland, immer weiter problemlos, bis nach ganz weit unten abgesenkt werden kann. Die Argumentation, gerade wenn es darum geht weitere Einschnitte zu fordern, fußt oft genug auf den Sätzen: “Uns (oder denen) ging es ohnehin zu gut”, oder “die fetten Jahre sind vorbei”. Oft werden sie hervorgetragen von denjenigen, die sich eine Sicherung der eigenen Pfründe erhoffen, oder zumindest eine Stabilisierung dergleichen. Die Personenkreise verfügen meist über einen noch ausreichend großen Puffer, welcher sie vom existenziellen Leid trennt. Für sie können wir auch von einer “Luxuskrise” sprechen. Aber es gibt eine verhältnismäßig kleine, aber wachsende Personengruppe, die diesen Puffer nicht haben, oder dessen Puffer dahinschmilzt. Sie sehen sich der unmittelbaren Gefahr eines Mangels an lebenserhaltender Bedürfnisbefriedigung gegenüber. Das ist relativ neu in der westlichen Welt, in den 2. und 3. Weltstaaten ist das aber schon lange Normalität, ohne das hier jemand großartig von Krise spräche. Man sieht also, auch mit einer echten Krise lässt sich’s leben oder besser gesagt überleben. Ein Beispiel welches gerne hervorgetragen wird, wenn es darum geht weitere Einschnitte zu fordern und zu rechtfertigen.

Nun ist interessant wer besonders laut von Krise spricht. Für Banken, Banker, Aktionäre und alle, die auf ein Einkommen spekulierten und spekulieren, welches sich rein aus Kapital generiert, ist es jedenfalls schnell klar, daß es sich hierbei um eine handfeste Krise handelt. Würden sie das, was derzeit in der Finanzwelt passiert nicht als Krise bezeichnen, würden die Steuergelder zu ihrer Stützung nicht bereitgestellt. Wir haben zwar alle noch nicht von verhungerten oder verdurstenden Bänkern, Anlegern, Managern oder den Angestellten von Hedgefonds gehört, und doch sprechen Medien vom “Leid” dieser Unternehmungen in der Krise. Von Krise sprechen also eigentlich vornehmlich nur diejenigen, die es gar nicht nötig hätten. Das ist natürlich zum beträchtlichen Teil auch Kalkül um den Menschen zum Mitleiden zu bewegen und sich so seiner sozialen Aufmerksamkeit sicher zu sein. Ein verschleierte Appell an die ansonsten verpönte “Gleichheit und Brüderlichkeit”. Aber auch eine Notwendigkeit um das bereits Geschaffene, wir nennen es “Wohlstand”, zu erhalten. In einem anderen Kontext, würde genau das selbe Verhalten als “Jammern auf höchstem Niveau” bezeichnet. Wir sehen also die Ambivalenz an der ganzen Geschichte. Und davon kann sich keiner ausnehmen.

Die Frage die sich stellt ist, warum sie überhaupt als so systemrelevant eingestuft werden. Was macht dieses System angeblich so wichtig.
Hier tritt eine kollektive Zukunftsangst auf den Plan. Sie wird zusätzlich auch noch gezielt forciert, denn der angebliche Verlust von Wohlstand ist ein Popanz der von den Herrschenden aufgebaut wurde, um Schichten gefügig zu halten, um ihnen wiederum weiter ein fettes (oder elitäres, mache nennen es gar “leistungsbezogenes”) Leben auf Basis einer braven Zuarbeit zu ermöglichen. Also nicht viel mehr als eine Angst vor Systeminstabilität und dem gleichzeitigen Verlust von liebgewonnenen Bequemlichkeiten, die für einige auch mit einem Machtverlust einhergehen, und plötzlich eine, von ihnen selbst bisher vielgepriesene Eigenverantwortung und Flexibilität abverlangen könnte.
Dabei spräche nichts dagegen ihnen ganz einfach zu sagen, dass sie das Jammern sein lassen können und besser mir anpacken sollten um ihre Krise zu bewältigen. Und dieser Appell richtet sich gerade nicht an die Schichten die es noch evtl. noch am ehesten nötig hätten, weil sie mit ihren “Einschränkungen” diese Wohlstandkrisen schultern.

