PolitikBasis

Kommentarblog zu den Systemnachrichten

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PolitikBasis – Im Dialog mit Henrico F.

gepostet von PolitikBasis am 8 - Juli - 2009- 1 KOMMENTAR

Sein letzter Coup ist nun schon fast 3 Jahre her. Bemerkenswert unspektakulär und bodenständig straft er auch heute noch aller Zweifler Lügen. PolitikBasis redete mit dem ehemaligem Querschläger über Zukunft, Politik, Arbeit.

Wer hätte das gedacht damals, 2006. Die Presse – vornehmlich Springer, hatte ihre Weihnachtsstory, ihre Leser durften sich warmechauffieren an diesen kalten Wintertagen, und suhlten sich wieder einmal in ihren bürgerlich-moralischen Disziplinen. Nur einer war am rechten Ort – zur rechten Zeit. Kurt Beck war es nicht.

Die damalige Presse - Überschrift:BILDWas war geschehen? Wir erinnern uns, es war am Abend des 12. Dezember 2006, Glühwein lag in der Luft, als der damalige SPD-Chef Kurt Beck angestrengt seinen Körper über den Wiesbadener Weihnachtsmarkt schob.
Hartz4 war abgesegnet, die erhoffte Trendwende am Arbeitsmarkt setzte sich nur, wie zu erwarten, über die Statistiken ein, und der Rückhalt in der Bevölkerung schwand zunehmen. Nein, es war keine gute Zeit für die SPD.
Und manchmal, in Deutschland zwar selten, und von Person zu Person verschieden, bricht sich der stille, schwelende Groll der verfehlten Politik seinen Weg an die Oberfläche bis in die Öffentlichkeit hinein.
Ausnahmefälle, denn dazu gehört etwas, was man an keiner Uni lernt …. Henrico F. hatte es an diesem Abend. Er, der ehrenamtlich im Hartz4-Forum tätig war, wußte wovon er sprach, als er Kurt Beck an diesem Abend auf die Misstände hinwies – lautstark und unüberhörbar.
Von der harten verbalen Konfrontation mit der Realität in die Enge getrieben blieb Kurt Beck nur der Angriff nach vorne. “S’ Lebbe iss doch, wie’s iss” kam es gepresst über seine Lippen, gefolgt von dem berühmten Satz: „Waschen und rasieren Sie sich, dann haben Sie in vier Wochen einen Job.“, der lange wie eine schallende Ohrfeige für alle (Lohn)Arbeitsplatzlose nachklang.

Welche Rolle spielte die Presse?
Diese Story war das gefundenen Fressen für die Presse, die sich das Forcieren der Lohndrückerei nicht nehmen lassen wollte. Natürlich nicht, so sind es doch finanzkräftige Unternehmen, die einnahmeträchtige Werbungen schalten, und so eine wirtschaftliche Symbiose mit den Medien eingehen. Eine Zweckpartnerschaft, flankiert von einer Politikerkaste, die wiederum Medienbeteiligungen unterhält, und ihre Leute in Aufsichtratsposten einschleust. Ein relativ hermetische Gruppierung also, die fast schon verständlicherweise abgeschottet handeln. Kostensenkung und Rationalisierungen kommen dort immer gut.

Der Punk als Reizbild gegen den SPD-Chef, ein Negativbeispiel für eine ganze Gruppe in der Gesellschaft. Zu gerne hätten sie sich bestätigt gesehen in ihren Aussagen. “Er wolle ohnehin nicht arbeiten”, “Er würde versagen”

Die Netzzeitung betonte z.B. in einem Interview vom 19. Jan 2007, daß Arbeitslose besondere Probleme hätten. Wie, als wäre es eine Krankheit die mittels Job-Coachern in der Rolle des Docs zu heilen wäre:

Nachdem er auf Ihre Coaching- Offerte auch im zweiten Versuch nicht eingegangen ist: Wo liegt aus ihrer Sicht das Problem von Arbeitslosen wie Henrico F.?

Darauf, daß Henrico F. einfach nur einen Job haben wollte, der seinen Bedürfnissen entspricht, kommen so manche “Experten” oftmals einfach nicht. Sondern erklären ihre Version unnötig verkompliziert und versteckt hinter pseudowissenschaftlichem Geschwalle und allerelei Hokuspokus.

Die Süddeutsche sparch gar vom Rückfall in die Lethargie als Henrico F. nicht wie erwartet stramm stand und ehrfurchtsvoll den Bückling machte vor so viel staatstragendem Engagement.

