PolitikBasis

Kommentarblog zu den Systemnachrichten

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statistikDer Berliner Unternehmer, Jörns Bühner, Geschäftsführer der Agentur Bühner Personalvermittlung, hatte zu Beginn des Jahres 2008 ein aufsehenerregendes Interview gegeben. Es ist und bleibt brandaktuell, Im Wahljahr 2009 erst recht. Im Jahre 2009 mahnt er erneut an, den endgültigen Zerfall Deutschlands nicht weiter voran zu treiben.

Das ganze Interview, auf PolitikBasis, bzw. im Forum, mit freundlicher Genehmigung von Herrn Bühner.
InfoDienst fragte den Geschäftsführer der Agentur Bühner, wie er aus heutiger Sicht die Entwicklung der letzten 12 Monate am Arbeitsmarkt sieht.

InfoDienst: Herr Bühner, wie sind die Zahlen der Agentur für Arbeit für den Monat Februar 2009 zu beurteilen?

Bühner: Nun, nachdem wir in der Tat im Verlaufe des Jahres 2008 eine minimale Entlastung am Arbeitsmarkt verzeichnen konnten, so haben wir aber seit September 2008 einen kontinuierlichen, erheblichen Anstieg der Arbeitslosenzahlen. Die Verfälschungen der veröffentlichten Zahlen sind haarsträubend und hochgradig skandalös. Wir haben nun ein Wahljahr und die Lügen der Herrschenden werden immer dreister und unerträglicher. Die Arbeitsmarktsituation in unserem Land ist eine blanke Katastrophe und man kann nicht oft genug darauf hinweisen. Wie hier das Volk ganz bewußt belogen und betrogen wird, ist für mich ein grauenvolles Verbrechen an der Menschheit. Ich frage mich, warum gehen die Betroffenen nicht schon seit Monaten in Massen auf die Strassen und demonstrieren gegen die Machenschaften dieser Politiker. Scheinbar müssen sie alle erst noch wachgerüttelt werden um aus ihrem teils fürchterlichen Phlegma herauszukommen, das aber auch durch diese frustierende, hoffnungslose Situation, in der sich diese Menschen befinden, erst entstanden ist. Ich fordere Arbeitslose, Hartz-IV Empfänger und Angehörige auf; geht z.B. jeden Montag auf die Strasse und schreit euren Unmut heraus. Nach dem Motto; wir sind das Volk. Geht zur Wahl und wählt die verschlissenen Altparteien ab. Es gibt Bürgerbewegungen und Initiativen, die sich für das Volk einsetzen. Knapp 9 Millionen Menschen sind direkt von der Arbeitslosigkeit betroffen. Die Zahlen werden nun aufgrund der hausgemachten, wirtschaftlichen Krise weiter dramatisch ansteigen. Die veröffentlichten, manipulierten Arbeitslosenzahlen sind und bleiben eine schlimme Lüge.

InfoDienst: Herr Bühner, vielen Dank für die neuerliche Stellungnahme.

Wir veröffentlichen hier, aus stetig aktuellem Anlass, noch einmal das Interview mit Herrn Bühner vom 17.04.2008. Wenngleich sich die von Herrn Bühner erklärten Zahlen hier und da geringfügig verändert haben mögen, ändert das an der Katastrophe gar nichts und klärt aber über vieles auf.


Frage: Herr Bühner, die Bundesregierung hat vor ein paar Tagen die neuesten Arbeitslosenzahlen (3,434 Millionen) für März 2008 bekannt gegeben. Wie erleben Sie in Ihrem beruflichen Alltag die Arbeitsmarktsituation in Deutschland?

Bühner: Es ist ein weiteres trauriges Kapitel in unserem Land. Diese Zahlen stimmen natürlich nicht und das ist ja auch hinreichend bekannt. Wie schlimm es aber wirklich ist sollte doch mehr in die Öffentlichkeit dringen. Die Zahlen über die Arbeitslosigkeit in Deutschland wurden von der Bundesregierung schon immer geschönt. Seit die Grenze von 1 Million Arbeitslosen 1974 offiziell erstmalig dauerhaft überschritten wurde, hat man an den Zahlen in immer größerem Umfang herummanipuliert. Und das wird in jeder Legislaturperiode immer schlimmer. Gehen Sie mal sicher davon aus, dass wir real deutlich mehr als 9 Millionen Arbeitslose in Deutschland haben.

Frage: Aber die offiziellen Zahlen geben 3,434 Millionen Arbeitslose an. Wie kommen Sie bitte auf mehr als 9 Millionen Arbeitslose?