Dabei müssen wir immer wieder feststellen, dass diese Art der Argumentation ein ständiger Kreislauf ist, der, wenn von uns vorgetragen, immer wieder auf uns selbst zurückfällt, solange wie es geht, und das geht solange, wie der Puffer ausreicht, der diese Krise abgrenzt zu einer echten, weil existenziellen Krise.

In diesem ganzen Komplex betritt nun aber auch noch das, was allgemein als die menschliche Psyche bezeichnet wird die Bühne. Sie lässt uns mittels des Prinzips Hoffnung nicht verzagen und verzweifeln, und uns mit den widrigsten Umständen arrangieren, und sie ist für das Machtgefüge nicht ungefährlich, macht sie doch diese merkwürdige “Systemrelevanz” letztendlich obsolet. So lässt eine ordentliche Portion an Hoffnung und Gelassenheit auch an eine positive Zukunft ohne Banken, Kapital und allem was dort mit dranhängt, bis hin zur totalen Überwachung und Kontrolle, glauben. Denn natürlich geht ein Leben auch ohne diesen schnöden Mammon weiter, und das auch noch in Zufriedenheit.
Wir sehen also: letztendlich ist diese Systemrelevanz im Kern die Angst vor Veränderungen. Eine Vielzahl von kleinen und großen vermeintlichen Bequemlichkeiten. Die Angst vor dem Verlust von Prestige und das Bedienen von Eitelkeiten. Existenziell ist diese Krise nicht, und doch muss jeder aufpassen, dass sie es für ihn nicht wird. Eine steigende Anzahl von Menschen wählt deswegen, in diesem Wahljahr 2009, auch das was allgemeinnhin als “links” bezeichnet wird. Und damit sind wir schon beim nächsten Thema, nämlich dem gezielten Aufbauschen von einer angeblichen Gefahr von Links, besonders aus den Kreisen, dessen Puffer bis zu einer persönlichen fundamentalen Krise weit über das hinausgeht was man als “angemessen” bezeichnen kann. Natürlich zieht da der eine den Anderen mit. So sind 2 Mio. jährlich an Boni lächerlich im Gegensatz zu 130 Mio. z.B., und bei diesem, ich nenn es mal Wettrennen fällt auch noch zweifellos genug ab um die ganzen Zuarbeiter und Lobbyistengruppen, ihre Familien, ihre Verwandten zu versorgen, und ihnen eine Art Mittelschichtsleben zu ermöglichen, und was noch wichtiger ist: um letztendlich von einem “funktionierendem System” zu sprechen. Aber wohl nicht mehr auf dem gewohnten Niveau, denn die Absenkung erfolgt auf breiter Front und durch jede Schicht hindurch.
In diesem Sinne bleibt mir nichts anderes als mir meiner eigenen Ambivalenz noch einmal richtig bewusst zu werden, schließend mit den Worten: “Naja, vielen ging es ohnehin lange viel zu gut….” :D

Ihre PolitikBasis.

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Gekaufte Doktortitel – Wo ist das Thema hin?

gepostet von PolitikBasis am 28 - August - 2009- 1 KOMMENTAR

Nanu, das ging aber schnell: kaum ist das Thema um den Verdacht auf verschacherte Doktortitel in die Medien geraten, schon ist es wieder daraus verschwunden. :). Äußerst merkwürdig!

Die Kölner Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen rund hundert Hochschullehrer eingeleitet. Ein Sprecher bestätigte Medienberichte, wonach die Professoren ungeeignete Kandidaten als Doktoranden angenommen haben sollen – und sich ihre Nachsicht offenbar teuer bezahlen ließen.

Quelle: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen hundert Professoren »

Mehr zum Thema auch auf der SZ: Magna cum money

Dabei wirft das doch ein paar ganz essentielle Fragen auf. Wir können ja leider davon ausgehen, dass es sich nur um die Spitze eines Eisberges handelt, auch wenn uns wieder erklärt werden wird, daß es nur wieder ein paar “Schwarze Schafe” sind. Doch ein paar “Schwarze Schafe” in jedem gesellschaftlichem Segment, machen auch eine Herde, und bringen letztendlich eine komplette Gesellschaft ins Wanken.