Deutschlands zurzeit berühmtester Hartz IV-Empfänger hat die Chuzpe, Ministerpräsident Beck abblitzen zu lassen. Den vier Millionen Arbeitslosen in diesem Land erweist er so einen Bärendienst.

Nun, was ist aus Henrico F. geworden?

Henrico F.Björn Dischleit von der PolitikBasis befragte ihn, und traf auf einen, an seinen Aufgaben, gewachsenen Mann.
Zufrieden mit dem Geleisteten wirkt er, mit Recht, denn mittlerweile ist er bei dem digitalen Musik TV-Sender iMusic 1, der ihn damals einstellte, zum “Koordinator Postproduction” aufgestiegen. Für beide Seiten eine gute Wahl wie es scheint. Single sei er noch, so Henrico obwohl er viele neue Bekanntschaften machen durfte, seit dem besagten Jahr 2006. Und befragt man ihn nach seiner politischen Ausrichtung, so sollte man nicht erwarten, daß sich da etwas geändert hätte.
Ist das eventuell eine kleine, versteckte Warnung an Kurt Beck? Wohl eher nicht, denn den ehemaligen Rummel um seine Person kann und konnte er nicht viel abgewinnen. Und sein Planung für die Zukunft? Daß er möglichst lange bei seinem Sender arbeiten kann, ist seine knappe Antwort.

Was bleibt für ein Resumee: Wir erleben gerade im Fall des Henrico F. wieder einmal, daß nicht sture Angepasstheit, 101 Bewerbungen im Formstil, und das Bedienen des glatten Mainstreams zu Zielen führt, sondern es darf, auch ruhig mal das Durchbrechen gesellschaftlicher Wertevorstellung sein, um das zu erreichen, wo andere nur nach Normen agieren. Ob sie es damit aber dann schaffen ist fraglich.
Individulaität und Persönlichkeit ist der Schlüssel. Und davon scheint es zur Zeit immer weniger zu geben.

In diesem Sinne, alles Gute Henne.

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Schanzenfest 2009 – Ausschreitungen seitens der Polizei

gepostet von PolitikBasis am 5 - Juli - 2009- 10 KOMMENTARE

schanzenfestUm erneut ihre Daseinsberechtigung zu unterstreichen, und im Wahljahr 2009 mehr oder weniger unterschwellig vor der ominösen Gefahr von “Links” zu warnen, ist es am gestrigen Abend erneut zu Ausschreitungen seitens der Polizei gekommen. Wie bereits dem dem G8-Gipfel und der 1.Mai Demonstration üblich, wurde provoziert, diesmal aber ohne Einsatz von “Agent Provokateuren”. Zumindest ist keiner bis jetzt offiziell bestätigt. Noch nicht.
Die Einsatzkräfte “begnügten” sich mit einem unangemessen marzialischen Auftreten, und dem unnötigen Einsatz von Wasserwerfern gegen unbeteiligte Passanten und Gäste der ansässigen Gastronomien – so Augenzeugenberichte. Daß das nicht zur besonderen Zustimmung und Kooperation seitens der Gäste sorgte, dürfte sich von selbst erklären.
Da auch von der Presse aus das Schanzenfest mit ihrer Tradition einer anschließenden Keilerei ihren festen Termin hat, mußte nachgeholfen werden. Die Bilder von brennenden Objekten und bürgerkriegsähnlichen Zuständen sind sehnlichst erwartet worden. Aber nicht nur von den Medien, auch die brennende Seele der Mittelschicht – beim Kampf gegen “Links” -, versteckt und tönend vom sicheren Sofa aus, möchte sich alle Jahre wieder als Retter und Bewahrer imaginärer Werte profilieren. Morgen beklagen sie wieder still und leise die Ungerechtigkeiten bei der Beseitigung von Steuerschlupflöchern.

Aber Gottseidank, für alles ist genug dabei um ein positives Fazit zu ziehen:
Die eingesetzten Polizisten und Politessen können sich über ein ordentlichen Zuschlag freuen,
die Versicherungen über Arbeit für ihre Sachbearbeiter, und die Presse über auflagenstarke Headlines und die etablierten Parteien haben mit den willigen, instrumentalisierte Krakelern aus den eigenen Reihen wieder etwas gegen “links”. Was auch immer das sein mag.