Bühner: Das ist ganz einfach. In den aus Nürnberg veröffentlichten Zahlen fehlen z.B. die 350.000 Rentner zwischen 60 und 65 Jahren, die aber ja durchaus noch arbeiten sollen, wenn es nach unserem ebenfalls bankrotten Rentensystem geht. Es fehlen die 480.000 Vorruheständler nach § 428 SGB III, die, mindestens 58 Jahre alt und meist unfreiwillig in den Vorruhestand gegangen, völlig entnervt am Arbeitsmarkt kapituliert haben. Weiterhin fehlen 1.200.000 Maßnahmeteilnehmer. Es fehlen ca. 80.000 krank gemeldete Arbeitslose und etwa 3,8 Millionen geringfügig Beschäftigte in sogenannten Minijobs untergebracht. Wenn man das alles zusammenrechnet, waren damit über 9,5 Millionen Menschen ohne einen richtigen Arbeitsplatz. Darin sind noch nicht einmal die befristeten Jobs erfasst und die min.400.000, die irgendwie zwischen die Ritzen nicht abgeglichener Zahlen von Arbeitslosengeldempfängern und arbeitslos Gezählten geraten sind. Man spricht hier gern von der sogenannten stillen Reserve.

Frage: Was bedeutet das?

Bühner: Zur Stillen Reserve zählen unter anderem diejenigen, die grundsätzlich erwerbsbereit sind, aber in Zeiten einer schlechten Arbeitsmarktlage aus den eben erwähnten, verschiedensten Gründen nicht mehr in offiziellen Statistiken erscheinen. Manche, die ihren Job verlieren, geben entmutigt die Arbeitsplatzsuche auf, weil sie keine echten Chancen sehen. Andere gehen vorzeitig in Rente. Viele Arbeitskräfte nehmen an sogenannten arbeitsmarktpolitischen Programmen teil, wie an MAE-Maßnahmen oder Maßnahmen zur vermeintlichen beruflichen Weiterbildung. Sehr häufig wird in diesem Zusammenhang von „verdeckter Arbeitslosigkeit“ gesprochen.

Frage: Das heißt die deutsche Bevölkerung wird wissentlich getäuscht?

Bühner: Aber ja. Es ist doch wohl mehr als naiv, anzunehmen, die Herrschenden dieses Landes würden dem Volke die realen Zahlen und Tatsachen präsentieren. Die Arbeitslosenzahlen sind eine schlimme Lüge. So wie vieles andere ja auch. Ich nenne nur die große Rentenlüge oder aber auch die immer wieder geradezu fatal verniedlichten Migrationsprobleme in Deutschland. Eine Lüge bleibt eine Lüge, auch wenn man sie hundertmal wiederholt. Diese Wiederholungen geschehen in erster Linie über die gesamte Medienlandschaft, welche mittlerweile in Deutschland nur noch reine Erfüllungsgehilfen der Politiker und Ihrer Ideologien sind. Geht man als Journalist – die Berufsgruppe hat es ohnehin schon sehr schwer – nicht im Gleichschritt der Etablierten, wird man auf beruflicher Ebene kalt gestellt. Sie bekommen keinen Fuß mehr auf den Boden. Kaum einer traut sich doch noch eine andere Meinung zu haben als die der Etablierten. Alles ist angepasst und im Kern kritiklos.

Frage: Wenn das so ist, was muss sich denn Ihrer Meinung nach ändern?

Bühner: Diese Gesellschaft dämmert dahin und scheint sich über nichts mehr aufzuregen. Ganz egal, wie deutlich die Katastrophe am Arbeitsmarkt ist. Die Schönredner gewinnen immer die Oberhand.” Wer eine Regierung für ihre schlechte Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik abstrafen wollte, hat früher die Opposition gewählt. Heute existiert dieses Ventil für viele nicht mehr, weil es keine Opposition in Deutschland mehr gibt.

Frage: Wieso? Es gibt doch ein Opposition?