So sollen die Krankenkassenbeiträge und Arzthonorare stetig steigen, während die erbrachten Leistungen aber sinken. So ist das Risiko für den Patienten, mit dieser neuen Kenntnis erhöht (worden), an Ärzte und Doktoren zu geraten, die eventuell gar keine sein dürfen. Für diese Sicherheit bezahlt er aber, oder fällt das nun auch unter den äußerst dehnbaren Begriff der “Eigenverantwortung” ;). Schwierig zu rechtfertigen die steigenden Kosten dann, nicht wahr!?

Professoren und Doktoren die keine sind, ist schon ein anderes Kaliber, als Politiker die Unwahrheiten verbreiten. Denn die Abhängigkeit der Patienten, und anderer Ratsuchender ist meist von einer besonderen Dringlichkeit geprägt, die weit über ein mögliches, überzogenes Anspruchsdenken hinausgeht, das man ihnen vorwerfen könnte.

So verliert nun auch die Wissenschaft hier ein Stück mehr ihrer Jungfräulichkeit und Unabhängigkeit, und der dringend benötigten Seriösität, die sie noch abgrenzte, zu der allgemein steigenden gesellschaftlichen Aufweichung der moralischer Sitten. Oder auch anders gesagt: Die Wissenschaft unterliegt den schnöden Reizen des Kapitals, und damit auch dem allgemeinen Verfall.
Mit ihnen gehen dann die letzten echten, vertrauensvollen Eliten und Leistungsträger.

Na dann gute Besserung!

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Totgeschwiegen: die 12 “Sonstigen”

gepostet von PolitikBasis am 27 - August - 2009- 5 KOMMENTARE

In den Medien kommen sie so gut wie nicht vor, in den einschlägigen Talkshows sieht man sie nicht, und in den Umfrageergebnissen wird ignorant über sie hinweggegangen: 12 “Sonstige” stehen dem Wähler neben den sogenannten etablierten Parteien zur Verfügung.

Eifrig ist man dabei dem Bürger weiszumachen, daß seine Existenz in Deutschland, an Personen wie Merkel, Westerwelle oder Steinmeier hängt, und die Fegefeuer der Hölle, in Form von exorbitanten Staatsschulden, noch höherer (Lohn)Arbeitslosigkeit, und dem erneuten sozialistischen Mauerbau, mit anschließender Planwirtschaft über jeden Einzelnen hereinbricht, sollte sich an diesem Zustand auch nur, z.B. durch seine “Wahl”, das Geringste ändern.
Im Wahljahr 2009 kommen wir von der PolitikBasis nicht umhin, noch mal ein konzentriertes Auge auf die “Sonstigen” Parteien zu werfen:

Insgesamt stehen nämlich 18 Parteien zur Wahl.

Die “Sonstigen”:

Die “Üblichen”:

Wer meint, er dürfe diese “Sonstigen” nicht wählen, weil das Vorankommen des Landes damit behindert werden würde, dem sei gesagt, daß dieser Zustand schon längst, unter der Führung von etablierten Parteien eingetreten ist. Es ist nur die Frage, in wie weit sich jeder Einzelne bei dem Thema etwas vor macht. Geschickt sind nämlich die anstehenden Problem nur verdrängt, und in die Zukunft, und damit auf kommende Generationen verlagert worden.

Einzig positiv zu bemerken, ist die Anpassung und das Arrangieren jedes Einzelnen, an kommende, oder bereits eingetretene, widrige Umstände, wie Altersarmut, oder Niedriglöhne. Sie sind aber der persönlichen Leistung des Einzelnen zuzuschreiben, und weniger einer besonderen geistigen, oder politischen Leistung, oder eines besonderen, visionären Konzeptes ehemals führender (etablierter) Parteien, selbsternannter Eliten, oder sogenannter Leistungsträgern. Auch wenn diese ständig versuchen sie sich auf die eigenen Fahne zu schreiben. Es sind aber nicht sie, sondern die Menschen, die sich friedlich und erfolgreich, trotz der oftmals üblen eingetretenen Umstände, auf Grund von politischen Fehlentscheidungen, Falscheinschätzungen und verqueren marktradikalen Ideologien, ein lebenswertes Leben erhalten und einrichten.