Fotos und Augenzeugenberichte

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Erhellendes zum “Kursfeuerwerk nach Rettungsaktion für US-Banken”

gepostet von PolitikBasis am 12 - September - 2008- 1 KOMMENTAR

Diese “Rettungsaktion” heisst nichts anderes, als das die Steuerzahler, Niedriglohnjobber, Rentner etc.pp. weiter in Taschen derer wirtschaftet, die ohne eigene Arbeitsleistung zu Kapital kommen möchten, um die Lohnarbeitsplatzinhaber im Umkehrschluss damit wieder weiter unter Druck zu setzen.
Die Situation ist global zu betrachten und wenn von Lohnarbeitsplatzinhabern die Sprache ist, dann sind sie auch global zu sehen.

Sollte das parasitäre Aussaugen an deren Arbeitsleistung nicht die gewünschte Höhe erreichen, werden die Lohnarbeitsplatzinhaber zu bildungsfern, Unterschicht und Schmarotzern erklärt, um sie mit Brosamen abspeisen zu können, um wachsende Gewinne und Dividenden nicht zu schmälern (z.B.: Hartz4, Altersarmut).

Kursfeuerwerk nach Rettungsaktion für US-Banken »

Nur, wie so oft in diesem Kapitalismus, wird von den Gewinnstrebenden zu kurz gedacht und wieder mehr Leute zur Unterschicht gemacht, die eigentlich wichtig wären ein ausgewogenes Verhältnis von Armut und Reichtum zu bilden.

So wird der abgesenkte Standard zur Mittelschicht und die klein werdende Schicht sogenannter “Leistungsträger” und “Eliten” darf sich in Zukunft auf kleine Enklaven zurückziehen um das Elend das sie geschaffen haben nicht unmittelbar ertragen zu müssen. Um dort dann, mittels totaler Kontrolle Herrscher über die Welt spielen zu können, bis die Technik so weit ist, um auf entfernten Planeten die selbe Choose wieder abzuziehen und einen Konkurrenzkampf nicht zwischen Ländereien zu führen, sondern Systemen.
(Der technische Fortschritt und was er mit dem Menschen macht, bzw. Ausmass der Kontrolle, als Faktor mal ausgeschlossen)

Der Leser, ob links, rechts, neoliberal, konservativ, anarchistisch, oder wie auch immer, soll sich von dem Text nicht blenden lassen: Wenn dort von “US-Regierung” die Rede ist, die die Rettungsaktion vornimmt, dann ist damit ganz profan “der Staat” gemeint (also besonders auch die sogenannten und dafür wichtigen “Unterschichten”).

Diese Bezeichnung wird aber vorsätzlich nicht verwendet, um die extrem starke Abhängigkeit vom “Staat”, der, von “freien Märkten” und “Privatisierung” träumenden Personenschichten, nicht noch zu dokumentieren und so ihr argumentatives Traumkonstrukt, vor der breiten Masse, zum kompletten Einsturz zu bringen.

z.B.:

Die Börsen weltweit haben euphorisch auf die Rettungsaktion der US-Regierung für die beiden größten Baufinanzierer des Landes, Fannie Mae und Freddie Mac, reagiert.

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“Nein, meine Suppe ess ich nicht!”

gepostet von PolitikBasis am 4 - September - 2008- KOMMENTAR+

Steinbrück am schwitzen….Peer Steinbrück hat sie zwar mit eingebrockt, aber er scheint Probleme mit der geschaffenen Realität zu haben.
Peer Steinbrück kritisiert Rezessionswarnungen »
“Ich halte es für vollkommen unverantwortlich, wenn einige Pessimisten auf Basis nur eines einzigen Quartals mit leicht negativem Wachstum das Schreckgespenst der Rezession an die Wand malen”, sagte er am Mittwoch in Schanghai.

Steinbrück sieht wahrscheinlich nur keine Rezession weil die Medienbeteiligungen der SPD und damit die Propaganda nicht bis zum Verlag einer “Financial Times Deutschland” reichen. Desweiteren wird er sich verzweifelt an das Wörtchen “fast” klammern:

FTD: Deutschland fast in der Rezession »

Deutschlands Wirtschaft steht nun auch nach Auffassung der Experten der Industriestaatenorganisation OECD kurz vor einer Rezession. Deren jüngsten Prognose zufolge wird es hierzulande in den letzten beiden Quartalen dieses Jahres kein Wachstum mehr geben.