Bühner: Wo denn? Nein. Ein klares Nein. Eine echte Opposition in Deutschland kann doch nur nationalkonservativ sein, denn diese politische Ausrichtung gibt es nicht mehr. Sie wurde praktisch abgeschafft. Wenn jemand sich in der Öffentlichkeit politisch zu dieser Ausrichtung bekennt, wird er zur Guillotine geführt und öffentlich hingerichtet. Wer eine patriotische, konservative Meinung hat, wird sofort und unvermittelt in die rechtsextreme, braune Schmuddelecke gestellt, dort eingekesselt und mundtot gemacht. Er kommt kaum wieder raus, auch wenn er sich vom Nationalsozialismus deutlichst distanziert. Ich frage Sie ernsthaft: Wieweit sind wir eigentlich in Deutschland gekommen? Wer sich selbst politisch als konservativ einstuft hat sofort ein echtes Problem. Er wird skeptisch bis misstrauisch beäugt und schnell als Nazi beschimpft. Ein geradezu unerträglicher Zustand. Das letzte prominente Beispiel war die Fernsehmoderatorin Eva Herrmann. Vor ihr gab es unzählige andere Beispiele wie Martin Hohmann, Jürgen W. Möllemann, Steffen Heitmann, Phillip Jenninger, um nur einige wenige zu nennen. Die Liste könnte ewig lang fortgeführt werden. Andere werden wohl noch folgen bis sich in Deutschland evtl. wieder etwas ändert. Ich befürchte allerdings, dass es noch eine lange Zeit dauern wird. Die Parteienlandschaft in Deutschland ist zu einem völlig verklebten zähen Einheitsbrei verkommen. Zu Zeiten eines Konrad Adenauer, oder auch noch bis in die Ära eines Oppositionsführers Rainer Barzel, konnte die CDU den Part der konservativen Partei in Deutschland noch ausfüllen. Mit Helmut Kohl verlor diese Partei dann alle national konservativen Ausrichtungen zugunsten eines vereinigten Europa, zu Lasten des eigenen Volkes und deren Interessen. Es ist heute leider völlig egal ob die Herrschenden einer Gruppierung namens SPD, CDU, FDP, Die Grünen, oder wie auch immer sie heißen mögen, angehören. Alles tendiert hin zum Neoliberalismus.
Aufgrund der rasanten, völlig überhasteten EU Erweiterung, insbesondere der letzten Beschlüsse zur Osterweiterung der Europäischen Union kommt es zu ganz bedeutend, fatalen Liberalisierungsschritten bezüglich Waren, Dienstleistungs- Kapitalverkehr und natürlich ganz besonders auf dem Arbeitsmarkt. Wir sägen uns den eigenen Ast ab. Und warum das ganze? Weil die parlamentarische Demokratie in Deutschland in eine Selbstblockade geraten ist. Ursache dieser Blockade ist allein die Tatsache, dass die heute etablierten und besonders in den Massenmedien arrivierten Akteure und Mitläufer der 68er in einem denunziatorischen Politik-Raster bestimmen, wer als rechts zu etikettieren ist, um ihn sodann aus dem ebenfalls selbst definierten politisch korrekten Spektrum auszugrenzen. Wo bitte bleibt das im Grundgesetz, Artikel 5, verankerte Recht auf freie Meinungsäußerung? Unser Grundgesetz wird von unserer Regierung tagtäglich in großem Umfang schändlich missachtet. Man muss sich wirklich ernste Sorgen um unser Land machen.

Frage: Das sind ja sehr deutliche Worte. Zeichnen Sie nicht ein zu düsteres Bild für Deutschland? Wo sehen Sie den auch einen Ausweg aus dieser Situation?

Bühner: Die letzten übriggebliebenen Konservativen in Deutschland müssten sich wieder fest in das demokratische System integrieren dürfen, um ihre Werte zugunsten des Ganzen einbringen zu können. Das wäre der Ruck, den Deutschland zur Überwindung der Selbstblockade seines demokratischen Systems und für seine pluralistische Zukunftsgestaltung dringend braucht. Wir brauchen wieder das gesamte politische Spektrum von politisch ganz links bis politisch ganz rechts, sowie auch die politische Mitte. Der Bürger muss wieder aus dem gesamten politischen Spektrum ohne Angst wählen dürfen und nicht im politisch vorgegebenen Einheitsbrei versinken, verzweifeln und letztendlich politverdrossen resignieren müssen. Ich bin sicher, es würde sich vieles ändern in diesem Land. Aber die Herrschenden werden es noch solange zu verhindern wissen, bis es absolut nicht mehr geht. Erst wenn wir aus dieser Sackgasse herauskommen, könnte sich auch am Arbeitsmarkt wieder wirklich erhellendes auftun. Wir in unserer Personalvermittlung Agentur Bühner versuchen unsere Philosophie, gerade bei der Vermittlung in die Arbeit tagtäglich unter Beweis zu stellen. Es geht nämlich darum, wirklich den Menschen im Vordergrund zu betrachten, seine Wünsche und Fähigkeiten zu beachten, ihn zu bestärken und zu fördern, um ihn zu einem vollwertigen Mitglied unserer Gesellschaft zu machen. In dieser so kleinen Einheit kann man anfangen den Verfall diese Landes zu stoppen. Es mag vielleicht vermessen klingen, aber in der kleinsten Zelle beginnt immer zuerst die Veränderung und Erneuerung. Jeder Einzelne kann also dazu beitragen, das Deutschland nicht irgendwann durch selbstverursachte Probleme gänzlich von der Landkarte verschwindet.

Quelle: Agentur Bühner Personalvermittlung

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Wie immer: viel zu vollmundig sind die laut tönenden Aussage der Apologeten, Experten und Sachverständigen des Kapitalismus. Die Überlegenheit des Systems soll mit der Aussage des “Funktionieren des Kapitalismus” untermauert werden.
Im neuesten Vorstoß gerät einmal mehr die Erhöhung des Renteneintrittsalter in das Visier der Finanzoligarchie.
Bis 69 Jahre ist es nun angedacht, wogegen im Grunde nichts spricht, so es denn für den Einzelnen möglich ist.

Während der Widerstand gegen die Rente mit 67 wächst, sagt die Bundesbank: Bis 2060 müsste das Renteneintrittsalter auf 69 Jahre steigen. Zudem plädiert sie dafür, das Renteneintrittsalter an die Lebenserwartung zu koppeln.