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Tschüss Hertie

gepostet von PolitikBasis am 18 - August - 2009- KOMMENTAR+

Auffallend still ist es in den Medien, wenn es um die, den Wahlprognosen weniger zuträglichen Meldungen geht. Immerhin ist bei Hertie jüngst wieder ein beträchtlicher Teil der Mittelschicht weggebrochen: Rund 4500 ehemalige Angestellte bereiten sich auf ihren Aufschwung und ihr kommendes Wachstum vor.

Presse und Medien plärren aber lieber populistisch vom Sinngemäßen: “Raubzug der Wenigverdiener” wenn es um die Auflösung der Mittelschicht geht:

Diese Wenigverdiener sind es nämlich, die das Gemeinwesen mit ihren Wohlstands- und Versorgungserwartungen in den Bankrott treiben. Mittlerweile sind es so viele, dass keine große Partei mehr an Ihnen vorbei kommt, wenn sie Wahlen gewinnen will.

Welt Online: Der staatliche Raubzug gegen die Mittelschicht »

Dabei sind es doch die vielen kleinen und großen Investoren die Dawnay Day angehören, welche leistungsloses Einkommen, respektive Wohlstands- und Versorgungserwartungen, rein aus Kapital generiert haben wollen.

Tatsächlich zeichnete sich seit dem Einstieg des Investors eine Spirale nach unten ab. 2006 machte Hertie ein Minus von 33 Millionen Euro. 2007 waren es wiederum 30 Millionen Euro bei schrumpfenden Umsätzen und einem Eigenkapital von angeblich nicht mal zehn Millionen.

Ja, auch du lieber Leser trägst deine Mit-Schuld an dieser Sache, wolltest du nicht auch irgendwann mal, in irgendeiner Form leistungsloses Einkommen beziehen?

Man könnte natürlich auch erklären, dass die Investoren so vorgehen mussten, weil sich der Kreis in dem Moment schließt, wenn die (etwaigen) Steuern des “Krake Staat“, auf diesen Erlös, an die Wenigverdiener verteilt werden. Da ist zwar etwas dran, nur logisch und konsequent zu Ende gedacht klingt das nicht, weil diese Wenigverdiener ja wiederum für andere Investoren und Institutionen Gewinne generieren, zumal sie, als letztes Glied in der Kette, rein der Ausbeutung dienen.

Was wäre also, wenn nicht verteilt werden würde? Andere Lobbygruppen würden wieder das große (mediale) Zähneklappern kriegen, wenn sie merken, daß der Binnenmarkt noch mehr einbricht, weil noch weniger konsumiert würde. Wobei die Frage ist, ob diese Lobbygruppen, die aus der bröselnden Mittelschicht bestehen, mächtig genug sind sich auf Dauer durchzusetzen. Vorausgesetzt sie erkenne überhaupt die Situation in der sie sich befinden. Zweifelhaft: So wird ein Herr Hundt auch weiterhin Lohnverzicht fordern, und damit die Abwärtsspirale nach untern vorantreiben.
Und jetzt kann man den Sack zu machen und die Antwort geben: Die Mittelschicht schrumpft, weil sie nicht mächtig genug ist, gerade weil sie ihre Situation nicht richtig einschätzt.

So gibt es den Weg vorgezeichnet: die Mittelschicht siedelt sich in der Unterschicht an, und der Begriff wird, von Politik und globalen Unternehmen, über die Medien, auf dem abgesenkten Level neu definiert: “Mittelschicht” – auf Niveau der Unterschicht.