Was soll er auch sonst sagen, “Leute wir konnten es nicht”, “wir habens versaut, sorry”!? Nächstes Jahr ist “Wahl” und “die Linke” hat die SPD bereits jetzt überholt.

(Posting aus dem Forum: www.Politik-sind-wir.de)

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Rotkäppchen Merkel

gepostet von PolitikBasis am 26 - August - 2008- 1 KOMMENTAR

Ihren kompletten Frauenfaktor in die Waagschale werfend macht Fr. Angela Merkel in ihrem ZDF-Sommerinterview einen auf “kleines zerbrechliches Wesen”.
Die Unsicherheit, die ein dazugehöriges Bild transportieren soll, möchte direkt an den Beschützerinstinkt appellieren. Dabei ist es so unauffällig, dass es schon wieder auffällt:

zum ZDF-Sommerinterview »

Kein Wässerchen trübend … könnte man meinen, der geneigte Kopf, das schüchterne Lächeln soll sagen…”hab mich lieb!”…,wenn da nicht dieses permanente Hintenrum agieren wäre. Lobbyarbeit, Siemens Schmiergelder, Roland Koch, IKB-Bank, Helmut Kohls Versprechen, usw. usf.

« Bitte nicht darauf hereinfallen!

So wird der Steuerzahler sowie Lohnarbeitsplatzsuchende, Kranke, Rentner, Besitzlose, Mittelschicht, Familien, u.a. allein mit dem letzten Bankendeal, – der Übergabe der IKB-Bank an “Lone Star” -, von einer hetzenden Meute zur Beute gemacht.
Die Politikbasis berichtete »

Kein Zufall also auch, dass Herr F. Merz seit 8 Jahren “Partner” von Mayer Brown LLP &raquo ist, genau jener Anwaltskanzlei die Lone Star, Hudson Advisors et al. schon seit Jahren “berät”.

In ihrem Sommerinterview sagte Fr. Angela Merkel weiter:

Sollte die Steuerschätzung im November Spielräume für Steuersenkungen ergeben, könnten die Gelder “den Menschen gegeben oder aber in Infrastruktur, wie zum Beispiel Straßenprojekte, oder in Forschung gesteckt” werden. In diesem Zusammenhang sprach sich die Kanzlerin dafür aus, weiter Wachstum zu generieren. Denn mit “jedem Wachstumsruck” habe die Regierung “die Chance, den Menschen etwas zurückzugeben”.

Sie spricht von Chancen und umschifft alles mit den Worten “oder” und “könnten”. Nichts konkretes, es kann also stark davon ausgegangen werden, dass es sich wieder nur um heisse Luft handelt.

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte, vor allem, wenn die Intension so offensichtlich ist. Blendwerk eben.
Nur ein Bild meinen Sie und nicht der Rede wert? Die kleinen Dinge sind es uns so funktioniert Politik. Schlichte Verkaufspsychologie.
Nur, wenn man das nicht zur Kenntnis nimmt, darf man sich nicht wundern wenn am Ende etwas anderes herauskommt als suggeriert wurde.

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Das Geschenk des deutschen Michel

gepostet von PolitikBasis am 23 - August - 2008- 2 KOMMENTARE

Michels Mrd. werden verbranntIn der Kiste läuft die neueste Schmierensoup an dem sich ein gemeiner, deutscher Michel abarbeiten kann, während ihm hinterrücks die Milliarden seiner eigenen Steuergelder, – zur “Rettung” der IKB – privatisiert und einer Heuschrecke als neuer “Eigentümer”, der “Lone Star” übergeben wird.

Bund verschenkt Bank »

Mit diesem neuen “Eigentümer” bzw. mit dessen Kapital wird aber wieder weiter Druck auf ihn selbst ausgeübt, nachdem er den Deal erst ermöglicht hat – (aber: wird er das überhaupt begreifen?):

Diese Kapitalkonzentration drückt wieder weiter auf (seine) Löhne, über die Preise, über die Lebenshaltungskosten, auf eine Konjunktur, über weitere Un- und Halbwahrheiten und Verschleierungen in den Medien, über das weitere Gerede von Worthülsen in Talkshows politischer Handlanger, die er nur zähneknirschend zur Kenntnis nimmt, weitere Diskreditierung und Diffamierungen von Gesellschaftsgruppen, usw. usf.