Artikel der FTD »

Halten wir uns aber vor Augen, dass die Errungenschaft des Rentensystem, wie auch ein Kündigungsschutz, die freie Wahl eines Arbeitsplatzes, Lohnfortzahlungen im Krankheitsfall u.a. mehr, eine der tragenden Säulen, im allgemeinen Verständnis eines “Funktionieren des Kapitalismus” sind, müssen wir uns natürlich, wenn alles abgebaut wurde was Wohlstand generierte, irgendwann fragen, was genau eigentlich da noch funktioniert.

Wir können alles auf 0 herunterfahren, und uns in einem Machtgefüge treffen, welches ähnlich einer Leibeigenschaft im Feudalismus ist, nur müssen wir das Kind dann auch beim Namen nennen, und den Kapitalismus als gescheitert ansehen.

Wenn die besagten Apologeten und Experten aber auch zukünftig das Funktionieren marktwirtschaftlichen Handelns mit dem Funktionieren eines Kapitalismus verwechseln, – vorsätzlich oder aus Unwissenheit -, dann können wir uns auch weiter etwas vormachen.

Denn was genau funktioniert: Der Mensch, seine Hoffnung, sein Streben nach einem besseren Leben, und eine ganze Reihe weiterer natürlicher Eigenschaften. Diese aber einem System Kapitalismus zuzuschreiben, um es erhaben wirken zu lassen, ist mehr als vermessen.

Es lässt sich jetzt argumentieren, daß bis 2060 noch viel Zeit ist, und der technische Fortschritt im Bereich Medizin dafür sorgen wird, daß die Menschen älter werden. Doch müssen diese dann auch wirklich jedem zu Verfügung stehen, ganz gleich welche Einkommensklasse sie haben. Und dagegen spricht die Realität, die den weiteren Abbau von Leistungen, in unserem Krankenkassensystem vorsieht.
Für den Einzelnen also eher eine Milchmädchenrechnung im Bezug auf die Lebenserwartung (ähnlich denen der Rentenzahlungen), die Mehrheit wird wohl eher davon ausgeschlossen sein.

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Wohin ideologisierte Verblendung führt, lässt sich derzeit am Beispiel der Berliner S-Bahn absehen. Im Privatisierungswahn, der den Besitz des Gemeinwesen von Schlüsselstrukturen als sozialistisch, gar kommunistisch oder DDR-like betrachtet, wird natürlich alles, was Renditezielen unterworfen ist, unter der Prämisse “Einsparungen” geopfert.

S-Bahn stellt Betrieb zwischen Zoo und Ostbahnhof komplett ein »

Service- und Qualitätsabbau wird hierbei zu “Eigenverantwortung” gemacht.
Unter dem Begriff der “Eigenverantwortung” wird dann auch im Falle eines Unglückes, die Schuld auf die Nutzer abgewälzt:

Wer damit fährt ist selber Schuld, denn im Kapitalismus hat jeder die Freiheit Auto zu fahren, dorthin zu ziehen wo es keine S-Bahnen braucht, oder mit dem Fahrrad zu fahren.

Im Falle der S-Bahn werden Fahrgäste übrigens “Beförderungsfälle” genannt.

Dabei ist die S-Bahn Problematik dabei noch eine recht harmlose: Man stelle sich vor “Einsparungen” träfen drastisch z.B. Atomkraftwerke.
Jüngster Fall z.B. ist das AKW Krümmel des Betreibers Vattenfall »

Warum da noch nichts passiert ist?

Einfach deswegen, weil die Betreiber bei einem Unglück derzeit noch selbst, oder der nähere Verwandtschaft/Bekanntschaft direkt betroffen wären. Gleichzeitig wäre das Risiko, der gesellschaftlichen Ächtung auch noch zu groß.
Möglich werden dort sicherheitsgefährdende Einsparung aber dann, wenn die Betreiber, und ihr gesellschaftliches Umfeld, geographisch so weit entfernt und/oder abgeschottet sind, dass weder die physische Gefahr durch z.B. Strahlung ihnen gefährlich werden könnte, noch gesellschaftliche Unmut sie in irgend einer Weise anficht.
Ist es aber erst einmal so weit gekommen, in vielleicht 50 oder 100 Jahren, würden, unabhängig davon, welche technische Errungenschaften in der Energiegewinnung noch gemacht werden, die Sicherheitsstandards soweit heruntergefahren, dass das Risiko eines “Reaktorzwischenfalls” sich deutlich erhöht.
Ist es dann zum GAU gekommen, lässt sich wieder mit Eigenverantwortung” argumentieren. Natürlich von denjenigen, die das nicht betrifft und ihre Renditeziele erreicht haben möchten.

Das Beispiel der Berliner S-Bahn zeigt also, die Funktionen und Mechanismen einer renditeunterworfenen Vorgehensweise, die es im Zuge von Privatisierungen gibt. Sie machen aber dort nicht halt!

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Die jetzige Rentnergeneration ist gut erzogen: ganz im Sinne einer Markthörigkeit sind sie erstklassige Konsumenten, anspruchsvoll, und wenig politisch hinterfragend. Eine Wahlgeneration, die Jahrzehnte lang brav darauf konditioniert wurden ihr Kreuz dort zu machen, wo es schon die Generation vor ihnen tat.