Das macht aber nichts, und lässt genug Raum für Hoffnung selbst bei widrigsten Umständen eine positives Grundstimmung zu bekommen:

So werden sich kommende Generationen kaum vorstellen können, daß ein ehemaliger  Bevölkerungsdurchschnitt finanzielle Mittel mit einem 40 h (Lohn)Arbeitsplatz erwirtschaftete, von dem z.B.: Wohneigentum, und Grund und Boden erworben werden-, eine Familie ernährt-,  und auf einen Ruhestand-,  genannt Rente, hingearbeitet werden konnte.

Der Mehrheit in der Zukunft wird es aber nicht so vorkommen, als ob ihnen an etwas mangelt, nur der Weg dorthin kommt uns in der Gegenwart als Abstieg vor. Im Ergebnis wird der Mensch seine Zufriedenheit im Arrangement mit den Gegebenheiten finden. Ja: das ist der Stoff aus dem “der Markt” ist.

Politik spekuliert darauf, und ihre primäre Aufgabe ist den Niedergang nett zu verpacken, und die Menschen (die Mittelschicht) sanft nach unten zu begleiten.

Dass das kein Leistung ist, im Sinne von: “wir haben ein System (geschaffen) dass tatsächlich Wachstum und Wohlstand (durch *LohnArbeit) generiert” muß natürlich immer wieder verschleiert werden, weswegen dem Bürger Politik mit seinen Worthülsen immer so merkwürdig verlogen und nicht stimmig vorkommt. Denn das ominöse Wachstum kommt ja nur durch des Bürgers eigene, ständig steigende Einschränkung, wie wir speziell an den kommenden Generationen sehen (werden).

capire?

Tschüss Hertie.
Ihre PolitikBasis.

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Die Mittelschicht im Kita-Kampf

gepostet von PolitikBasis am 28 - Juli - 2009- KOMMENTAR+

Auf der einen Seite soll die Mittelschicht Mittelschicht bleiben, auf der anderen Seite regen sich, reichlich viele, quer durch die Gesellschaft auf, wenn über hramlose Streiks versucht wird den Status Quo zu halten, um ein Abrutschen zu verhinden.

Am Ende der erfolgreichen Propaganda trifft man sie bei der kollektiven Schuldzuweisung auf Geringverdiener und sog. “Unterschichtler”:

Diese Wenigverdiener sind es nämlich, die das Gemeinwesen mit ihren Wohlstands- und Versorgungserwartungen in den Bankrott treiben. Mittlerweile sind es so viele, dass keine große Partei mehr an Ihnen vorbei kommt, wenn sie Wahlen gewinnen will. Längst sind die direkten und indirekten Empfänger staatlicher Leistungen (also in Wahrheit des Steueraufkommens) in der Mehrheit. Eine von staatlicher Sozialpolitik selbst geschaffene Mehrheit, gegen die niemand mehr regieren kann.

Quelle: Der staatliche Raubzug gegen die Mittelschicht. »

Es ist wohl eher der geringen Solidarität der sogenannten Mittelschicht geschuldet, sowie einer gewissen geistigen Einfältigkeit, daß sie immer weiter errodiert. Nur sehen tut sie das wieder nicht.

Mittelschicht bleiben, ohne Tariferhöhungen, die aber nur durch knackige Streiks durchzusetzen sind; dagegen aber zu sein, funktioniert gleichzeitig nicht!

Und so geht das in diesem Land mit allem.

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Hartz4 als Zweiklassensystem

gepostet von PolitikBasis am 13 - Juli - 2009- KOMMENTAR+

Hartz4 mit KalkülWie senkt man den Wohlstand eines Volkes, ohne das es unbedingt als solches empfunden wird?
Man redet von Aufschwüngen in wirtschaftlichen Teilbereichen, die die Mehrheit der Menschen nicht betrifft (im Export z.B.), und schafft sich Gewinner im Abschwung der Lebensrealität des einzelnen Individuums. Das “bessere Hartz4″ ist die neue, erstrebenswerte Gewinnsituation für die zukünftig arbeitslose Mittelschicht.