Potenzielle Kunden einer jammernden und greinenden Mittelschicht, sei es Handwerk oder Einzelhandel, haben jetzt schon nicht mehr das Geld das Angebotene zu bezahlen, da nutzen auch keine Forderungen nach Steuerentlastungen mehr, wie vor kurzem erst: Handwerk fordert Maßnahmen gegen Abschwung »

Er, seine Söhne und Töchter, seine Enkel, seine Eltern und wer auch immer, schindern weiter bei sinkenden Löhnen, – nein, sagen wir lieber: noch nicht, denn sonst hätte er sich schon neu orientiert. Aber ihm ist derzeit noch die “Alternativlosigkeit” des eingeschlagenen Weges “erfolgreich” nahe gebracht worden.
Noch.

Er hält dem Kapitalismus dieser Art also lieber noch feste die Stange, könnte er doch noch zu irgendwelchen imaginären “Gewinnern” gehören und fragt sich weiterhin naiv “wer soll das bezahlen?”, wenn nach Alternativen gesucht wird, während ihm hintenherum permanent mehr aus der Tasche gezogen wird.

Und das nicht für Hartz4 oder für einen Sozialstaat wie glauben gemacht werden soll, den er aber dringend bräuchte, wenn etwas ihn zukünftig auffangen soll, sondern über ein paar Ecken für seinen eigenen Niedergang.

Ganz gesittet, als ob es das Normalste auf der Welt ist wird der Deal hier beschrieben. Blos nicht daran rühren, was da im Grunde wirklich abläuft: Heute wird darüber entschieden, an wen die IKB verkauft werden soll »

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Handwerk fordert Maßnahmen gegen Abschwung

gepostet von PolitikBasis am 18 - August - 2008- 1 KOMMENTAR

Schizophrenie und kein Ende:
Handwerk fordert Steuersenkung gegen Konjunktur-Abschwung »

“Die Politik muss wieder an die Menschen denken, die viel leisten und sich davon etwas leisten möchten.”

sorry: schallendes Gelächter…:lol:, die einzige Leistung die Sie das äussern lässt besteht darin, einer relativ kräftigen Lobbyistengruppe anzugehören, auf die Niedriglöhner und ähnliche zur Unterschicht gemachten Personengruppen nicht zurückgreifen können.
Das war es dann aber auch schon mit der besonderen Leistung und “Bildung” angeblicher Eliten.
Kommt, seien wir doch ehrlich, wir brauchen uns doch echt nichts mehr vorzumachen :). In Zusammenhängen zu denken ist anscheinend nicht die Stärke der “Noch-Mittelschicht”…

Eine Schicht ohne (eigene) Verluste arm zu machen (angeblich ist ja aber niemand arm) ohne die darüberliegenden mitzuziehen funktioniert nicht und war schon mit Beginn der Agenda 2010 absehbar.
Für diese Erkenntnis braucht es auch keine Experten, – höchstens um Bürger zu blenden um ihre Zustimmung zu erhalten – sondern einfaches Nachdenken.

:idea:In einem dichtverwobenen, globalen Wirtschaftsgefüge ist die Absenkung von Lebensstandart der Beginn neuer Märkte – auf unterem Niveau.
Voilà, da ist alles drin: der Markt funktioniert, ein Kapitalismus funktioniert auf eine Art und die Absenkung des eigenen Wohlstandes ist schlüssig erklärt unterliegt sie doch den, bei jeder Wahl selbst immer wieder neu legitimierten, Gesetzmässsigkeiten.

Da waren doch sicher wieder ominöse “Experten »” am Werk, die die Bürger vorsätzlich vom Gegenteil überzeugen wollten…:roll:

Zum 1. Januar 2009 muss der Steuertarif so abgeflacht werden, dass bei allen mehr netto im Geldbeutel landet, muss der Soli in einer ersten Stufe gesenkt werden, kann der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung mindestens auf 3 Prozent runter.

Das in der Mittelschicht angesiedelte Handwerk bekommt anscheinend schon wieder volle Höschen.

Braucht es aber nicht, denn Sarrazin sagt euch doch bis zu welchem Tagessatz ein Jammern und Greinen nicht stattzufinden hat, weil bei 3.70 EUR allein, schon gut gegessen werden kann.

Ich zitiere mich an dieser Stelle mal selbst aus dem Blogeintrag Hertie droht Insolvenz:

Das ist die Kehrseite der Medallie wenn populistische Reden beklatscht werden. Denn sie definieren letztendlich den Standart und den eigenen zukünftigen und öffentlich aktzeptierten Handlungs- und Argumentationsspielraum.