Ein Segen also für die sogenannten “etablierten Parteien” und für ihre Zeit des Wirtschaftsbooms der 50 – 70er Jahre genau das Richtige. Aber nicht gerüstet für die Zeiten in Krisen. Es fehlt nun an Demut, Flexibilität und einer Portion an Unsicherheit. Versäumt wurde auch, Kinder heranzuziehen, die sich ihren Eltern verantwortlich fühlen und so nun ein Hort der familiären Zuflucht sein könnten.
Einen Vorwurf lässt sich daraus aber nicht ableiten. Ebenso wenig wie einer Frage der Schuld. Der Auflösungsprozess ist aber im Gange und macht den Parteien sichtlich zu schaffen.

In einem Kommentarforum beschrieb ein User Namens “Bumerang”, in einem Dialog, seine Sicht der Problematik, drückte sich aber anders, sprich: weniger charmant, aus:

[...] Wie sich die wählende Rentnergeneration verhält: Sie sind Rachsüchtig und rein egoistisch eingestellt, zumindest der weitaus grösste Teil. Wie äussert sich das?

Blockieren von neuen Gesellschaftssystemen wie Grundgehalt etc. Obwohl es ohne Neuausrichtung nicht klappen wird dieses sinkende Schiff zu retten, sagt der Rentner: “Ich musste für alles hart arbeiten, warum sollen es andere leichter haben als ich?” Dann wählen sie die CDU und andere Verräterparteien die auf knallharte Wirtschaftspolitik aus sind.
Dabei geht es nicht um leichter, sondern um unsere Zukunft. Aber die haben die Rentner ja schon hinter sich. Das ist nur eins der Probleme.
Dann die Hartz4 Politik. Immer hört man von Rentnern: Keinen Sozialismus, sondern knallharten Kapitalismus. Für mich die Konsequenz: Rentner enteignen, entsorgen und für die Zukunft der Menschheit planen. Im Kapitalismus, den die Alten so gut finden, ist dann alles erlaubt. 3.Weltländer ausbeuten, lügen, betrügen, morden und weitere schöne Dinge. Dann ist es nur konsequent, dass wir auch kapitalistisch handeln. Abseits der Menschenrechte.

Nicht anders lässt sich die von der SPD vorgeschlagene Rentengarantie erklären, die noch einmal das Anspruchsdenken einer alternden Wählerklientel bedienen möchte. Es wird das letzte Mal sein.

Wir brauchen uns aber auch jetzt nichts vorzumachen, begehen wir also lieber nicht den selben Fehler wie es die Generation vor uns getan hat, und fallen auf das plumpe Gerede einer Politikerkaste herein: Eine sogenannte Rentengarantie kann es nicht geben.
Wie auch, wenn solche Ideen und Programme nur zu einer neuen Legislaturperiode verhelfen soll. Zu garantieren ist da nichts. Das Kapital wird, wenn es weiter so wütet, an den Staus Quo (einer Rente) herangehen und ihn sich schlicht einverleiben, bzw. irgendwelche Ansprüche werden kurzerhand aufgelöst.
Argumentiert wird dann unteranderem mit Demographie, Verlängerung der Lebenszeit und zukünftigen, präkeren, wirtschaftlichen Situation. Es wird kein anderes politisches und wirtschaftliches Vorgehen sein, als das einer Agenda2010 und der jetzigen Wirtschaftskrise. “Alternativlos” wird das Schlagwort von Erklärungen seitens passender Experten sein.

Desweiteren ist es natürlich leicht etwas zu garantieren was ohnehin kaum der Rede sein wird. Immer mehr Brüche in der Erwerbsbiographie und die sich ausweitenden Niedrigstlöhne werden dafür sorgen, daß Rentenansprüche kaum über Sozialhilfesatz hinausreichen. Und dieser Sozialhilfesatz ist bekanntlich nicht garantiert und lässt sich ohne Probleme immer weiter neu und nach unten hin “defienieren”. Ein Wahlversprechen muss damit also nicht gebrochen werden – nach allerelei Änderungen und Anpassungen. Wen kümmerts aber auch in 20 Jahren noch.

Es ist Zeitenwende und eine nun neue Rentengeneration ist im Anmarsch: Die jetzt 20 – 35 Jährigen wissen, daß sie nichts zu erwarten haben.
Eine Krisengeneration entwickelt sich, die auf Konsum und Spass nicht verzichten wird, dabei aber wissentlich in Kauf nimmt im Alter nicht auf einen Staat zu pochen. Sie wird soweit möglich selbst vorsorgen und ihre Unsicherheit und Skepsis hinsichtlich der Allianz aus Politik und Wirtschaft den kommenden Generationen mit auf den Weg geben, was sich wiederrum in den Wahlergebnissen wiederspiegelt.
Genau das Richtige also für diese Zeit. Und wenn ihre Zeit gekommen ist, wird sie sich anhören dürfen, welche Versäumnisse sie zu verzeichnen hat.