Wurde das “schlechte Hartz4″ bis vor ein paar Monaten noch als für den Bodensatz einer Gesellschaft dargestellt – für Schmarotzer und bildungsferne Schichten, müssen nun, in der Krise, seitens der Politik und Wirtschaft neue Wege gegangen werden:

Bürger aus der Mittelschicht könnten in Hartz IV abrutschen – das befürchtet Bundesagentur-Vorstand Alt. Sein Vorschlag: Wer vor der Arbeitslosigkeit in die Sozialkassen eingezahlt hat, soll dauerhaft bessergestellt werden.

Arbeitsagentur-Vorstand fordert Zweiklassen-Hartz-IV

Die betreffenden Personenkreise diskutieren noch ganz hitzig das Für und Wider, während die politischen Parteien ihre Vorteile längst erkannt haben und zu ihren Gunsten nutzen:
Mit dem Vorschlag eines Zweiklassensystems, werden in den Reihen der betroffenen Mittleschicht Fürsprecher generiert. Systemvasallen, die zwar Hartz4 vielleicht wirklich nie gut fanden, aber wenn es denn schon sein muß, darf es es ruhig für sie eine “Edelversion” geben. Fast dankbar können sie diese dann annehmen, und schon sieht Hartz4 gar nicht mehr so unfreundlich aus. So dürfen sie sich auch unter Hartz4 noch, wenigstens etwas, als bevorzugte Leistungsträger fühlen, denn das Fanal eines bildungsfernen Schmarotzertums ist für sie wenigstens etwas in die Ferne gerückt.

Der andere Hintergedanke dieses Vorschlages ist es schlicht, die Masse an Hartz4ern zu teilen um einer Solidarisierung untereinander entgegenzuwirken. Denn wenn sie erst merken wie viele sie sind, ist eine Zusammenrottung eher möglich, und nicht mehr so leicht zu kontrollieren.

Wie für diese Mittelschicht üblich, wird sich aber auch nur langsam die Gewissheit darüber breit machen, nicht zu denen zu gehören, die mit den verkündeten Aufschwünge gemeint sind. Denn zu gerne machen sie sich etwas vor: Hartz4 ist und bleibt das Abstellgleis in das überflüssige Personen hereinrangiert werden. Wieviel Eigenverantwortung jeder hätte aufbringen müssen und auch zukünftig aufbringen muß, um nicht dort hinein zu geraten, diese Frage bleibt offen. Sie wird aber sicherlich von “Experten” im Stile eines Hans-Werner Sinn, Sarrazin und Clement über z.B. die BILD beanwortet werden. Nützliche Tipps inklusive.

Was bleibt, ist schon wieder eine über den Tisch gezogenen Mittelschicht, die sich damals, 2003, nie hätte vorstellen können, daß Hartz4 für sie gedacht ist.
Damals, als sie die Vorschläge beklatschten weil sie glaubten, daß allein die “Aktivierung von bildungsfernen Schichten” ausreiche, um ihren Status Quo zu halten oder sogar, um ihre eigenen überzogenen Gewinnerwartungen irgendwelcher Aktienfonds und Daxunternehmen zu realisieren.

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Die jetzige Rentnergeneration ist gut erzogen: ganz im Sinne einer Markthörigkeit sind sie erstklassige Konsumenten, anspruchsvoll, und wenig politisch hinterfragend. Eine Wahlgeneration, die Jahrzehnte lang brav darauf konditioniert wurden ihr Kreuz dort zu machen, wo es schon die Generation vor ihnen tat.

Ein Segen also für die sogenannten “etablierten Parteien” und für ihre Zeit des Wirtschaftsbooms der 50 – 70er Jahre genau das Richtige. Aber nicht gerüstet für die Zeiten in Krisen. Es fehlt nun an Demut, Flexibilität und einer Portion an Unsicherheit. Versäumt wurde auch, Kinder heranzuziehen, die sich ihren Eltern verantwortlich fühlen und so nun ein Hort der familiären Zuflucht sein könnten.
Einen Vorwurf lässt sich daraus aber nicht ableiten. Ebenso wenig wie einer Frage der Schuld. Der Auflösungsprozess ist aber im Gange und macht den Parteien sichtlich zu schaffen.