Was solls also? im Winter gibts einen Pulli und ein Haus brauchts auch nicht…Ich schlage dringend vor weiter CDUSPDFDPGrüne zu wählen..

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Mein Auslaufmodell “Fernsehen”

gepostet von PolitikBasis am 9 - August - 2008- 4 KOMMENTARE

Seit dem ich immer weniger fernsehe und meine Zeit lieber in Foren, Blogs und überhaupt online verbringe, fällt mir auf, wie diese Distanz zum Fernsehen, meine Sicht der Dinge zum Positiven verändert hat.

tvKlatschende Zuschauerreihen in Talkshows werden mir immer suspekter. Die Einspielung von Werbung ist ein Anlass zum sofortigen Senderwechsel oder Ausschalten des Gerätes.
Zu oft habe ich das Gefühl, dass es bei dem Gesagten, gerade wenn es um politische Themen geht, nur Worthülsen sind, die allein dem Zweck dienen, die Gunst des Zuschauers und somit dem potenziellen Wähler zu erhaschen (dass dem so ist, ist ja nichts Neues).

Bei nicht politischen Themen, wenn z.B. “Prominenz” aus dem Nähkästchen plaudert, stellt sich mir öfters die Frage ob das Erzählte (bzw. das Erlebte) wirklich so interessant oder so besonders ist, dass es als Anlass zu (teils stürmischen) Zustimmungsbekundungen ist.

Ich halte dieses Format für ein Auslaufmodell.
Bei den “Zuschauern”, die zur Passivität verband sind, wie ihre Bezeichnung schon aussagt, glaube ich nicht, dass sie zukünftig weiter ein paar Wenigen “huldigen” möchten, die meinen ihre Meinung sei der Stein der Weisen und würde sie legitimieren Millionen von Menschen zu führen.
In Zeiten von youtube, myspace, twitter und wie sie alle heissen, sind diese ehemals passiven Leute, nämlich selbst Regisseure, Musiker, Maler, Künstler und auch Politker, wie hier z.B.:

www.politik-sind-wir.de »

Im bestehenden TV-Format lassen sich im Grunde nur rudimentär Zuschauer-Reaktionen einbinden.
Auf Klatschroboter reduziert gibt es noch nicht einmal eine Gegenreaktion zur Zustimmung. Ausbuhen “macht man nicht”, es bleibt den armen Leuten demnach nur oftmals zähneknirschend Duldung durch Schweigen. Ein Fest für Propagandisten und Geschichtenerzähler.

eMails, Kommentare und Telefone stehen in ihrer Wirkung in keinem Verhältnis gegenüber den Hauptdarsteller bzw. den Talkshowgästen die sich dort natürlich nicht das Schlachtfest der kritischen Meinungen entgehen lassen und selbst pompös als meinungsbildend auftreten.

Politiker und Lobbyisten lieben diese Passivität der Zuschauer, hat sie doch massgeblich Anteil an ihrem zweifelhaften “Erfolg” und den herrschenden hierachischen Strukturen.
Doch dieser “Erfolg “ist nicht mehr als der Omnipräsenz geschuldet, ein Beutel warmer Luft eben, auf den nicht allzuviel gegeben werden sollte.

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Sarrazin’s Gebrabbel

gepostet von PolitikBasis am 30 - Juli - 2008- KOMMENTAR+

Sarrazin“Sarrazin will mit Pullis Energiekosten senken” »

Ich kann euch gar nicht genau sagen warum, aber irgendwie tangiert mich dieses Thema überhaupt nicht, weil die Intesion dahinter klar ist, die Reaktionen darauf so vorhersagbar, dass ich mich wundere, dass sich überhaupt noch gewundert wird, dass die “Linken” immer stärker werden, und der Protagonist ohnehin recht dümmlich wirkt.

Wer sich darüber aufregt ist selber schuld und wer ihm zustimmt wird sich wundern wie schnell er, bzw. sie und/oder ihre/seine Brut in Zukunft auf seine Tips zurückgreifen darf.

und ich hoffe ihr seit dann auch alle bereit dafür, nicht das ihr dann wieder die nächsten Anne Will- Sendeplätze mit eurem Gejammer und Geheule belegt.. wie mit der Sendung vom 20.07.2008 , wo die Höschen (der Besitzstandswahrer) bis oben voll waren, weil u.U. nicht mehr ständig das Auto für den Weg zum nächsten Nagelstudio zu Verfügung steht.. ;-)

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