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PolitikBasis – Im Dialog mit Henrico F.

gepostet von PolitikBasis am 8 - Juli - 2009- 1 KOMMENTAR

Sein letzter Coup ist nun schon fast 3 Jahre her. Bemerkenswert unspektakulär und bodenständig straft er auch heute noch aller Zweifler Lügen. PolitikBasis redete mit dem ehemaligem Querschläger über Zukunft, Politik, Arbeit.

Wer hätte das gedacht damals, 2006. Die Presse – vornehmlich Springer, hatte ihre Weihnachtsstory, ihre Leser durften sich warmechauffieren an diesen kalten Wintertagen, und suhlten sich wieder einmal in ihren bürgerlich-moralischen Disziplinen. Nur einer war am rechten Ort – zur rechten Zeit. Kurt Beck war es nicht.

Die damalige Presse - Überschrift:BILDWas war geschehen? Wir erinnern uns, es war am Abend des 12. Dezember 2006, Glühwein lag in der Luft, als der damalige SPD-Chef Kurt Beck angestrengt seinen Körper über den Wiesbadener Weihnachtsmarkt schob.
Hartz4 war abgesegnet, die erhoffte Trendwende am Arbeitsmarkt setzte sich nur, wie zu erwarten, über die Statistiken ein, und der Rückhalt in der Bevölkerung schwand zunehmen. Nein, es war keine gute Zeit für die SPD.
Und manchmal, in Deutschland zwar selten, und von Person zu Person verschieden, bricht sich der stille, schwelende Groll der verfehlten Politik seinen Weg an die Oberfläche bis in die Öffentlichkeit hinein.
Ausnahmefälle, denn dazu gehört etwas, was man an keiner Uni lernt …. Henrico F. hatte es an diesem Abend. Er, der ehrenamtlich im Hartz4-Forum tätig war, wußte wovon er sprach, als er Kurt Beck an diesem Abend auf die Misstände hinwies – lautstark und unüberhörbar.
Von der harten verbalen Konfrontation mit der Realität in die Enge getrieben blieb Kurt Beck nur der Angriff nach vorne. “S’ Lebbe iss doch, wie’s iss” kam es gepresst über seine Lippen, gefolgt von dem berühmten Satz: „Waschen und rasieren Sie sich, dann haben Sie in vier Wochen einen Job.“, der lange wie eine schallende Ohrfeige für alle (Lohn)Arbeitsplatzlose nachklang.

Welche Rolle spielte die Presse?
Diese Story war das gefundenen Fressen für die Presse, die sich das Forcieren der Lohndrückerei nicht nehmen lassen wollte. Natürlich nicht, so sind es doch finanzkräftige Unternehmen, die einnahmeträchtige Werbungen schalten, und so eine wirtschaftliche Symbiose mit den Medien eingehen. Eine Zweckpartnerschaft, flankiert von einer Politikerkaste, die wiederum Medienbeteiligungen unterhält, und ihre Leute in Aufsichtratsposten einschleust. Ein relativ hermetische Gruppierung also, die fast schon verständlicherweise abgeschottet handeln. Kostensenkung und Rationalisierungen kommen dort immer gut.

Der Punk als Reizbild gegen den SPD-Chef, ein Negativbeispiel für eine ganze Gruppe in der Gesellschaft. Zu gerne hätten sie sich bestätigt gesehen in ihren Aussagen. “Er wolle ohnehin nicht arbeiten”, “Er würde versagen”

Die Netzzeitung betonte z.B. in einem Interview vom 19. Jan 2007, daß Arbeitslose besondere Probleme hätten. Wie, als wäre es eine Krankheit die mittels Job-Coachern in der Rolle des Docs zu heilen wäre:

Nachdem er auf Ihre Coaching- Offerte auch im zweiten Versuch nicht eingegangen ist: Wo liegt aus ihrer Sicht das Problem von Arbeitslosen wie Henrico F.?

Darauf, daß Henrico F. einfach nur einen Job haben wollte, der seinen Bedürfnissen entspricht, kommen so manche “Experten” oftmals einfach nicht. Sondern erklären ihre Version unnötig verkompliziert und versteckt hinter pseudowissenschaftlichem Geschwalle und allerelei Hokuspokus.

Die Süddeutsche sparch gar vom Rückfall in die Lethargie als Henrico F. nicht wie erwartet stramm stand und ehrfurchtsvoll den Bückling machte vor so viel staatstragendem Engagement.

Deutschlands zurzeit berühmtester Hartz IV-Empfänger hat die Chuzpe, Ministerpräsident Beck abblitzen zu lassen. Den vier Millionen Arbeitslosen in diesem Land erweist er so einen Bärendienst.

Nun, was ist aus Henrico F. geworden?