In einem Kommentarforum beschrieb ein User Namens “Bumerang”, in einem Dialog, seine Sicht der Problematik, drückte sich aber anders, sprich: weniger charmant, aus:

[...] Wie sich die wählende Rentnergeneration verhält: Sie sind Rachsüchtig und rein egoistisch eingestellt, zumindest der weitaus grösste Teil. Wie äussert sich das?

Blockieren von neuen Gesellschaftssystemen wie Grundgehalt etc. Obwohl es ohne Neuausrichtung nicht klappen wird dieses sinkende Schiff zu retten, sagt der Rentner: “Ich musste für alles hart arbeiten, warum sollen es andere leichter haben als ich?” Dann wählen sie die CDU und andere Verräterparteien die auf knallharte Wirtschaftspolitik aus sind.
Dabei geht es nicht um leichter, sondern um unsere Zukunft. Aber die haben die Rentner ja schon hinter sich. Das ist nur eins der Probleme.
Dann die Hartz4 Politik. Immer hört man von Rentnern: Keinen Sozialismus, sondern knallharten Kapitalismus. Für mich die Konsequenz: Rentner enteignen, entsorgen und für die Zukunft der Menschheit planen. Im Kapitalismus, den die Alten so gut finden, ist dann alles erlaubt. 3.Weltländer ausbeuten, lügen, betrügen, morden und weitere schöne Dinge. Dann ist es nur konsequent, dass wir auch kapitalistisch handeln. Abseits der Menschenrechte.

Nicht anders lässt sich die von der SPD vorgeschlagene Rentengarantie erklären, die noch einmal das Anspruchsdenken einer alternden Wählerklientel bedienen möchte. Es wird das letzte Mal sein.

Wir brauchen uns aber auch jetzt nichts vorzumachen, begehen wir also lieber nicht den selben Fehler wie es die Generation vor uns getan hat, und fallen auf das plumpe Gerede einer Politikerkaste herein: Eine sogenannte Rentengarantie kann es nicht geben.
Wie auch, wenn solche Ideen und Programme nur zu einer neuen Legislaturperiode verhelfen soll. Zu garantieren ist da nichts. Das Kapital wird, wenn es weiter so wütet, an den Staus Quo (einer Rente) herangehen und ihn sich schlicht einverleiben, bzw. irgendwelche Ansprüche werden kurzerhand aufgelöst.
Argumentiert wird dann unteranderem mit Demographie, Verlängerung der Lebenszeit und zukünftigen, präkeren, wirtschaftlichen Situation. Es wird kein anderes politisches und wirtschaftliches Vorgehen sein, als das einer Agenda2010 und der jetzigen Wirtschaftskrise. “Alternativlos” wird das Schlagwort von Erklärungen seitens passender Experten sein.

Desweiteren ist es natürlich leicht etwas zu garantieren was ohnehin kaum der Rede sein wird. Immer mehr Brüche in der Erwerbsbiographie und die sich ausweitenden Niedrigstlöhne werden dafür sorgen, daß Rentenansprüche kaum über Sozialhilfesatz hinausreichen. Und dieser Sozialhilfesatz ist bekanntlich nicht garantiert und lässt sich ohne Probleme immer weiter neu und nach unten hin “defienieren”. Ein Wahlversprechen muss damit also nicht gebrochen werden – nach allerelei Änderungen und Anpassungen. Wen kümmerts aber auch in 20 Jahren noch.

Es ist Zeitenwende und eine nun neue Rentengeneration ist im Anmarsch: Die jetzt 20 – 35 Jährigen wissen, daß sie nichts zu erwarten haben.
Eine Krisengeneration entwickelt sich, die auf Konsum und Spass nicht verzichten wird, dabei aber wissentlich in Kauf nimmt im Alter nicht auf einen Staat zu pochen. Sie wird soweit möglich selbst vorsorgen und ihre Unsicherheit und Skepsis hinsichtlich der Allianz aus Politik und Wirtschaft den kommenden Generationen mit auf den Weg geben, was sich wiederrum in den Wahlergebnissen wiederspiegelt.
Genau das Richtige also für diese Zeit. Und wenn ihre Zeit gekommen ist, wird sie sich anhören dürfen, welche Versäumnisse sie zu verzeichnen hat.

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