Henrico F.Björn Dischleit von der PolitikBasis befragte ihn, und traf auf einen, an seinen Aufgaben, gewachsenen Mann.
Zufrieden mit dem Geleisteten wirkt er, mit Recht, denn mittlerweile ist er bei dem digitalen Musik TV-Sender iMusic 1, der ihn damals einstellte, zum “Koordinator Postproduction” aufgestiegen. Für beide Seiten eine gute Wahl wie es scheint. Single sei er noch, so Henrico obwohl er viele neue Bekanntschaften machen durfte, seit dem besagten Jahr 2006. Und befragt man ihn nach seiner politischen Ausrichtung, so sollte man nicht erwarten, daß sich da etwas geändert hätte.
Ist das eventuell eine kleine, versteckte Warnung an Kurt Beck? Wohl eher nicht, denn den ehemaligen Rummel um seine Person kann und konnte er nicht viel abgewinnen. Und sein Planung für die Zukunft? Daß er möglichst lange bei seinem Sender arbeiten kann, ist seine knappe Antwort.

Was bleibt für ein Resumee: Wir erleben gerade im Fall des Henrico F. wieder einmal, daß nicht sture Angepasstheit, 101 Bewerbungen im Formstil, und das Bedienen des glatten Mainstreams zu Zielen führt, sondern es darf, auch ruhig mal das Durchbrechen gesellschaftlicher Wertevorstellung sein, um das zu erreichen, wo andere nur nach Normen agieren. Ob sie es damit aber dann schaffen ist fraglich.
Individulaität und Persönlichkeit ist der Schlüssel. Und davon scheint es zur Zeit immer weniger zu geben.

In diesem Sinne, alles Gute Henne.

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Schanzenfest 2009 – Ausschreitungen seitens der Polizei

gepostet von PolitikBasis am 5 - Juli - 2009- 10 KOMMENTARE

schanzenfestUm erneut ihre Daseinsberechtigung zu unterstreichen, und im Wahljahr 2009 mehr oder weniger unterschwellig vor der ominösen Gefahr von “Links” zu warnen, ist es am gestrigen Abend erneut zu Ausschreitungen seitens der Polizei gekommen. Wie bereits dem dem G8-Gipfel und der 1.Mai Demonstration üblich, wurde provoziert, diesmal aber ohne Einsatz von “Agent Provokateuren”. Zumindest ist keiner bis jetzt offiziell bestätigt. Noch nicht.
Die Einsatzkräfte “begnügten” sich mit einem unangemessen marzialischen Auftreten, und dem unnötigen Einsatz von Wasserwerfern gegen unbeteiligte Passanten und Gäste der ansässigen Gastronomien – so Augenzeugenberichte. Daß das nicht zur besonderen Zustimmung und Kooperation seitens der Gäste sorgte, dürfte sich von selbst erklären.
Da auch von der Presse aus das Schanzenfest mit ihrer Tradition einer anschließenden Keilerei ihren festen Termin hat, mußte nachgeholfen werden. Die Bilder von brennenden Objekten und bürgerkriegsähnlichen Zuständen sind sehnlichst erwartet worden. Aber nicht nur von den Medien, auch die brennende Seele der Mittelschicht – beim Kampf gegen “Links” -, versteckt und tönend vom sicheren Sofa aus, möchte sich alle Jahre wieder als Retter und Bewahrer imaginärer Werte profilieren. Morgen beklagen sie wieder still und leise die Ungerechtigkeiten bei der Beseitigung von Steuerschlupflöchern.

Aber Gottseidank, für alles ist genug dabei um ein positives Fazit zu ziehen:
Die eingesetzten Polizisten und Politessen können sich über ein ordentlichen Zuschlag freuen,
die Versicherungen über Arbeit für ihre Sachbearbeiter, und die Presse über auflagenstarke Headlines und die etablierten Parteien haben mit den willigen, instrumentalisierte Krakelern aus den eigenen Reihen wieder etwas gegen “links”. Was auch immer das sein mag.

Fotos und Augenzeugenberichte

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…typisch.
Seien wir doch ehrlich, dieses 500 Mrd. – Rettungspaket ist doch nichts anderes als auch nur wieder eine Blase, die die Blase der Finanzwirtschaft stützen soll.
Wenns darauf an kommt, geht dieser 500 Mrd. – Blase ganz schnell die Luft aus…

Und wir brauchen uns auch nix vorzumachen. Diese “pösen” Schulden der folgenden, kommenden Generationen, von denen “Finanzexperten” Politiker und Lobbyisten immer sagen die “müssen” zurückgezahlt werden, dienen allerhöchstens als Druckmittel und können ganz schnell getilgt werden, wenn es darauf ankommt.

Denn was passiert denn, wenn sie nicht zurückgezahlt werden?

Genau, garnix. Das Leben geht weiter, ein Kapitalismus geht weiter und die gesellschaftliche Organisation wird dank der sozialen Anlagen für ein Weiterkommen ihrer Art sorgen… so, wie sie mit diesem Rettungspaket schon passiert, welches ohne sozialen Anteil (überwiegender Gesellschaftsteile) überhaupt nicht machbar wäre.

Noch ein netter Artikel:

In dem allgemeinen Getöse von der angeblichen Rettung der deutschen Wirtschaft kommt man kaum dazu, sich einmal kurz die Augen zu reiben.
Wer bekommt eigentlich die 500 Milliarden aus dem Staatshaushalt in die Finger?
Das sind doch die Banken, die in den vergangenen Jahren Schneeballsystem gespielt und mit den windigsten Betrugsmanövern, die die Geschichte je gesehen hat, Privatkonten gefüllt haben.
Das sind doch Ackermann und Co, die ebenso wie ihre Partner, die großen Bankchefs in USA und anderswo wußten, daß die Ketten der Spekulation eines Tages reißen und die Ketten der Bankrotte eröffnet werden müssen.
500 Mrd. sollen jetzt, geht es nach Merkel und Steinbrück, einem Bankensystem hintenreingeschoben werden, das durch und durch von der Gaunerei der höheren und höchsten Etagen geprägt ist? Das soll die Rettung zahlloser Betriebe und Arbeitsplätze bringen?

Quelle

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“Nein, meine Suppe ess ich nicht!”

gepostet von PolitikBasis am 4 - September - 2008- KOMMENTAR+

Steinbrück am schwitzen….Peer Steinbrück hat sie zwar mit eingebrockt, aber er scheint Probleme mit der geschaffenen Realität zu haben.
Peer Steinbrück kritisiert Rezessionswarnungen »
“Ich halte es für vollkommen unverantwortlich, wenn einige Pessimisten auf Basis nur eines einzigen Quartals mit leicht negativem Wachstum das Schreckgespenst der Rezession an die Wand malen”, sagte er am Mittwoch in Schanghai.

Steinbrück sieht wahrscheinlich nur keine Rezession weil die Medienbeteiligungen der SPD und damit die Propaganda nicht bis zum Verlag einer “Financial Times Deutschland” reichen. Desweiteren wird er sich verzweifelt an das Wörtchen “fast” klammern:

FTD: Deutschland fast in der Rezession »

Deutschlands Wirtschaft steht nun auch nach Auffassung der Experten der Industriestaatenorganisation OECD kurz vor einer Rezession. Deren jüngsten Prognose zufolge wird es hierzulande in den letzten beiden Quartalen dieses Jahres kein Wachstum mehr geben.

Was soll er auch sonst sagen, “Leute wir konnten es nicht”, “wir habens versaut, sorry”!? Nächstes Jahr ist “Wahl” und “die Linke” hat die SPD bereits jetzt überholt.

(Posting aus dem Forum: www.Politik-sind-wir.de)

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Rotkäppchen Merkel

gepostet von PolitikBasis am 26 - August - 2008- 1 KOMMENTAR

Ihren kompletten Frauenfaktor in die Waagschale werfend macht Fr. Angela Merkel in ihrem ZDF-Sommerinterview einen auf “kleines zerbrechliches Wesen”.
Die Unsicherheit, die ein dazugehöriges Bild transportieren soll, möchte direkt an den Beschützerinstinkt appellieren. Dabei ist es so unauffällig, dass es schon wieder auffällt:

zum ZDF-Sommerinterview »

Kein Wässerchen trübend … könnte man meinen, der geneigte Kopf, das schüchterne Lächeln soll sagen…”hab mich lieb!”…,wenn da nicht dieses permanente Hintenrum agieren wäre. Lobbyarbeit, Siemens Schmiergelder, Roland Koch, IKB-Bank, Helmut Kohls Versprechen, usw. usf.

« Bitte nicht darauf hereinfallen!

So wird der Steuerzahler sowie Lohnarbeitsplatzsuchende, Kranke, Rentner, Besitzlose, Mittelschicht, Familien, u.a. allein mit dem letzten Bankendeal, – der Übergabe der IKB-Bank an “Lone Star” -, von einer hetzenden Meute zur Beute gemacht.
Die Politikbasis berichtete »

Kein Zufall also auch, dass Herr F. Merz seit 8 Jahren “Partner” von Mayer Brown LLP &raquo ist, genau jener Anwaltskanzlei die Lone Star, Hudson Advisors et al. schon seit Jahren “berät”.

In ihrem Sommerinterview sagte Fr. Angela Merkel weiter:

Sollte die Steuerschätzung im November Spielräume für Steuersenkungen ergeben, könnten die Gelder “den Menschen gegeben oder aber in Infrastruktur, wie zum Beispiel Straßenprojekte, oder in Forschung gesteckt” werden. In diesem Zusammenhang sprach sich die Kanzlerin dafür aus, weiter Wachstum zu generieren. Denn mit “jedem Wachstumsruck” habe die Regierung “die Chance, den Menschen etwas zurückzugeben”.

Sie spricht von Chancen und umschifft alles mit den Worten “oder” und “könnten”. Nichts konkretes, es kann also stark davon ausgegangen werden, dass es sich wieder nur um heisse Luft handelt.

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte, vor allem, wenn die Intension so offensichtlich ist. Blendwerk eben.
Nur ein Bild meinen Sie und nicht der Rede wert? Die kleinen Dinge sind es uns so funktioniert Politik. Schlichte Verkaufspsychologie.
Nur, wenn man das nicht zur Kenntnis nimmt, darf man sich nicht wundern wenn am Ende etwas anderes herauskommt als suggeriert wurde.

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